Meiser | Denn Bleiben ist nirgends | Buch | 978-3-96258-208-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 227 Seiten, Format (B × H): 131 mm x 183 mm, Gewicht: 334 g

Meiser

Denn Bleiben ist nirgends

Die Freiheit des Rainer Maria Rilke in einer (Selbst)betrachtung durch Lou Andreas-Salomé kaleidoskopiert
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-96258-208-1
Verlag: PalmArtPress

Die Freiheit des Rainer Maria Rilke in einer (Selbst)betrachtung durch Lou Andreas-Salomé kaleidoskopiert

Buch, Deutsch, 227 Seiten, Format (B × H): 131 mm x 183 mm, Gewicht: 334 g

ISBN: 978-3-96258-208-1
Verlag: PalmArtPress


Um dessen immenses Werk zu deuten, schlüpft der Philosoph, Autor und Publizist Hans Christian Meiser, der über Rilke promoviert hat, in die Rolle von Lou Andreas-Salomé, der großen Liebe des berühmten Dichters.

In einer (Selbst)darstellung kaleidoskopiert er durch ihre Augen Rilkes Suche nach dem impliziten Erfahren subjektiver Freiheit – und er tut dies anhand der drei großen Rilke'schen Lebensthemen „Schöpferisches Einsamsein“, „Eigener Tod“ und „Besitzlose Liebe“. Aus seiner Betrachtung heraus entsteht ein neues Bild dessen, der wie kein anderer als Künstlerphilosoph die Flüchtigkeit allen Seins zu bestimmen wusste: „Denn Bleiben ist nirgends.“

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Ich, Ljola von Salomé, genannte „Lou“, wurde oft gefragt, was mich an Rilke derart faszinierte, dass ich ihm von jenem Tag, an dem wir uns kennenlernten, bis zu seinem Abschied von dieser Erde, inniglich verbunden blieb. Diese Seiten sollen Aufschluss darüber geben, weshalb ich mich, die vierzehn Jahre ältere, verheiratete Frau, zu diesem Rainer, der ja fast noch ein Jüngling war, als wir uns einander hingaben, angezogen fühlte wie ein Kirchturm von einem Blitz. Aber ich will nicht nur darüber sprechen, sondern auch, welche Motive René Maria, wie er wirklich hieß (den „Rainer“ erhielt er von mir, es klang männlicher), bewegten, das zu schaffen, was er schuf, und so zu leben wie er es als sein Ideal ansah.

Es war nicht einfach, seine Seele zu erschließen, aber ich wusste schon bei unserem ersten Treffen in der Wohnung von Jacob Wassermann, dass ihn und mich etwas verband, das Bestand haben würde, etwas, das den Moden der Zeit überlegen war und das uns beiden so etwas wie ein ewiges Andenken bescheren würde.

Rainer brauchte viel Liebe. Vielleicht mehr als jeder andere Mensch. Auch ich bedurfte ihrer, aber ich nahm sie mir, wann immer mir danach war. Nicht so Rainer. Er wollte um seiner selbst willen geliebt werden, weil er ER war. Sicherlich brauchen alle Menschen Liebe, aber es genügt ihnen das Maß, das sie von Eltern, Partnern oder wem auch immer, erhalten.

Nicht so Rainer. Er wollte mehr. Die Liebe war für ihn Weg und Ziel zugleich. Sie war der Motor in seinem Geist, sie hielt ihn wach, sie machte ihn lebendig. Deshalb musste er mich lieben. Und ich gab ihm, was er sich ersehnte.


Meiser, Hans Christian
Hans Christian Meiser ist Philosoph, Publizist und Medienmacher. Für ihn sind Fernsehen, Rundfunk, Buch, Magazin, Zeitung und Onlineplattformen Wissensvermittler, die er nutzt, um seine Ideen und Vorstellungen in die Welt zu tragen. Das macht er seit seinem 19. Lebensjahr, weshalb sein Oeuvre auch recht umfangreich aus Artikeln, Büchern, Filmen, Kunst und vielen anderen Begleitformen besteht. Er wirkt aber auch auf der „anderen“ Seite, also jener, welche mediale Inhalte anderer umsetzt und verbreitet. Er reist viel, ist aber in München zuhause und verbringt seine Freizeit mit Golf und Taekwondo, denn er lebt nach dem Motto, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnen möge. Im Hinblick auf sein Engagement gegen politische Willkür wurde Hans Christian Meiser von der FAZ für seinen „intellektuellen Ungehorsam gegenüber der Obrigkeit“ gewürdigt.



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