Maxwell | Fighting for Love - Unstillbare Sehnsucht | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 03, 340 Seiten

Reihe: Fighting-for-Love-Reihe

Maxwell Fighting for Love - Unstillbare Sehnsucht


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7363-0058-3
Verlag: LYX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 03, 340 Seiten

Reihe: Fighting-for-Love-Reihe

ISBN: 978-3-7363-0058-3
Verlag: LYX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Gemeinsam kämpfen sie für ihre Liebe - romantisch und mitreißend! Die Kellnerin Kat MacGregor ist verzweifelt, als Mitglieder einer Verbrecherbande vor ihrer Tür stehen und die 20.000 Dollar einfordern, die ihr inhaftierter Ex-Verlobter deren Boss schuldet. Die Männer lassen keinen Zweifel daran, dass Kat mit ihrem Leben bezahlen wird, sollte es ihr nicht gelingen, das Geld zu beschaffen. Als eines Abends der ehemalige Martial-Arts-Kämpfer Aiden O'Brien in ihrer Bar auftaucht und ihr seine Hilfe anbietet, hat Kat keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Vom ersten Augenblick an fällt es ihr schwer, der Leidenschaft, die Aiden in ihr weckt, zu widerstehen. Doch sie ahnt nicht, dass er ein Geheimnis vor ihr verbirgt, das ihr das Herz brechen könnte ... (ca. 340 Seiten)



Gina L. Maxwell war schon immer ein großer Fan von Liebesromanen. Als Kind träumte sie eigentlich davon, Schauspielerin zu werden, doch an der Uni musste sie dann feststellen, dass sie dafür leider so gar kein Talent besitzt. Stattdessen wandte sie sich dem Schreiben zu. Mit ihrem Debütroman schaffte sie es aus dem Stand auf die New-York-Times- und die USA-Today-Bestsellerliste.

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Prolog

Aiden O’Brien bog mit seiner 62er Harley Panhead am Stadtrand von Alabaster, Louisiana, auf den Parkplatz einer heruntergekommenen Bar ein. Lou’s Riverview.

Von außen sah die Bar aus wie ein großes einstöckiges Wohnhaus, das bessere Tage gesehen hatte. Der baufälligen, hölzernen Verkleidung und dem rissigen Fundament nach zu urteilen, war das vor dem Zweiten Weltkrieg gewesen.

Aiden lenkte sein Bike in eine Parklücke neben der Tür und trat mit seinem gummibesohlten Stiefel den Ständer herunter. Mit einem kaum unterdrückten Stöhnen schwang er das rechte Bein über den Sitz. Eine Fahrt von Boston, Massachusetts, nach Louisiana war eine wunderbare Gelegenheit, ruhige Straßen und eine malerische Landschaft zu genießen. Bedauerlicherweise entpuppte sie sich außerdem als die weniger wunderbare Gelegenheit, sich alle Knochen durchschütteln zu lassen.

Irgendwo zwischen West Virginia und Kentucky hatte er ein Brennen in seinem Steißbein verspürt. Als er Mississippi erreicht hatte, taten ihm bereits der ganze Rücken und die Schultern weh. So sehr er seine alte Panhead auch liebte, sie war definitiv kein Tourenbike.

Während er die Beine streckte, fragte er sich, ob Bayou das französische Wort für Brathähnchen war. Ohne den kühlenden Fahrtwind fühlte Aiden sich jedenfalls genau wie ein Brathähnchen vom Vortag, das unter einer Hitzelampe verschrumpelte. Das Surren einer Klimaanlage an der Ecke des Gebäudes machte ihm Hoffnung, dass er im Innern Zuflucht vor den sengenden Sonnenstrahlen finden würde.

Nachdem er sich die Sonnenbrille an den Ausschnitt des T-Shirts gehängt hatte, zog er die schwere, verwitterte Tür auf und trat ein. Die Kneipe sah aus wie die meisten alten Bars und Tavernen. Holznischen säumten die Wände des Schankraums, und in der Mitte standen so viele Tische, wie sich hatten hineinzwängen lassen. Jede Nische lag unter etwas, das als Lampe durchgehen konnte, obwohl es sich lediglich um Glühbirnen handelte, die in undefinierbaren Plastikkugeln von der Decke baumelten. Die Kugeln waren mit der Zeit vom Tabakrauch ganz gelb geworden. In einem Hinterzimmer standen Billardtische und zerschlissene Sofas für diejenigen, die gern tranken, während sie Billardstöcke – leicht verfügbare Waffen für eventuelle Wutanfälle – schwangen.

