Malorny / Langner | Moderationstechniken | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 131 Seiten

Reihe: Pocket Power

Malorny / Langner Moderationstechniken

Werkzeuge für die Teamarbeit
1. vollständig überarbeitete Auflage 2007
ISBN: 978-3-446-41520-1
Verlag: Carl Hanser
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Werkzeuge für die Teamarbeit

E-Book, Deutsch, 131 Seiten

Reihe: Pocket Power

ISBN: 978-3-446-41520-1
Verlag: Carl Hanser
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Steigern Sie die Effizienz Ihrer täglichen Besprechungen und Sitzungen durch effektive Moderation! Fördern Sie die Kreativität Ihrer Mitarbeiter durch teamorientierte Diskussionsprozesse! - Alles notwendige Wissen über Teamarbeit und Moderation - Übersichtlicher Werkzeugkasten mit allen gängigen Moderationstechniken - Zahlreiche Beispiele, konkrete Tipps, aber auch Stolpersteine Für alle, die sich rasch einen Überblick über Teamarbeit und Moderation verschaffen wollen.
Malorny / Langner Moderationstechniken jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;1 Einleitung;7
2.1;1.1 Mit Moderation zur erfolgreichen Teamarbeit;7
2.2;1.2 Aufbau des Buches;7
3;2 Grundlagen zur Teamarbeit, Moderation und Problemlösung;9
3.1;2.1 Moderierte Teamarbeit – Denken im Dialog;9
3.2;2.2 Moderation im ProblemlösungsprozessDie (Denk-)Werkstatt als Orientierung;10
3.3;2.3 Der Moderator;13
3.4;2.4 Das Team;19
3.5;2.5 Der Moderationsablauf;28
4;3 Werkzeugkasten;38
4.1;3.1 Grundlegende Basistechniken;38
4.1.1;3.1.1 Blitzlicht;40
4.1.2;3.1.2 Brainstorming;42
4.1.3;3.1.3 Fragetechniken;44
4.1.4;3.1.4 Kartenabfrage;47
4.1.5;3.1.5 Punktbewertung;50
4.1.6;3.1.6 Rückkoppelung;53
4.1.7;3.1.7 Tätigkeitskatalog;53
4.1.8;3.1.8 Themenspeicher;56
4.1.9;3.1.9 Umgang mit Konflikten;57
4.1.10;3.1.10 Untergruppen bilden;58
4.2;3.2 Analyse- und Aufbereitungstechniken;60
4.2.1;3.2.1 Baumdiagramm;60
4.2.2;3.2.2 Flussdiagramm;61
4.2.3;3.2.3 Interdependenzanalyse;64
4.2.4;3.2.4 Interessengruppenanalyse;67
4.2.5;3.2.5 Matrixdiagramm, Portfolio;68
4.2.6;3.2.6 Radardiagramm;69
4.2.7;3.2.7 Relationendiagramm;73
4.2.8;3.2.8 Ursache-Wirkungs-Diagramm;74
4.2.9;3.2.9 Zielanalyse;77
4.3;3.3 Suchtechniken;79
4.3.1;3.3.1 Brainwriting;79
4.3.2;3.3.2 Entscheidungsbaum/ Problementscheidungsplan;82
4.3.3;3.3.3 Morphologischer Kasten;83
4.4;3.4 Prognosetechniken;88
4.4.1;3.4.1 Delphi;88
4.4.2;3.4.2 Netzplantechnik;90
4.4.3;3.4.3 Szenariotechnik;91
4.5;3.5 Bewertungstechniken;94
4.5.1;3.5.1 Kosten-Nutzen-Analyse;94
4.5.2;3.5.2 Nutzwertanalyse;95
4.5.3;3.5.3 Paarweiser Vergleich;96
4.5.4;3.5.4 Paretodiagramm;98
4.5.5;3.5.5 Wertschöpfungsanalyse;100
5;4 Moderation von Telefonkonferenzen;103
5.1;Technische Vorbereitung;105
5.2;Vorab-Unterlagen;106
5.3;Detaillierte Tagesordnung;106
5.4;Einweisung der Teilnehmer;107
5.5;Start;109
5.6;Aktive Gesprächssteuerung;109
5.7;Methodeneinsatz;110
5.8;Abschluss;112
6;Literatur;113
7;Anhang;115


3 Werkzeugkasten (S. 36-37)

Die im Folgenden beschriebenen Techniken werden ihrer Funktion entsprechend in diesen fünf Kategorien zusammengefasst:

Grundlegende Basistechniken (s. S. 36)
Analyse- und Aufbereitungstechniken (s. S. 58)
Suchtechniken (s. S. 77)
Prognosetechniken (s. S. 86)
Bewertungstechniken (s. S. 92)

Innerhalb der Kategorien werden die Techniken ihrer alphabetischen Reihenfolge nach erläutert. Die gezielte Suche nach einzelnen Werkzeugen zur Anwendung in der Teamarbeit soll so erleichtert werden.

3.1 Grundlegende Basistechniken

Die wichtigsten Grundprinzipien für eine gute Moderation unabhängig von der Zusammensetzung der Teilnehmer und den Zielen und Inhalten sind:

1) Konsequente Visualisierung
2) Teilnehmeraktivierung
3) Positive Atmosphäre

Sie sind Katalysatoren des Erfolgs von Besprechungen und Workshops. Entsprechend zielen die Basistechniken, die ein Moderator auf jeden Fall beherrschen sollte, darauf ab, diese Grundprinzipien direkt oder indirekt zu unterstützen.

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Die gebräuchlichste Art der Kommunikation ist die Sprache. Mit wachsender Gruppengröße und komplexeren Sachverhalten wird es jedoch für alle Beteiligten zunehmend schwieriger, den Überblick über den bisherigen Verlauf und Erkenntnisstand zu behalten. Die Visualisierung bietet somit eine ideale Ergänzung. Neben die Stimme-Ohr- tritt die Bild- Auge-Beziehung. Die Teilnehmer werden in ihrer Konzentration nicht dadurch eingeschränkt, dass sie sich alle Argumente und Ergebnisse merken müssen, sondern sie können sich voll auf die aktuelle Diskussion einlassen. Erklärungen und Wiederholungen erübrigen sich, da durch die Visualisierung alles dokumentiert wird. Die laufende Diskussion erfährt so eine deutliche Versachlichung.

Im Ergebnis verbessert die Visualisierung die Übersichtlichkeit und dient dabei auch der Erhöhung der Aufnahmekapazität der Teilnehmer. Wesentliches lässt sich leichter von Unwesentlichem trennen. Dies spielt vor allem für die Merkfähigkeit eine große Rolle. Die im Kurzzeitgedächtnis gespeicherten Informationen werden innerhalb von Minuten wieder gelöscht, um so entscheidender wird es also, die wichtigen Informationen in das Langzeitgedächtnis hinüber zu retten (Bild 9).



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