Marsh | Das Herz der Sioux | Buch | 978-3-947488-02-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 306 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 385 g

Marsh

Das Herz der Sioux

Tränen des Adlers
3. unveränderte Auflage 2019
ISBN: 978-3-947488-02-5
Verlag: Indian-Summer-Edition

Tränen des Adlers

Buch, Deutsch, 306 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 385 g

ISBN: 978-3-947488-02-5
Verlag: Indian-Summer-Edition


1851 - Badger, der alternde Häuptling der Wolkenschilder, findet sich zusammen mit einigen andern älteren Kriegern nicht damit ab, dass sich nach dem Laramievertrag ihre angestammte Lebensweise ändern soll. Sie sehnen sich nach dem Frieden im Land der vielen Zelte, und wie einst, als sie noch junge Männer waren, scharen sie während des Treffens bei Fort Laramie weitere Anhänger um sich. „Die Geisterkrieger – sie reiten wieder“ hört man bald an allen Feuern. Doch auch die Crow und andere Plainsvölker sehen dem Vertrag mit ungutem Gefühl entgegen und so kommt es, dass sich ihm weitere ältere Krieger anderer Völker anschließen, um ihrem letzten Kampf würdevoll entgegen zu treten. Doch nicht allen seinen Gefährten ist es möglich, in Ehren zu ihren Ahnen zu gehen und so ziehen sie weiter und erreichen nach einigen Umwegen ihre Verwandten, die Santee, im Land der himmelblauen Wasser.

„Adlerträne“ der Enkel Badgers, ist zum Mann herangewachsen und heiratet in die Familiengruppe des Häuptlings „Little Thunder“ ein. Doch sein Glück währt nicht von Dauer. Nach einem Jagdausflug kehrt er mit Rotfalke Heim und findet das von Brigadegeneral W.S. Harney zerstörte Lager der Lakota vor, welches auf Grund des zurückliegenden „Grattan-Massakers“ zu Unrecht vernichtet wurde. Nur fünf Krieger, einschließlich Adlerträne und Rotfalke haben überlebt. Die Krieger verfolgen die Armee und lassen die gefangenen Frauen und Kinder nicht aus den Augen. Während Adlerträne Krieger unter den Wolkenschildern rekrutiert, kommt es immer wieder zu Kämpfen, um die Gefangenen und „Krächzende Elster“, die Frau Adlertränes, zu befreien.

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Zielgruppe


... mit Interesse an spannender historischer Indianerliteratur ...


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Peter Marsh wurde am 25.12.1963 in Boltenhagen; Éeny Marsh wurde am 10.04.1971 in Neubrandenburg geboren, beide arbeiten heute als Berufsautoren und Ghostwriter.
Bekannt wurde Peter Marsh u. a. durch die Romanreihe: „Das Herz der Sioux“. Seit 1998 gab es intensive Studien zur Geschichte der „Sioux sprechenden Völker“ (Crow, Assiniboine, Lakota, Dakota und Nakota) 1650 bis 1890. Es folgten weitere Recherchen zur Thematik: Mythologie, Riten und kulturelle Verhaltensschemen.
Zwischen 1999-2001 wurde „Reise zu den Ahnen“ geschrieben, ein Buch, welches ursprünglich nur als einbändige Abhandlung in Romanform angedacht war.
Etwa 2008 / 2009 entstanden weitere freundschaftliche Kontakte zu den Navajo, zur Apsaalooke-Nation (Crow), Blackfeet (USA) bzw. Blackfoot (Canada) und den Tsuu Tìna (Saahsi).
Während der Bemühungen einer Zusammenstellung des kompletten geschichtlichen Werdegangs, nicht nur der Lakota, fügten sich jedoch lebendige Identitäten wie von selber ein und es entstand so, eher ungewollt, ein historischer Abenteuerroman und der mehr als 350jährige geschichtliche Abriss eines Volkes, dem man weit mehr, als nur eine Fußnote in gewissen Fachbüchern zugestehen sollte.
Geplant waren nur 4 umfangreichere Bände. Ab 2008 aber, auf Grund des ständig anwachsenden Hintergrundmaterials, erfolgten die Arbeiten an weiteren Publikationen. Nun stehen wir kurz vor der Veröffentlichung von Band 8 … und wir reisen weiter zurück, in eine Zeit, als es darum ging, die Plains zu entdecken. Nicht für den Weißen Mann, sondern für die Sioux.
Seit Anfang 2013 entstehen alle Bücher nicht nur durch Unterstützung von Freunden, vor allem unserem Freund Wolfgang Stohr, sondern es gesellte sich auch meine Frau „Éeny“ mit hinzu, welche noch einmal alle Bände nachträglich überarbeitet. (… und nicht nur meine heißgeliebten Schachtelsätze)
Durch den unaufhörlichen Strom an Informationen durch die „Erben der Krieger“, mit welchem man stets vertrauensvoll und umsichtig umgehen sollte, wird wohl auch nach Abschluss des 9. Bandes: „Die Rückkehr des Wicasa Wakans“ nicht Schluss sein.
So entstand in Zusammenarbeit mit Veit Stone auch die erste Publikation für die „Gegenseite“ und „Pawnee – Das Tal der Wolfskrieger“ ist nicht länger nur eine fixe Idee, sondern ebenfalls erschienen. Eines sollten wir niemals vergessen, es kommt bei allen Erzählungen stets auf die Sichtweise des Betrachters an, egal mit welchem Tribe (Stamm) wir uns beschäftigen. So wurden alle Begebenheiten, hier aus der Sicht der Pawnee, einmal vollkommen anders dargestellt. Der Nachfolgeband zu „Pawnee – Das Tal der Wolfskrieger“ befindet sich bereits in Arbeit.
Egal mit welchem indigenen Volk wir uns also befassen, etwas war ihnen allen zu eigen. Dies ist wohl auch der Grund, da die „Indianische Lebens- und Denkweise“ so viele Menschen fasziniert. Alle besaßen eine absolute Naturverbundenheit, einen tiefen Respekt vor der Schöpfung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Gaben der Natur.
Weitere Publikationen wie „Buffalo Child“ von Arkady Fiedler, welche nach über 60 Jahren aufwendig von uns nachbearbeitet werden durften, sind nur ein Teil dessen, was bereits getan wurde oder noch vor uns liegt.
Ebenfalls möchten wir nicht „Die Eleanor H. Hinman Interviews über das Leben und den Tod von Crazy Horse“ vergessen, welche unter Mitwirkung von Peter und Éeny Marsh sowie Wolfgang Stohr ins Deutsche übersetzt, bearbeitet und publiziert wurden.
Die bisherigen Publikationen wären sicher auch nicht so erfolgreich, würden uns nicht Menschen zur Seite stehen, die nur im Verborgenen an ihnen mitarbeiten und dennoch großen Anteil an deren Erfolg haben und uns nicht nur mit Informationen stets hilfreich versorgen, wie unser bester Freund Wolfgang Stohr, der u. a. mich und meine Macken während unserer Reisen durchs Indianerland stets tapfer erträgt. … aber auch Freunde wie James Yellow Hawk, Quentin Pipestem, Kendall Old Elk oder Charly Juchler müssen an dieser Stelle dankend erwähnt werden.
Peter & Éeny Cooper



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