Mann | 5 Sterne für die Leidenschaft | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1640, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Mann 5 Sterne für die Leidenschaft


1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-86349-452-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1640, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-86349-452-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Nichts wie weg aus Hollywood! Schauspielerin Bella Hudson braucht dringend Ruhe vor den Paparazzi - die sie in einer eleganten Fünf-Sterne-Anlage in Frankreich findet. Als der umwerfend attraktive Hotelmagnat Sam Garrison beschließt, sich persönlich um seinen Gast zu kümmern, schlägt Bellas Herz höher ... Heiß flirtet Sam mit ihr, und bevor sie 'Bonjour, mon amour' sagen kann, liegt sie schon in seinen Armen, in seinem Bett. Eine Urlaubsaffäre? Schon bald muss Bella zurück nach L.A., und Sam lebt in Frankreich ... Oder ist es mehr, als sie sich einzureden versucht?



Bestsellerautorin Catherine Mann schreibt zeitgenössische Liebesromane, die im militärischen Milieu spielen. Ihr Mann, der bei der US Air Force arbeitet, versorgt sie mit allen nötigen Informationen, sodass sie keine Recherche betreiben muss. In der Zeit vor ihren Romanveröffentlichungen machte sie ihren Bachelor in Bildender Kunst auf dem College von Charleston und ihren Master in Theaterwissenschaften an der Universität von Queensboro. Heute kann sie sich in die Liste von namhaften Gewinnern des RITA Awards einreihen. Ihrem Ehemann, einem Piloten, folgt sie durch die ganze Welt, im Schlepptau ihre vier Kinder, einen Hund und eine Katze. Die Erlebnisse an ihren unterschiedlichen Wohnorten bieten ihr endlosen Stoff für weitere Romane.

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1. KAPITEL

Mit seinen kräftigen Händen strich er ihr zärtlich über den nackten Rücken.

Bella Hudson biss sich auf die Unterlippe, um nicht laut aufzustöhnen. Dabei kamen ihr ihre Schauspiel-Ausbildung und die Selbstbeherrschung, die sie dabei erlernt hatte, zugute. So gelang es ihr, ruhig zu bleiben, während Henri mit seinen geradezu magischen Händen ihren eingeölten Körper massierte.

Sie spürte, wie sich ihre Muskeln entspannten, während sie mit dem Gesicht nach unten auf der Massageliege ruhte. Der Duft der Aromatherapie-Kerzen stieg ihr in die Nase. Die Klänge französischer Weihnachtslieder vermischten sich mit dem beruhigenden Rauschen des Meers.

Sie fühlte sich unsagbar wohl, entspannt und glücklich. Aber sie wusste, dieser Zustand würde nicht lange andauern.

Die Berührungen dieses Mannes – des zweiundsechzigjährigen Masseurs Henri – waren die einzigen, die sie in absehbarer Zeit von einem Mann erfahren würde, das war ihr klar. Denn ihr Freund, ein Schauspielkollege, hatte gerade erst auf äußerst brutale Weise mit ihr Schluss gemacht. Als sie daran zurückdachte, war Bellas Entspannung augenblicklich dahin.

Nach dieser bitteren Enttäuschung hatte sie sich ihr geliebtes Hündchen Muffin geschnappt und war aus den USA nach Frankreich gereist, ja geradezu geflohen. Im „Garrison-Grandhotel Marseille“ direkt am Mittelmeer wollte sie sich entspannen und ihren inneren Frieden wiederfinden. Schließlich waren Garrison-Hotels dafür bekannt, den besten Service zu bieten.

Hier, weit weg von Hollywood, konnte sie wenigstens sicher sein, nicht zufällig ihrem Exfreund Ridley über den Weg zu laufen. Oder – noch schlimmer – ihrem Onkel David.

Männer! Verbrecher waren sie, allesamt! Na ja, abgesehen von Henri vielleicht, der verheiratet und ohnehin viel zu alt für sie war. Henri mit den magischen Händen, dessen Massage ihr so guttat.

