Buch, Deutsch, Band 1, 104 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 148 mm, Gewicht: 235 g
Reihe: Graphic Novel
Ein Buch zum Mut-Machen in der Krise
Buch, Deutsch, Band 1, 104 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 148 mm, Gewicht: 235 g
Reihe: Graphic Novel
ISBN: 978-3-96111-556-3
Verlag: Nova MD
Danny, der Drache, ist immer gut drauf. Aber irgendwann kriegt er die Kurve nicht mehr. Was tut ein Drache, wenn er nicht mehr weiter kann?
Danny lässt sich helfen. Er reist nach Kuschelheim und probiert aus, was hilft: Reden, Streiten, Meditieren, Abnehmen, Spielen….
Mit einem Augenzwinkern karikiert Martina MayerLauingen eigene Erlebnisse in einer psychosomatischen Klinik. Ihr gezeichnetes Tagebuch schuf den Grundstein für eine anrührende Bildergeschichte. Witz und genaue Beobachtungsgabe bereiten den Boden für einen
herzerwärmenden Reifeprozess. Ihr heiter erzählender Stil lässt dennoch Raum für Nachdenklichkeit und Erkenntnis.
Autoren/Hrsg.
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Vorwort
Drachen zeichne ich, seit ich einen Stift halten kann. In Farbe und schwarzweiß, manchmal groß und grimmig, dann wieder klein und niedlich. Aber erst im Jahr 2016 fing ich an, meine eigenen Gefühle mit Drachenbildern einzufangen. Und so wurde Danny geboren, mein Gegenstück. Im Frühjahr 2016 erkrankte ich an einer depressiven Störung. Und Danny, der mich das ganze Jahr über begleitete, bekam die unterschiedlichsten Gesichter. Ende des Jahres erhielt ich dann einen Therapieplatz in einer psychosomatischen Klinik. Für mich war es die erste Erfahrung dieser Art. Selbstverständlich hatte ich vor, Tagebuch zu führen, es wurde uns ja auch ausdrücklich empfohlen. Aber die Therapie war anstrengend. Und abends hatte ich einfach keine Lust mehr, alles haarklein nochmal aufzuschreiben. Also griff ich wie immer zum Zeichenstift. Anstatt Details aufzulisten, suchte ich die Essenz des Tages. Die ironische Brechung erlaubte mir eine gewisse Distanz. Und wenn alles nichts half, gab es die dichterische Freiheit, die in einem Tagebuch keinen Platz hat. Aber Karikaturen leben von der Übertreibung! Und wenn es mir mal schlecht ging, konnte ich die lustigen Vorkommnisse herausarbeiten. Denn die gab es natürlich auch. Danny ist männlich, weil ich eine Frau bin: Man braucht schließlich ein Gegenstück. Und er sieht auf jedem Bild anders aus, weil er immer so aussieht, wie er sich gerade fühlt: Lustig oder traurig, verunsichert oder wütend, sportlich oder verfressen. Denn Danny ist genauso vielseitig wie jeder von uns. Ich mag ihn sehr – ich hoffe, Sie auch. Herzlichst Ihre Martina Mayer-Lauingen




