Marsh | Das Herz der Sioux | Buch | 978-3-947488-04-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 410 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 550 g

Marsh

Das Herz der Sioux

Die Wolkenschilde
3. unveränderte Auflage 2019
ISBN: 978-3-947488-04-9
Verlag: Indian-Summer-Edition

Die Wolkenschilde

Buch, Deutsch, 410 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 550 g

ISBN: 978-3-947488-04-9
Verlag: Indian-Summer-Edition


Schockiert, über ihre vernichtende Niederlage, überdenkt die US-Regierung nach der Fetterman-Schlacht die Situation. Während Red Cloud unnachgiebig seine Kriegszüge unternimmt, zieht die Union Pacific weiter in Richtung Westen und wird von den Wolkenschilden und freien Gruppen der Cheyenne erfolgreich attackiert. Sleeping Rabbit gelingt es als erstem Lakota, das Eiserne Pferd auf die Seite zu werfen und vernichtet im Anschluss ein UP-Camp mit Hilfe einer Büffelherde. Endlich lenkt die US-Regierung ein, verspricht die Räumung der am Bozeman Trail gelegenen Forts und die Schließung der Powder-River-Straße. Der zweite Laramievertrag wird jedoch auch nur von den Roten Völkern als bindend betrachtet. Nur wenige Tage danach bricht die US-Regierung den Vertrag von Medicine Lodge mit den Southern Cheyenne endgültig, als Langhaar Custer von Sheridan den Befehl zum Massaker am Washita erhält. Die Überlebenden stoßen zu ihren nördlichen Verwandten, die noch frei im Gebiet des Powder leben und nun wissen, was der Friede mit dem Weißen Mann für einen Wert hat. Red Cloud und Spotted Tail wollen dennoch aus den Agenturen heraus den Frieden wahren, um jeden Preis.

Die Wolkenschilde glauben, keine Wahl zu haben, wenn sie überleben wollen, wenden sich von Spotted Tail ab und folgen Tashunka Witko, der täglich immer mehr Anhänger gewinnt und enger mit Sitting Bull zusammenrückt. Sie wollen jedoch auch keinen Krieg, sondern nur den Frieden und die Einhaltung der Verträge. Die Lakota beginnen, sich in verschiedene Lager und Parteien zu spalten. Red Cloud und Spotted Tail erkennen, dass sie ihren Einfluss auf die jungen Männer verlieren. Immer mehr Familien ziehen aus den Agenturen fort, da sie nur mit leeren Versprechungen ihre Kinder nicht ernähren können. Wenig später eskaliert die Situation, als sich die Völker am Rosebud und Little Big Horn zur Wehr setzen. Der vermeintliche Sieg über die US-Truppen ist jedoch trügerisch. Einige fliehen, andere gehen hungernd in die Agenturen, da die Büffelherden verschwunden sind. Erneut wird den letzten Freien ein Ultimatum gestellt. Crazy Horse folgt den Wünschen Spotted Tails und Red Clouds und ergibt sich in Fort Robinson, da allen Lakota in den Agenturen sonst empfindliche Strafen drohen. Tashunka Witko erfährt auf tragische Weise, dass selbst die Häuptlinge in den Agenturen ihn aus Selbstsucht verraten haben. Die Wolkenschilde fliehen als heimatlose in kleinen Gruppen aus der Agentur und suchen im Land Der Gütigen Mutter nach Sitting Bull.

Unter den schneeverhangenen Wolken am Wounded Knee Creek erreichen die Auseinandersetzungen ihren traurigen Höhepunkt.

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Zielgruppe


... mit Interesse an spannender Indianerliteratur ...


