Buch, Deutsch, Band 40, 32 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 100 g
Reihe: Lyrik-Edition NEUN
Gedichte
Buch, Deutsch, Band 40, 32 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 100 g
Reihe: Lyrik-Edition NEUN
ISBN: 978-3-948999-40-7
Verlag: Verlag der 9 Reiche
„Glauben Sie mir aber, dass ich aufrichtig für Ihre Sache wirken will“ schrieb Stefan Zweig 1912 an Hanns Meinke (1884-1974). Meinke war Idealist, der in sich früh den Dichter entdeckte. 1905 begegnete er Rudolf Pannwitz, fand Aufnahme im Dichterkreis „Charon“, blieb jedoch beinahe unbekannt. Mythenfiguren wie Dionysos, Proteus und der Zauberer Merlin schlugen ihn in Bann. Nach letzterem benannte er seinen Verlag „Merlin-Presse“. Im Auswahlband von Steffen Marciniak sind sowohl unter Pseudonym veröffentlichte wie mehrere unveröffentlichte Gedichte, darunter drei der hier sechs Akrosticha, aus einem großen Fundus des Unentdeckten, die Meinke als „Namensrunen“ sammelte sowie andere Widmungsgedichte. Die Ideologien seiner Zeit blieben Meinke fremd; in der NS-Zeit war er mit Publikationsverbot belegt. Zuflucht nahm er in der Sufi-Mystik des Rumi; schrieb Rubajate. Auch nach dem Krieg blieb ihm der Anschluss an die literarische Welt verwehrt. Ab 1951 veröffentlichte er nichts mehr.




