Meier | Jesuiten aus Zentraleuropa in Portugiesisch- und Spanisch-Amerika. Ein bio-bibliographisches Handbuch / Neugranada (1618-1771) | Buch | 978-3-402-11788-0 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 3, 304 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 246 mm, Gewicht: 589 g

Reihe: Jesuiten aus Zentraleuropa in Portugiesisch- und Spanisch-Amerika. Ein bio-bibliographisches Handbuch

Meier

Jesuiten aus Zentraleuropa in Portugiesisch- und Spanisch-Amerika. Ein bio-bibliographisches Handbuch / Neugranada (1618-1771)

Band 3: Neugranada, bearbeitet von Christoph Nebgen

Buch, Deutsch, Band 3, 304 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 246 mm, Gewicht: 589 g

Reihe: Jesuiten aus Zentraleuropa in Portugiesisch- und Spanisch-Amerika. Ein bio-bibliographisches Handbuch

ISBN: 978-3-402-11788-0
Verlag: Aschendorff Verlag


Dieses Werk leistet einen Beitrag zur Erforschung der weltweiten Ausbreitung des Christentums. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden Mitglieder der Gesellschaft Jesu aus dem deutschen Sprachraum in die unter dem Patronat Portugals und Spaniens stehenden Missionen in Asien und Amerika entsandt. Sie erhielten so Zugang zu den globalen Wirkungsfeldern ihres Ordens. Der Höhepunkt dieser Entwicklung fällt in die Amtszeit des Ordensgenerals Franziskus Retz (1730–1750); beendet wurde sie durch die Ausweisung der Jesuiten aus den portugiesischen und spanischen Territorien (1759 bzw. 1767/68) und schließlich durch die Aufhebung der Gesellschaft (1773). 'Jesuiten aus Zentraleuropa in Portugiesisch- und Spanisch-Amerika' stellt ein Handbuch dar, das auf Grundlage gedruckter Quellen und der archivalischen Überlieferung alle Personen verzeichnet, die aus der Nieder- rheinischen, Oberrheinischen, Oberdeutschen, Böhmischen und Österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu stammten und in den Missionen in Iberoamerika zum Einsatz kamen. Dem bio-bibliographischen Verzeichnis vorausgeschickt wird eine ausführliche Darstellung des Kontextes, in dem die Missionare tätig waren. Die Bände entsprechen den sechs Ordensprovinzen, die in Südamerika errichtet wurden: Brasilien (mit der Vizeprovinz Maranhão), Chile, Quito, Neu-Granada, Peru und Paraguay. Neben ihrem religiösen Wirken erwiesen sich die Jesuiten als treibende Kraft im Kulturkontakt zwischen den Erdteilen. Sie studierten die unbekannten Sprachen, sie bedienten sich der Wissenschaften, Künste und handwerklichen Fähigkeiten ihrer Zeit. Durch Korrespondenz, Berichte und enzyklopädische Darstellungen mehrten sie in Europa die Kenntnisse über andere Natur- und Kulturwelten; somit wurden sie zu Wegbereitern des interkulturellen Austausches.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Dr. Christoph Nebgen studierte Katholische Theologie und Geschichte in Mainz und Rom und wurde über das vorgestellte Thema 2006 ander Johannes Gutenberg-Universität Mainz promoviert. Wissenschaftliche Mitarbeit im DFG-Projekt "Jesuiten zentraleuropäischer Provenienz in Ibero-Amerika im 17./18. Jahrhundert" (Mainz/Prof. Dr. Johannes Meier, 2001-2006)


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