E-Book, Deutsch, Band 2, 364 Seiten
Reihe: 17
Männer 17
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7407-0527-5
Verlag: TWENTYSIX EPIC
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Trauma
E-Book, Deutsch, Band 2, 364 Seiten
Reihe: 17
ISBN: 978-3-7407-0527-5
Verlag: TWENTYSIX EPIC
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Was wäre, wenn Satan diese Welt regiert? Würden wir es überhaupt bemerken, oder blind seiner Versuchung folgen? Zweifel nagen an Peters Verstand, nachdem er erlebt hat, was die Kabale in ihren Kellern verbergen. Er wurde aus seiner Welt gerissen, hat sich blenden lassen, und plötzlich die reale Hölle erlebt. Für ihn sollte nichts mehr so sein, wie es vorher war. Doch sein größtes Problem sind die entstandenen Narben auf seiner Seele ... das Trauma, wodurch er sich kaum mehr an die Geschehnisse erinnern kann. Dabei sind noch so viele Fragen offen: Was wollten die Kabale von ihm? Was ist mit Luna geschehen und woher kam die unerwartete Hilfe, welche ihnen zur Flucht verholfen hatte? Doch sind dies die richtigen Fragen? Immer diese Zweifel... Was ist real und was entspringt nur der Fantasie? Ist die Gefahr nun vorüber? Wie kann es sein, dass diese Welt sich weiter dreht, als wäre nichts geschehen? Können die Freunde die Erlebnisse überwinden und die Einzigartigkeit von Peters Macht ergründen? Der zweite Band der 17 Trilogie...
Andres Männer wurde 1980 in der DDR geboren. Nach abgeschlossenem Studium in der Informatik und Zertifizierung zum Softwarearchitekten arbeitet er heute im Bereich der Digitalisierung. Sein Weltbild wurde maßgeblich durch die Aufnahme eines afghanischen Flüchtlingskindes zur Pflege, spontane Familienreisen mit dem Mietwagen durch Tunesien, Ägypten und Thailand, durch die Gründung einer GbR sowie die Mitarbeit in der psychologischen Praxis seiner Frau beeinflusst. Diese Einflüsse bemerkt man auch in seiner Autorentätigkeit, da sie ein Weltbild weit über den Tellerrand hinaus bieten. All seine Werke haben den Anspruch, kritisches Denken und Hinterfragen zu trainieren. Website: https://www.lovelybooks.de/autor/Andres-Männer/
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Sascha
Saschas Augen flogen über scheinbar endlose Listen mit den Daten der von ihm ausgewählten Personen, Orten und Zeiten. Obwohl er bereits körperlich erschöpft war, trieb ihn noch immer sein Ehrgeiz, dieses Rätsel zu lösen. Manche Computerspiele machten einfach süchtig. Komm schon, wo bist du? Sascha konnte nicht verstehen, warum einige Menschen E-Sports belächelten. Es fühlte sich an, als hätte er bereits einen Marathon hinter sich, könne jedoch trotz Erschöpfung einfach nicht anhalten und müsse immer weiter rennen. Seine Augen waren trocken und brannten wie Feuer. Mit einer Hand scrollte er durch die Bildschirmseiten, während seine andere Hand nach einer Dose Cola griff. Es musste doch noch einen verborgenen Hinweis geben. Nur welchen? Wenn er wüsste, wonach er suchen sollte, dann könnte er seine Suchfilter weiter anpassen und die Listen an Daten würden kürzer werden. Sascha spielte CaD. Das tat er immer, wenn er sich entspannen wollte – wobei ihm bewusst war, dass das Argument Entspannung nur als eine billige Ausrede herhielt. Es war der Ehrgeiz, der ihn antrieb. Er wusste das nur zu gut. CaD stand für Catch and Destroy, eine Art modernes Rätselspiel im Gewand einer Geheimdienst-Simulation zur Terrorismusbekämpfung. Im Spiel bekam man einen fiktiven Terroranschlag geschildert und sollte dann die Hintermänner aufspüren. Dazu bot einem das Spiel eine Kombination aus verschiedensten Systemen an. Man konnte Verbrecherdatenbanken durchsuchen, Geldtransfers verfolgen und sogar Bewegungsprofile von Verdächtigen erstellen lassen. Alles über eine einfache Textkonsole. Ein Spiel für echte Nerds. Bisher hatte Sascha noch nie einen Fall gelöst. Immer war irgendjemand schneller als er. Doch dieses Mal war es anders. Er stand kurz vor der Lösung. Er wusste es einfach. Sascha hatte bereits eine Serie von Anschlägen gefunden, deren Ablauf zu dem jetzt gesuchten Fall identisch war. Aber zu dieser Serie waren die Täter bereits gefasst und die Fälle abgeschlossen worden. Trotzdem war er sich sicher, dass diese offiziellen Täter eine Ablenkung waren. Denn auch wenn sie gefasst wurden, die Anschläge gingen weiter. Es musste also einen weiteren geben … oder sie hatten die Falschen. Oder? Neben ihm lagen Zettel mit wilden Vermutungen. Die Striche und Kreuze, welche er darauf gezeichnet hatte, stellten Verbindungen zwischen Ereignissen und Personen dar. Wahrscheinlich würde er dieses Gekrakel morgen selbst nicht mehr verstehen. Vielleicht stand noch jemand dahinter und zog im Verborgenen die Fäden. Vielleicht gab jemand diese Anschläge in Auftrag. Konnte das sein? Einen Versuch war es wert. Sascha stellte die Cola weg und verfeinerte seinen Filter. Er suchte nach Zahlungen, die jeweils vor diesen Anschlägen an den gefassten Täter gingen und verglich sie mit jenen, welche vor seinem jetzigen Anschlag geflossen waren. Bingo! Tatsächlich erhielt einer seiner Verdächtigen eine Zahlung aus derselben Quelle. Sogar die Summe war identisch. Ganz schön clever, diese Spieldesigner. Hektik brach aus. Diesmal wollte Sascha der erste Spieler sein, der dieses Rätsel löste. Er wusste, dass seine Reaktion voreilig sein konnte … aber er suchte jetzt schon so lange. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer Spieler schneller war als er, stieg mit jeder Minute. Hoffentlich hatte er nichts übersehen. Er klickte auf




