Marthaler / Ubenauf / Carp | Christoph Marthaler | Buch | 978-3-943881-29-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 23, 220 Seiten, PB, Format (B × H): 215 mm x 285 mm, Gewicht: 679 g

Reihe: Arbeitsbücher

Marthaler / Ubenauf / Carp

Christoph Marthaler

Haushalts Ritual der Selbstvergessenheit
Erscheinungsjahr 2014
ISBN: 978-3-943881-29-5
Verlag: Theater der Zeit

Haushalts Ritual der Selbstvergessenheit

Buch, Deutsch, Band 23, 220 Seiten, PB, Format (B × H): 215 mm x 285 mm, Gewicht: 679 g

Reihe: Arbeitsbücher

ISBN: 978-3-943881-29-5
Verlag: Theater der Zeit


Christoph Marthaler kauft für jede neue Produktion ein Arbeitsbuch im immer gleichen Format. Nur die Farben wechseln. Und manchmal gehen diese Bücher verloren, in Zügen oder Zuschauerräumen. Das ist ärgerlich, denn bei diesen Arbeitsbüchern handelt es sich um sehr besondere Dokumente. In ihnen nähert sich Marthaler zukünftigen Inszenierungsvorhaben, legt Gedankensammlungen an, zeichnet, verfasst Gedichte, Minidramen und eigenartige Listen.

Für Theater der Zeit entwirft Christoph Marthaler erstmalig in der Manier seiner Arbeitsbücher nun ein Sonder-Arbeitsbuch. Er ermöglicht Einblicke in seinen Produktionskosmos, zeigt Fotos und Zeichnungen aus seinem Privatarchiv, berichtet in Bild und O-Ton von seinen frühen happeninghaften Inszenierungen der 1980er Jahre im öffentlichen Raum sowie von jenen, die wie „Schutz vor der Zukunft“, „Papperlapapp“ oder „Letzte Tage“ in den vergangenen 15 Jahren ebenfalls außerhalb des Stadttheaters entstanden sind, und legt dem Arbeitsbuch eine DVD bei: Hans Peter Böffgens Dokumentarfilm über die im grönländischen Nuuk entstandene Produktion „±0 (Ein subpolares Basislager)“.

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Weitere Infos & Material


Christoph Marthaler, geboren 1951 in Erlenbach bei Zürich, begann 1988 am Theater Basel kontinuierlich zu inszenieren. Seit 1993 arbeitete er auch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin und am Hamburger Schauspielhaus. Von 2000 bis 2004 hatte er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich inne, das in dieser Zeit zweimal zum „Theater des Jahres“ gewählt wurde. Seine Inszenierungen werden weltweilt auf Festivals präsentiert. Im Mai wird seine nächste Produktion, „Les Contes D’Hoffmann“, am Madrider Teatro Real Premiere feiern.

Stefanie Carp, aufgewachsen in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte über die Prosa und die Gesellschaftstheorie von Alexander Kluge ('Kriegsgeschichten: zum Werk Alexander Kluges', München 1987). Danach arbeitete sie als Dramaturgin am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Theater Basel im Team von Frank Baumbauer, sowie am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. In Basel begann ihre künstlerische Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock. Von 2000 bis 2004/05, während der Intendanz von Christoph Marthaler, war sie Chefdramaturgin und Kodirektorin am Schauspielhaus Zürich. 2005 kuratierte sie das Schauspielprogramm der Wiener Festwochen, von 2005 bis 2007 ging sie als Chefdramaturgin an die Volksbühne in Berlin. Von 2007 bis 2013 war sie Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen.

Malte Ubenauf, geboren 1973 in Hamburg, arbeitete zunächst als Regisseur. Seine Projekte waren u.a. am Zürcher Schauspielhaus, am Theater Aachen, dem Staatstheater Meinigen, auf Kampnagel in Hamburg sowie bei Festivals in Berlin, Dresden und Basel zu sehen. Als Dramaturg war Ubenauf am Schauspielhaus Zürich (Intendanz Christoph Marthaler), der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (Intendanz Frank Castorf) sowie am Thalia Theater Hamburg (Intendanz Joachim Lux) engagiert. Seit 2004 ist Ubenauf vorwiegend als freiberuflicher Schauspiel- und Musiktheaterdramaturg tätig. Er begleitete Produktionen von Luk Perceval, Jonathan Meese, Falk Richter, Armin Petras, Christopher Rüping, Robert Lehniger und arbeitet kontinuierlich mit Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Christiane Pohle sowie Sven Holm/Novoflot zusammen. Stationen seiner Theatertätigkeit waren u.a. das Zürcher Opernhaus, die Staatsoper Hannover, das Theater Basel, die Opéra National de Paris, das Kunstenfestival in Brüssel, die Salzburger Festspiele, die Sophiensaele Berlin, die Ruhrtriennale, das Teatro Real Madrid, das HAU Berlin, die Bayreuther Festspiele, die Münchner Kammerspiele, das Schauspiel Frankfurt, das Festival d’Avignon, die Wiener Festwochen, das Schauspiel Köln und das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Lehraufträge führten ihn u.a. an die Universität der Künste (UdK) Berlin, die Hochschulen für bildende Künste in Dresden und Hamburg sowie an die Akademie für bildende Künste Wien.



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