Marsh | Das Herz der Sioux | Buch | 978-3-947488-03-2 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 344 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 470 g

Marsh

Das Herz der Sioux

An den Feuern der Santee
3. unveränderte Auflage 2019
ISBN: 978-3-947488-03-2
Verlag: Indian-Summer-Edition

An den Feuern der Santee

Buch, Deutsch, 344 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 470 g

ISBN: 978-3-947488-03-2
Verlag: Indian-Summer-Edition


Badger und Fallender Stern glauben, im Alter auf der Farm der Bishops, im Tal des Yellow Medicine endlich einen Platz gefunden zu haben, an welchem sie die Zeit genießen dürfen, bis Wakan Tanka sie zu sich rufen wird. Doch dann geraten sie 1862 ungewollt in den Strudel aus Korruption und Verrat, aus welchem sich die Santee nicht mehr befreien können. Die vier Völker der Dakota verlieren ihre Einigkeit, als die Situation eskaliert. Ta Oyate Duta, Kleinkrähe, ist gezwungen, seine jungen Männer in den Kampf zu führen und innerhalb eines Tages werden aus hungernden Bettlern gnadenlose Krieger, die in ihrem Blutrausch, im Land der himmelblauen Wasser die Hölle losbrechen lassen. Badger und Fallender Stern können nicht mehr unbeteiligt bleiben und versuchen, denen zu helfen, welchen man keine Wahl gelassen hatte. Unerwartet stehen sie auf dem Schlachtfeld ihren Enkeln gegenüber. Yellow Bullshirt, Badgers Zögling, wird von einem Infanteristen heimtückisch ermordet. Der alte Lakota verliert die Beherrschung, nimmt Rache und muss mit Fallender Stern auf die Plains fliehen, während die Dakota in ihre Niederlage rennen.
Wolkenschild und seine Söhne tragen fast zur gleichen Zeit einen Kampf gegen einen neuen Feind aus, welcher qualmend und auf stählernen Rädern die Brust von Mutter Erde zerschneidet. Sleeping Rabbit und Skywalker ziehen mit ihrem Kriegerbund los, um als erste Lakota das Eiserne Pferd zu bezwingen, während ihre Brüder Fort Reno und den Bozeman-Trail belagern. Wie in Minnesota, so herrscht auch auf den Plains noch Uneinigkeit. Die Wolkenschilder gehen mit den Oglala von Red Cloud, da sie zu den Sichangu gehören, welche die zahllosen Übergriffe nicht länger tolerieren. Als nach weiteren Auseinandersetzungen die Friedensverhandlungen scheitern, die von der US-Regierung mit Füßen getreten werden, vereinen sich die Völker der Lakota mit den Arapaho und Cheyenne im Winter 1866 zum Gegenschlag bei Fort Phil Kearny

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Zielgruppe


... mit Interesse an spannender historischer Indianerliteratur ...


