Maxwell | Fighting for Love - Heiße Liebe | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 02, 340 Seiten

Reihe: Fighting-for-Love-Reihe

Maxwell Fighting for Love - Heiße Liebe


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8025-9722-0
Verlag: LYX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 02, 340 Seiten

Reihe: Fighting-for-Love-Reihe

ISBN: 978-3-8025-9722-0
Verlag: LYX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eine Liebesgeschichte, in der man sich verlieren kann! Vanessa MacGregor hält sich in ihrem Leben an strikte Regeln - Regeln, die ihr dabei geholfen haben, ihre Vergangenheit zu vergessen und noch einmal neu anzufangen. Regeln, die sie zu der erfolgreichen Anwältin gemacht haben, die sie jetzt ist. Regeln, die sie niemals brechen würde - für niemanden. Doch dann soll sie plötzlich die Hochzeitsplanung ihrer besten Freundin übernehmen - gemeinsam mit deren Bruder Jax, der mit seiner lockeren, chaotischen Art das komplette Gegenteil von Vanessa ist. Doch sie muss bald feststellen, dass Jax der erste Mann ist, der in ihr das Bedürfnis weckt, jede einzelne ihrer Regeln über Bord zu werfen ...



Gina L. Maxwell war schon immer ein großer Fan von Liebesromanen. Als Kind träumte sie eigentlich davon, Schauspielerin zu werden, doch an der Uni musste sie dann feststellen, dass sie dafür leider so gar kein Talent besitzt. Stattdessen wandte sie sich dem Schreiben zu. Mit ihrem Debütroman schaffte sie es aus dem Stand auf die New-York-Times- und die USA-Today-Bestsellerliste.

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TAG 1


Sonntag


»Jetzt lässt er mich seit genau einer Stunde warten.«

Und Selbstgespräche in Normallautstärke sind nicht nur peinlich, sie machen auch hungrig und einsam.

Vanessa MacGregor saß vor dem Flughafen von Honolulu auf einer Bank, Koffer und Reisetasche neben sich, und versuchte, ihren knurrenden Magen zu ignorieren. Sie hatte bereits vor ungefähr vierzig Minuten ihren Blick von der malerischen Landschaft Hawaiis abgewendet. Als ihr nämlich klar geworden war, dass der hier ansässige Bruder ihrer besten Freundin Lucie mehr als ein paar verzeihliche Minuten zu spät kommen würde, um sie abzuholen.

Ungeduldig trommelte sie mit den Fingernägeln auf die Rückseite des Handys und überlegte, ob sie Lucie anrufen sollte oder nicht. Aber sie wollte ihre Freundin in der Woche vor deren Hochzeit nicht belästigen. Lucie stand bereits unter maximalem Stress. Und nicht erst, seit ein paar Happen verdorbenes Sushi sie mit einer schweren Lebensmittelvergiftung über die Kloschüssel gezwungen hatten.

Vanessa seufzte. Es blieb ihr wohl nichts übrig, als es weiter mit Jacksons Nummer zu probieren. Nur wurden ihre Anrufe leider stets auf die Voicemail umgeleitet. Allmählich machte sie sich Sorgen. Wo steckte dieser Typ? Hatte er vielleicht seinen Wagen gegen einen Baum gefahren? Andererseits … Wenn er sich nicht bald mal meldete, würden ein paar Kratzer im Lack noch sein geringstes Problem sein.

Entnervt drückte sie eine Taste auf ihrem Handy, um den Bildschirm zu beleuchten und zum ungefähr tausendsten Mal nach der Uhrzeit zu schauen. Sie konnte nicht den ganzen Tag am Flughafen verbringen. Schließlich war sie extra früher hergeflogen, um die Woche vor Lucies Hochzeit schon auf Hawaii zu verbringen. Darauf hatte der verrückte Hochzeitsplaner bestanden. Er wollte unbedingt, dass die Trauung in dem exklusiven Ferienresort Mau Loa bis ins kleinste Detail durchgeplant wurde. Und dazu musste entweder das glückliche Paar selbst anwesend sein oder die Trauzeugen. In anderen Worten: Jackson und sie.

Im Grunde wäre es wohl das Beste, sich einfach ein Taxi zu nehmen. Andererseits befürchtete Vanessa, dass sie Jackson dann auf dem Weg zum Mau Loa verpassen würde. Seufzend starrte sie auf ihr Handy. Dann beschloss sie, es noch einmal zu versuchen. Sie drückte auf Wahlwiederholung, prüfte kurz ihre Maniküre und lauschte auf das Freizeichen, das sie zu verspotten schien.