„Henri, seid ihr eigentlich glücklich, du und deine Frau?“

„Mais oui, Mademoiselle Hudson, aber ja. Monique und ich sind sehr glücklich. Und das nach vierzig Jahren Ehe, mit drei Kindern und zehn Enkelkindern. Meine Monique ist immer noch wunderschön.“

Fast bereute sie, ihn nach seiner Ehe gefragt zu haben, denn nun begann er beinah, das Hohelied der Liebe zu singen und seine Frau in den höchsten Tönen zu preisen. Einerseits fand sie das süß und rührend, aber andererseits wurde ihr richtiggehend übel davon.

Ja, sie hatte wirklich geglaubt, Ridley würde sie lieben. Bis er ihr dann plötzlich eröffnet hatte, dass er sich wohl etwas vorgemacht, seine Filmrolle mit dem wahren Leben verwechselt hätte. Denn in dem Film „Ehre“, der die Liebesgeschichte von Isabellas Großeltern während des Zweiten Weltkrieges erzählte, spielten sie das Liebespaar.

Das Ende ihrer Beziehung mit Ridley war allerdings nicht die einzige Enttäuschung gewesen, die sie erfahren hatte. Denn da war auch noch die Sache mit ihren Eltern gewesen. Bella hatte immer geglaubt, die beiden würden sich wirklich lieben. Aber Pustekuchen!

Ihre Mutter war fremdgegangen. Sie hatte mit ihrem Schwager geschlafen – und nun war herausgekommen, dass Bellas Onkel David in Wirklichkeit ihr leiblicher Vater war. Ihre beiden Cousins waren also ihre Halbbrüder. Himmel, welche Abgründe sich da auftaten! Mit der Geschichte könnten sie gut und gern in einer dieser Nachmittagstalkshows auftreten!

Da half auch Henris gefühlvolle Massage nichts mehr.

Plötzlich ertönten draußen Geräusche. Henri bedeckte Bella mit einem Badetuch. „Mademoiselle Hudson, schnell, stehen Sie auf.“

„Was ist denn los?“, fragte sie verwirrt und öffnete die Augen.

Henri war zur Tür geeilt und versuchte, jemandem den Eintritt zu verwehren.

Jemandem mit einer Kamera.

So ein Mist! Isabella sprang auf und hüllte sich in das Badetuch.

„Paparazzi! Laufen Sie, schnell!“ Henris Stimme überschlug sich beinah. „Sie müssen sich in Sicherheit bringen. Monsieur Garrison legt höchsten Wert darauf, dass seine Hotelgäste nicht von der Presse belästigt werden. Wenn das hier rauskommt, wird er mich entlassen. Und dann bringt meine Frau mich um. Wenn sie wütend wird, oh là là, dann habe ich nichts zu lachen!“

So viel also zur glücklichen Ehe von Henri und Monique.

„Aber verflixt, wo soll ich denn hin?“ Bella drehte sich weg von der Tür – und der Kamera – und stellte sicher, dass das Badetuch auch ihren Po bedeckte. Schnell griff sie nach dem Tragekörbchen, in dem ihr Hündchen Muffin sich befand.

Zur Eingangstür konnte sie nicht hinaus. Dort mühte sich Henri, den Fotografen abzuhalten.

„Der Wandschirm“, rief Henri keuchend vor Anstrengung. „Hinter dem Wandschirm befindet sich noch eine Tür. Beeilen Sie sich, Mademoiselle Bella, ich halte solange den Eindringling ab.“

Henri mochte zwar kräftige Hände haben, aber auf Dauer hatte er gegen den Paparazzo keine Chance. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis …

Mit der einen Hand hielt sie das Badetuch, um ihre Blöße zu bedecken, in der anderen Hand trug sie das Hundekörbchen. Hinter dem Wandschirm fand sie die schmale Ausgangstür. In akrobatischer Verrenkung drückte sie mit ihrem Po den Türgriff herunter.

Ein menschenleerer Flur lag vor ihr, der im Gegensatz zum übrigen Hotel nüchtern und schmucklos wirkte. Wahrscheinlich handelte es sich um den Verwaltungstrakt. Links und rechts befanden sich Bürotüren, die allesamt geschlossen waren. Wenn sie Pech hatte, waren hier noch ein paar Angestellte bei der Arbeit, die Überstunden machten. Aber selbst einem von ihnen über den Weg zu laufen war immer noch angenehmer, als durch die belebte Hotellobby zu flüchten.