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Peter Marsh wurde am 25.12.1963 in Boltenhagen; Éeny Marsh wurde am 10.04.1971 in Neubrandenburg geboren, beide arbeiten heute als Berufsautoren und Ghostwriter.
Bekannt wurde Peter Marsh u. a. durch die Romanreihe: „Das Herz der Sioux“. Seit 1998 gab es intensive Studien zur Geschichte der „Sioux sprechenden Völker“ (Crow, Assiniboine, Lakota, Dakota und Nakota) 1650 bis 1890. Es folgten weitere Recherchen zur Thematik: Mythologie, Riten und kulturelle Verhaltensschemen.
Zwischen 1999-2001 wurde „Reise zu den Ahnen“ geschrieben, ein Buch, welches ursprünglich nur als einbändige Abhandlung in Romanform angedacht war.
Etwa 2008 / 2009 entstanden weitere freundschaftliche Kontakte zu den Navajo, zur Apsaalooke-Nation (Crow), Blackfeet (USA) bzw. Blackfoot (Canada) und den Tsuu Tìna (Saahsi).
Während der Bemühungen einer Zusammenstellung des kompletten geschichtlichen Werdegangs, nicht nur der Lakota, fügten sich jedoch lebendige Identitäten wie von selber ein und es entstand so, eher ungewollt, ein historischer Abenteuerroman und der mehr als 350jährige geschichtliche Abriss eines Volkes, dem man weit mehr, als nur eine Fußnote in gewissen Fachbüchern zugestehen sollte.
Geplant waren nur 4 umfangreichere Bände. Ab 2008 aber, auf Grund des ständig anwachsenden Hintergrundmaterials, erfolgten die Arbeiten an weiteren Publikationen. Nun stehen wir kurz vor der Veröffentlichung von Band 8 … und wir reisen weiter zurück, in eine Zeit, als es darum ging, die Plains zu entdecken. Nicht für den Weißen Mann, sondern für die Sioux.
Seit Anfang 2013 entstehen alle Bücher nicht nur durch Unterstützung von Freunden, vor allem unserem Freund Wolfgang Stohr, sondern es gesellte sich auch meine Frau „Éeny“ mit hinzu, welche noch einmal alle Bände nachträglich überarbeitet. (… und nicht nur meine heißgeliebten Schachtelsätze)
Durch den unaufhörlichen Strom an Informationen durch die „Erben der Krieger“, mit welchem man stets vertrauensvoll und umsichtig umgehen sollte, wird wohl auch nach Abschluss des 9. Bandes: „Die Rückkehr des Wicasa Wakans“ nicht Schluss sein.
So entstand in Zusammenarbeit mit Veit Stone auch die erste Publikation für die „Gegenseite“ und „Pawnee – Das Tal der Wolfskrieger“ ist nicht länger nur eine fixe Idee, sondern ebenfalls erschienen. Eines sollten wir niemals vergessen, es kommt bei allen Erzählungen stets auf die Sichtweise des Betrachters an, egal mit welchem Tribe (Stamm) wir uns beschäftigen. So wurden alle Begebenheiten, hier aus der Sicht der Pawnee, einmal vollkommen anders dargestellt. Der Nachfolgeband zu „Pawnee – Das Tal der Wolfskrieger“ befindet sich bereits in Arbeit.
Egal mit welchem indigenen Volk wir uns also befassen, etwas war ihnen allen zu eigen. Dies ist wohl auch der Grund, da die „Indianische Lebens- und Denkweise“ so viele Menschen fasziniert. Alle besaßen eine absolute Naturverbundenheit, einen tiefen Respekt vor der Schöpfung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Gaben der Natur.
Weitere Publikationen wie „Buffalo Child“ von Arkady Fiedler, welche nach über 60 Jahren aufwendig von uns nachbearbeitet werden durften, sind nur ein Teil dessen, was bereits getan wurde oder noch vor uns liegt.
Ebenfalls möchten wir nicht „Die Eleanor H. Hinman Interviews über das Leben und den Tod von Crazy Horse“ vergessen, welche unter Mitwirkung von Peter und Éeny Marsh sowie Wolfgang Stohr ins Deutsche übersetzt, bearbeitet und publiziert wurden.
Die bisherigen Publikationen wären sicher auch nicht so erfolgreich, würden uns nicht Menschen zur Seite stehen, die nur im Verborgenen an ihnen mitarbeiten und dennoch großen Anteil an deren Erfolg haben und uns nicht nur mit Informationen stets hilfreich versorgen, wie unser bester Freund Wolfgang Stohr, der u. a. mich und meine Macken während unserer Reisen durchs Indianerland stets tapfer erträgt. … aber auch Freunde wie James Yellow Hawk, Quentin Pipestem, Kendall Old Elk oder Charly Juchler müssen an dieser Stelle dankend erwähnt werden.
Peter & Éeny Cooper



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