»Sie müssen Vanessa sein.«

Beim Klang der tiefen, sinnlichen Stimme schaute sie auf, wurde aber von der Sonne geblendet. Sie blinzelte dagegen an und beschirmte die Augen, um die Gesichtszüge des Mannes vor ihr erkennen zu können. Er trug marineblaue Boardshorts und ein hautenges Muskelshirt.

Wow. Ein echter Leckerbissen. Seine dunklen Haare waren feucht, die letzte Rasur mindestens einen Tag her.

Von seinem linken Bizeps zog sich in schwarzer Tinte ein polynesisches Tattoo aus Meereswellen bis zur Schulter hinauf. Seine Haut war zwar gebräunt, aber hatte nicht diesen typischen Goldton, sondern war eine Spur dunkler, als hätte er schon lange hier gelebt. Das Einzige, was nicht zu dem dunklen Gesamteindruck passte, waren seine bernsteinfarbenen Augen, die sie an diese köstlichen Karamellriegel mit der dünnen Zartbitterglasur erinnerten. Mist, sie brauchte wirklich etwas zu essen, sonst würde sie noch seine Augäpfel abschlecken.

Bisher hatte sie Jackson noch nie persönlich kennengelernt, aber sie hatte etliche Fotos gesehen. Genug, um zu erkennen, dass es sich bei dem Besitzer dieser Karamellaugen tatsächlich um Lucies Bruder handelte, den Meisterkämpfer in Mixed Martial Arts. Der Klang seiner Anrufbeantworterstimme, die plötzlich aus ihrem Handy tönte, erweckte sie aus ihrer kurzzeitigen Lähmung. Hastig nahm Vanessa das Telefon vom Ohr und beendete den Anruf. In echt klang seine Stimme sowieso viel besser, schoss es ihr durch den Kopf, als sie aufstand und ihm die Hand entgegenstreckte.

»Jackson, wie schön, Sie endlich kennenzulernen.«

Er betrachtete ihre Hand mit dem Anflug eines amüsierten Lächelns, ehe er sie endlich ergriff. Seine Finger waren rau, schwielig und köstlich warm.

»Schön, endlich die berühmt-berüchtigte beste Freundin meiner Schwester kennenzulernen«, entgegnete er mit einem charmanten Lächeln.

Nun, mit ihm würde sie es definitiv aushalten. Kannten die Hawaiianer eigentlich das Sprichwort »Spar dir das Surfboard, reite den Surfer«? Wenn nicht, würde sie es auf jeden Fall in Umlauf bringen. Ob er überhaupt surfte? Sie besann sich wieder auf das Gespräch und fragte: »Ist alles in Ordnung?« Als sie seinen fragenden Blick bemerkte, fügte sie hinzu: »Sie wollten um elf hier sein, und es ist nach zwölf. Ich habe versucht, Sie anzurufen, aber nur Ihre Voicemail erreicht.«

Jackson zuckte die Achseln. »Ja, mein Akku ist leer. Ich achte nicht sehr darauf, da ich das Handy fast nur benutze, um mit Lucie in Kontakt zu bleiben. Was Technik betrifft, bin ich eine Art Steinzeitmensch.«

Aha. Und warum hatte Lucie dann gesagt, sie solle ihn anrufen, sobald sie gelandet war? Was sie getan hatte. Fünf Mal. »Hm. Muss schön sein, so sorglos zu leben.« Sie zuckte innerlich zusammen, als sie den schnippischen Tonfall ihrer Stimme hörte. Nur weil sie eine Stunde lang hungrig in der Sonne gesessen hatte, musste sie ja nicht gleich ihre guten Manieren über Bord werfen. »Also, hatten Sie Probleme mit dem Auto oder so etwas?«

»Um ehrlich zu sein, ich war surfen und habe irgendwie die Zeit aus den Augen verloren.«

Nun, das beantwortete die Surferfrage. Vanessa schaute auf seine Handgelenke und bemerkte, dass er wohl irgendwie auch seine Uhr aus den Augen verloren hatte, bevor er mit seinem leeren Handy-Akku das Haus verließ. Plötzlich war ihr nicht mehr nach Nettigkeiten zumute. Sämtliche warme Gefühle, die sie gerade noch für diesen Mixed-Martial-Arts-Hengst vor sich entwickelt hatte, verpufften abrupt.

Regel sieben: Vernachlässige deine Pflichten nicht.

Sollte das etwa der pflichtbewusste Mann sein, von dem Lucie ihr immer erzählt hatte? Der Typ, der die Last der ganzen Welt auf seinen Schultern trug?