„Okay, Muffin, drück mir die Pfötchen. Auf geht’s.“

Ihr Schmusehündchen gähnte nur gelangweilt.

Im Flur brannte nur noch die dezente Nachtbeleuchtung. Barfuß ging Bella den dicken Perserteppich entlang, bis sie zur ersten Bürotür kam.

Verflixt. Sie war abgeschlossen.

Verzweifelt probierte sie es an der nächsten Tür, dann an der übernächsten und so weiter. Alle waren versperrt. So ein Mist!

Plötzlich vernahm sie hinter sich ein Geräusch. Sie blickte über die Schulter und …

Klick. Klick. Klick.

Diese Geräusche kamen ihr nur allzu bekannt vor. Es war das Klicken einer Kamera. Der nicht besonders hochgewachsene, aber kräftige Fotograf musste irgendwie an Henri vorbeigekommen sein.

Bella erhöhte ihr Tempo. Muffins Tragekörbchen stieß gegen ihre Beine. Sie war daran gewöhnt, ständig irgendwelchen lästigen Presseleuten entwischen zu müssen. Mit ihren fünfundzwanzig Jahren hatte sie bereits reichlich Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt, denn ihre berühmte Familie stand stets im Mittelpunkt des Interesses.

An den Wänden hingen gerahmte Fotos verdienter Mitarbeiter, die sie anzustarren schienen. Als sie um die Ecke bog, erblickte sie eine Mahagonitür, die leicht offen stand. Gott sei Dank! Im Zimmer brannte kein Licht, wahrscheinlich hatte nur jemand vergessen, es abzuschließen. Darin würde sie sich verkriechen, wenn möglich die Tür von innen verriegeln und telefonisch um Hilfe bitten.

Keuchend rannte sie die letzten Schritte, drängte sich durch die Tür … und prallte geradewegs gegen den muskulösen Brustkorb eines Mannes.

Immerhin kein Paparazzo, aber dennoch ein Mann, ein sehr großer und kräftig gebauter noch dazu. Sie sah hoch und blickte in seine Augen. Sofort erkannte sie ihn, sie hatte sein Foto oft genug in den Zeitungen gesehen. Jeder kannte das Gesicht dieses dunkelhaarigen unverheirateten Milliardärs. Er war vierunddreißig und tauchte ständig in den Listen der begehrtesten Junggesellen auf. Dieser gebürtige Amerikaner, der im Ausland lebte, hatte schon überall auf der Welt zahllose Herzen gebrochen.

Sie war dem Hotelmagnaten Sam Garrison direkt in die Arme gelaufen.

Verdutzt sah Sam die Schauspielerin Isabella Hudson an. In ihren Augen las er blanke Panik.

Warum, zum Teufel, stand sie nackt in seinem Büro, von dem Badetuch einmal abgesehen?

Er hatte ständig berühmte Gäste in seinen Hotels, und an deren oft exzentrisches Verhalten hatte er sich längst gewöhnt. Aber eine Prominente, die halbnackt durch den Verwaltungstrakt rannte? Das war selbst für ihn neu.

Fordernd sah er sie an. Er wartete auf eine Erklärung. Ihren verlockenden Körper brauchte er gar nicht anzuschauen – er spürte ihn nur allzu deutlich an seinen geschmiegt.

„Ein … ein Fotograf“, stotterte sie und drängte sich noch dichter an ihn. „Ein Paparazzo ist hinter mir her.“

Seine sexuelle Erregung wich augenblicklich kühler Sachlichkeit. Wie er diese Paparazzi hasste, diese üblen Auswüchse der Klatschpresse!

Es war ihm das Allerwichtigste, dass die Gäste in seinen Hotels unbehelligt von diesen Schnüfflern blieben. Nur so konnte er die hochkarätige Kundschaft halten, die ihm seinen Reichtum sicherte. Wenn dieser Vorfall bekannt würde, könnte ihn das viel Geld und Ansehen kosten. Sehr viel Geld und Ansehen. Und nichts war ihm wichtiger als der Erfolg seiner Hotels.

Nicht einmal diese wunderschönen Brüste konnten ihn davon ablenken.

...



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