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Peter Marsh wurde am 25.12.1963 in Boltenhagen; Éeny Marsh wurde am 10.04.1971 in Neubrandenburg geboren, beide arbeiten heute als Berufsautoren und Ghostwriter.
Bekannt wurde Peter Marsh u. a. durch die Romanreihe: „Das Herz der Sioux“.
Seit 1998 gab es intensive Studien zur Geschichte der „Sioux sprechenden Völker“ (Crow, Assiniboine, Lakota, Dakota und Nakota) 1650 bis 1890. Es folgten weitere Recherchen zur Thematik: Mythologie, Riten und kulturelle Verhaltensschemen.
Zwischen 1999-2001 wurde „Reise zu den Ahnen“ geschrieben, ein Buch, welches ursprünglich nur als einbändige Abhandlung in Romanform angedacht war.
Etwa 2008 / 2009 entstanden weitere freundschaftliche Kontakte zu den Navajo, zur Apsaalooke-Nation (Crow), Blackfeet (USA) bzw. Blackfoot (Canada) und den Tsuu Tìna (Saahsi).
Während der Bemühungen einer Zusammenstellung des kompletten geschichtlichen Werdegangs, nicht nur der Lakota, fügten sich jedoch lebendige Identitäten wie von selber ein und es entstand so, eher ungewollt, ein historischer Abenteuerroman und der mehr als 350jährige geschichtliche Abriss eines Volkes, dem man weit mehr, als nur eine Fußnote in gewissen Fachbüchern zugestehen sollte.
Geplant waren nur 4 umfangreichere Bände. Ab 2008 aber, auf Grund des ständig anwachsenden Hintergrundmaterials, erfolgten die Arbeiten an weiteren Publikationen. Nun stehen wir kurz vor der Veröffentlichung von Band 8 … und wir reisen weiter zurück, in eine Zeit, als es darum ging, die Plains zu entdecken. Nicht für den Weißen Mann, sondern für die Sioux.
Seit Anfang 2013 entstehen alle Bücher nicht nur durch Unterstützung von Freunden, vor allem unserem Freund Wolfgang Stohr, sondern es gesellte sich auch meine Frau „Éeny“ mit hinzu, welche noch einmal alle Bände nachträglich überarbeitet. (… und nicht nur meine heißgeliebten Schachtelsätze)
Durch den unaufhörlichen Strom an Informationen durch die „Erben der Krieger“, mit welchem man stets vertrauensvoll und umsichtig umgehen sollte, wird wohl auch nach Abschluss des 9. Bandes: „Die Rückkehr des Wicasa Wakans“ nicht Schluss sein.
So entstand in Zusammenarbeit mit Veit Stone auch die erste Publikation für die „Gegenseite“ und „Pawnee – Das Tal der Wolfskrieger“ ist nicht länger nur eine fixe Idee, sondern ebenfalls erschienen. Eines sollten wir niemals vergessen, es kommt bei allen Erzählungen stets auf die Sichtweise des Betrachters an, egal mit welchem Tribe (Stamm) wir uns beschäftigen. So wurden alle Begebenheiten, hier aus der Sicht der Pawnee, einmal vollkommen anders dargestellt. Der Nachfolgeband zu „Pawnee – Das Tal der Wolfskrieger“ befindet sich bereits in Arbeit.
Egal mit welchem indigenen Volk wir uns also befassen, etwas war ihnen allen zu eigen. Dies ist wohl auch der Grund, da die „Indianische Lebens- und Denkweise“ so viele Menschen fasziniert. Alle besaßen eine absolute Naturverbundenheit, einen tiefen Respekt vor der Schöpfung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Gaben der Natur.
Weitere Publikationen wie „Buffalo Child“ von Arkady Fiedler, welche nach über 60 Jahren aufwendig von uns nachbearbeitet werden durften, sind nur ein Teil dessen, was bereits getan wurde oder noch vor uns liegt.
Ebenfalls möchten wir nicht „Die Eleanor H. Hinman Interviews über das Leben und den Tod von Crazy Horse“ vergessen, welche unter Mitwirkung von Peter und Éeny Marsh sowie Wolfgang Stohr ins Deutsche übersetzt, bearbeitet und publiziert wurden.
Die bisherigen Publikationen wären sicher auch nicht so erfolgreich, würden uns nicht Menschen zur Seite stehen, die nur im Verborgenen an ihnen mitarbeiten und dennoch großen Anteil an deren Erfolg haben und uns nicht nur mit Informationen stets hilfreich versorgen, wie unser bester Freund Wolfgang Stohr, der u. a. mich und meine Macken während unserer Reisen durchs Indianerland stets tapfer erträgt. … aber auch Freunde wie James Yellow Hawk, Quentin Pipestem, Kendall Old Elk oder Charly Juchler müssen an dieser Stelle dankend erwähnt werden.
Peter & Éeny Cooper



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