Rechter Hand ragte eine Theke aus massiver Eiche hufeisenförmig in den Raum. Da erst früher Nachmittag war und dazu Dienstag, war das Lokal fast leer, bis auf den einsamen Barkeeper und vier alte Käuze, die an einem der vorderen Tische Poker spielten. Ihre Kleider waren schmutzig, sie hatten sich offensichtlich tagelang nicht rasiert und besaßen insgesamt etwa ein Dutzend Zähne. Aiden fragte sich, ob sie Obdachlose waren oder ob Alabamas Bewohner gemeinhin so aussahen.

Er fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn und ging zur Theke. Seine Kehle fühlte sich an wie die Sahara, und er hatte vor, etwas dagegen zu unternehmen. Dann würde er sich ein bisschen unterhalten und feststellen, ob die Informationen, die man ihm gegeben hatte, immer noch zutrafen. Hoffentlich taten sie es. Dann konnte er seinem Freund die gute Nachricht überbringen und sich wieder auf den Weg machen.

Aber nicht zurück nach Boston. Diese Gefälligkeit, die er seinem Freund erwies, hatte ihn endlich aus seinem Loch herausgeholt. Jetzt, da er es hinter sich gelassen hatte, fragte er sich, warum er nicht schon vor fünf Jahren fortgegangen war, als er sein Leben zerstört hatte. Und das seines besten Freundes.

Vielleicht würde er den Rest des Sommers auf seiner Harley das Land bereisen. Und dort bleiben, wo es ihm am besten gefiel, einen Motorradladen aufmachen oder in dem von jemand anderem arbeiten. Es spielte keine Rolle, solange er an Bikes rumschrauben konnte. Das war das Einzige, was ihn ablenkte und ihm wenigstens ein paar Stunden am Tag schenkte, in denen er nicht die schlimmste Nacht seines Lebens wieder und wieder Revue passieren lassen musste.

»Was soll es sein?«

Der Barkeeper stellte das Einweckglas, das er abgetrocknet hatte, auf das Regal hinter sich, stützte sich auf die Theke und wartete geduldig.

Aiden zog seine Brieftasche heraus und griff nach einem Fünf-Dollar-Schein. Dann hielt er ihn dem Mann hin und sagte: »Ein großes Wasser und ein wenig Konversation.«

Mit einer hochgezogenen Augenbraue schaute der Barkeeper zwischen dem Geldschein und Aiden hin und her. Wahrscheinlich versuchte er herauszufinden, was genau dieser Gast wohl wollte. Ein Fünfer war nicht gerade ein Betrag, den jemand anbot, wenn er nach Informationen fischte. Auf der anderen Seite war es ein großes Trinkgeld für die Bestellung eines kostenlosen Getränks.

Aiden versuchte, einen nicht bedrohlichen Gesichtsausdruck hinzubekommen. Es fiel ihm nicht mehr so leicht wie früher, aber es musste sein. Denn angesichts der leuchtend bunten Tattoos und all der Piercings überlegte es sich sonst jeder zweimal, mit ihm zu reden.

Also würde Aiden ein Lächeln vortäuschen müssen, wenn er die Frau finden wollte, nach der er suchte.

Glücklicherweise rettete ihn der Barkeeper und tat den ersten Schritt. Der Mann streckte die Hand aus und stellte sich als Johnny Anders vor. Aiden umfasste die Hand mit festem Griff und schüttelte sie einige Male. »Irish.« Als Johnny fragend die Augenbrauen hochzog, fügte er hinzu: »Einfach Irish.«

Niemand hier unten brauchte seinen richtigen Namen zu kennen. Welchen Sinn hatte es, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, wenn man sie jedes Mal, wenn man sich vorstellte, prompt wieder hervorkramte?

»Also schön. Einfach Irish.« Johnny ließ das Lächeln aufblitzen, das ihm wahrscheinlich jede Menge Trinkgeld einbrachte, griff nach dem Einweckglas, das er gerade gesäubert hatte, und füllte es mit Eis und Wasser aus dem Zapfhahn. »Also, woher kommen Sie?«

Hinter Aiden brach in der Pokerbande ein heftiger Streit aus. Er spähte über die Schulter. Ein Mann schrie den Verdacht heraus, dass sein Kumpan gemogelt habe. Dabei gestikulierte er so wild, dass die Hälfte seines Biers einige Schritte von Aiden entfernt auf den Boden schwappte. Johnny brüllte den Gästen zu, dass sie sich beruhigen sollten. Er habe keine Lust, für sie aufzuwischen.