»Ich wünschte, ich hätte gewusst, dass es ein Problem für Sie sein würde, mich abzuholen«, meinte sie und versuchte angestrengt, nicht gereizt zu klingen. Vergebens. »Ich hätte genauso gut ein Taxi nehmen können.«

Er hob beschwichtigend die Hände. »Sie haben absolut recht. Ich war ein gedankenloser Idiot.«

»Ich habe nicht gesagt …«

»Und ich verdiene eine ausgiebige Strafpredigt«, fügte er mit einem weiteren Lächeln hinzu, »aber lassen Sie uns das auf dem Weg zu meinem Jeep erledigen, ich parke nämlich in der zweiten Reihe. Außerdem macht es bei einem Bier und einem Burger viel mehr Spaß, von einer zornigen Frau beschimpft zu werden. Ich bin halb verhungert.«

Zornig? Okay, vielleicht sah man ihr eine leichte Verstimmung an. Aber doch ganz sicher keinen Zorn. Dieser Mann hier war allerdings auf dem besten Weg, gleich eine Sondervorstellung ihres Zorns zu bekommen, wenn er weiter so viel Mist redete und versuchte, sie herumzukommandieren.

Ohne auf eine Antwort zu warten, klappte Jackson den Griff ihres Koffers heraus und machte sich damit auf den Weg. Ein gehaltvoller Mix aus Schock, Panik und Entrüstung kochte in Vanessas Innerem auf. Jackson war kaum zwei Schritte weit gekommen, da entriss sie ihm auch schon den Koffergriff. Er schaute verblüfft auf seine Hand, dann blickte er auf, eine Augenbraue fragend hochgezogen.

»Gibt es ein Problem, Prinzessin?«

Prinzessin? Sie knirschte mit den Zähnen. Zum Teufel, ja, es gab ein Problem. Mehrere, um genau zu sein. Und eins davon war die Tatsache, dass er sich benahm, als hätte er sie völlig unter Kontrolle. Vanessa konnte sich nicht daran erinnern, jemals irgendjemand gestattet zu haben, über sie zu bestimmen. Und zum Teufel, sie würde jetzt ganz sicher nicht damit anfangen.

Sie hatte stundenlang auf ihn gewartet. Dann war er endlich aufgetaucht und hatte sich einfach ihr Gepäck geschnappt – offenbar in der Annahme, dass sie brav hinter ihm hertrotten würde. Und nun wollte er anscheinend, irgendwo zum Mittagessen anhalten – was eigentlich großartig klang, aber darum ging es nicht. Die Frage war vielmehr, was er als Nächstes plante, bevor er sie gnädigerweise vielleicht endlich mal am Hotel absetzen würde. Kurz mal zu Hause anhalten und Wäsche waschen?

Nein, dachte Vanessa. Es war klar, dass sie sich mit Jackson keinesfalls einlassen sollte. Wenn sie während des Urlaubs einen Mann brauchte, der ihr den Rücken eincremte, dann musste sie sich jemand anderen suchen.

Sie seufzte. Während der letzten zwei Jahre schien sie immer die falschen Männer kennenzulernen. Wieder einer weniger, Nessie. Aber jetzt war nicht der richtige Moment, um darüber zu jammern, dass sie niemals ihr Happy End finden würde. Sie hatte eine Woche Zeit, dafür zu sorgen, dass Lucies Märchen wahr wurde. Und offensichtlich war ihr Bruder nicht ganz bei der Sache.

»Wissen Sie was?«, begann sie mit einem huldvollen Lächeln – so falsch es auch sein mochte. »Sie brauchen sich um mich keine Sorgen zu machen. Ich weiß, Lucie hat Sie gebeten, mich abzuholen. Nett von Ihnen, dass Sie sich so viel Mühe machen wollten. Aber das ist gar nicht notwendig. Ich nehme einfach ein Taxi.«

»Damit ich so kurz vor ihrer Hochzeit den Zorn meiner kleinen Schwester riskiere? Nein danke....


Maxwell, Gina L.
Gina L. Maxwell war schon immer ein großer Fan von Liebesromanen. Als Kind träumte sie eigentlich davon, Schauspielerin zu werden, doch an der Uni musste sie dann feststellen, dass sie dafür leider so gar kein Talent besitzt. Stattdessen wandte sie sich dem Schreiben zu. Mit ihrem Debütroman schaffte sie es aus dem Stand auf die New-York-Times- und die USA-Today-Bestsellerliste.

Gina L. Maxwell war schon immer ein großer Fan von Liebesromanen. Als Kind träumte sie eigentlich davon, Schauspielerin zu werden, doch an der Uni musste sie dann feststellen, dass sie dafür leider so gar kein Talent besitzt. Stattdessen wandte sie sich dem Schreiben zu. Mit ihrem Debütroman schaffte sie es aus dem Stand auf die New-York-Times- und die USA-Today-Bestsellerliste.



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