Aiden hob das Glas an seine ausgetrockneten Lippen und legte den Kopf in den Nacken, bis er auch noch den letzten Wassertropfen getrunken hatte. Dann stieß er erleichtert den Atem aus, schob das Glas zurück über die Theke und nickte, eine Bitte, es nachzufüllen.

»Boston«, antwortete er schließlich. Er sollte wahrscheinlich versuchen, Sätze von mehr als zwei Silben zu bilden, schließlich war sein Ziel, eine Unterhaltung in Gang zu bringen und Informationen zu sammeln. Aber bevor er es probieren konnte, hörte er Schritte aus dem hinteren Flur kommen, über dem ein Schild mit der Aufschrift Büro hing.

Eine Kellnerin trat in den Schankraum, während sie sich noch das lange rote Haar zu einem Pferdeschwanz zusammenband, und begutachtete ihr Werk in einer verspiegelten Werbung für Miller-Bier an der Wand.

Sie war … atemberaubend.

Der Krampf in seinen Eingeweiden – wie nach einem Schlag in die Magengrube – traf ihn völlig unerwartet. Aiden konnte sich nicht daran erinnern, wann ein weibliches Wesen ihn zum letzten Mal dazu gebracht hatte, sich aufrechter hinzusetzen und um einen ersten Blick zu buhlen. Anscheinend hatte sein Schwanz kein solches Problem mit dem Gedächtnis und wollte das auch beweisen.

In der Hoffnung, lässig zu wirken, stellte Aiden seinen linken Stiefel auf die metallene Fußstütze, die sich an der ganzen Theke entlangzog, damit die Frau nicht sah, wie eng der Schritt seiner Jeans geworden war.

Sie war keine klassische Schönheit. Ihr Anblick ließ einen nicht an förmliche Kleider denken, an korrektes Make-up und trockenen Champagner. Eher an luftige Kleider, Haar in einer Sommerbrise und den erfrischenden Biss in eine gezuckerte Zitrone …

Scheiße. Aiden rieb sich die Stirn. Er musste sich während der letzten Stunden seiner Fahrt einen Hitzschlag zugezogen haben. Klar, Hitzschlag klang gut. Damit konnte er sich anfreunden. Die Alternative – sich eine Frau wie aus der Limonadenwerbung vorzustellen – würde den Niedergang seiner Manneskraft bedeuten, dann konnte er seinem Selbstbild als harter Kerl gleich den Abschiedskuss geben.

Die lebende, atmende Bedrohung für seine neuerdings kultivierte Gleichgültigkeit in Bezug auf Sex fing seinen Blick im Spiegel auf. Sie taxierte ihn kühl. Etwas, von dem er dachte, es sei vielleicht beiderseitiges Interesse, loderte einen Moment auf wie ein angerissenes Streichholz, bevor die Fremde die Flamme löschte und den Blick abwandte. Wenn sie sich die Worte kein Interesse auf die Stirn tätowiert hätte, wäre es keine klarere Botschaft gewesen.

Er heuchelte seinerseits Desinteresse und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sein Wasser, aber er musterte sie weiter aus den Augenwinkeln. Sie drehte sich um und streckte die Hand über die Theke nach der offenen Bierflasche aus, die Johnny in Erwartung ihrer Ankunft bereitgestellt haben musste. Dann hob sie die Flasche an die Lippen und nahm mehrere lange Schlucke. Die glückliche Scheißflasche.

Die Kleine war gertenschlank, wohlproportioniert und nicht viel größer als einen Meter fünfundsechzig. Genau wie Johnny trug sie ein mit einem Logo versehenes Shirt, aber ihres hatte einen tiefen Ausschnitt, der die Wölbungen ihrer Brüste preisgab. Ein formeller schwarzer Rock schmiegte sich nicht nur um ihren Hintern, er...


Maxwell, Gina L.
Gina L. Maxwell war schon immer ein großer Fan von Liebesromanen. Als Kind träumte sie eigentlich davon, Schauspielerin zu werden, doch an der Uni musste sie dann feststellen, dass sie dafür leider so gar kein Talent besitzt. Stattdessen wandte sie sich dem Schreiben zu. Mit ihrem Debütroman schaffte sie es aus dem Stand auf die New-York-Times- und die USA-Today-Bestsellerliste.

Gina L. Maxwell war schon immer ein großer Fan von Liebesromanen. Als Kind träumte sie eigentlich davon, Schauspielerin zu werden, doch an der Uni musste sie dann feststellen, dass sie dafür leider so gar kein Talent besitzt. Stattdessen wandte sie sich dem Schreiben zu. Mit ihrem Debütroman schaffte sie es aus dem Stand auf die New-York-Times- und die USA-Today-Bestsellerliste.



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