Das Haus in Baiting Hollow ist eine Sammlung von zehn Novellen des ukrainischen Autors Vasyl’ Machno, der in den USA lebt. Machno schreibt nicht nur über das Leben von Emigranten und von amerikanischer Lebenswirklichkeit, sondern über die Juden seiner Heimatstadt Cortkiv vor dem Zweiten Weltkrieg, Sex hinter einer Bushaltestelle, ein gestohlenes Fahrrad, Eichhörnchen auf dem Dach, Liebe, Streit, Unzufriedenheit oder Tod... Das Bild des Hauses wird zu einer allgegenwärtigen Metapher: Es ist überall und nirgends, immer und nie. Das Haus ist nicht nur etwas Materielles, das man verlieren kann. Es ist zunächst und vor allem ein mystisches Haus, das in Nachsinnen, Erinnern und Gefühlen lebt.
Machno
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Vasyl’ Machno (?????? ?????): geb. 1964 in Cortkiv (Ukraine) ist ein ukrainischer Dichter, Prosa-Autor, Essayist und Übersetzer. Er studierte an der Pädagogischen Hochschule Ternopil'. Machno ist Autor von dreizehn Gedichtbänden, zuletzt Dichter, Ozean und Fisch (2019). Außer seinen Kurzgeschichten – Das Haus in Baiting Hollow (2015) – hat er einen Roman – Der ewige Kalender (2019) und vier Essaybände veröffentlicht: Der Gertrude Stein Gedächtnis- und Erholungs-Park (2006), Füllhorn (2011), Vorstädte und Grenzregionen (2019) und Radelnd entlang des Ozeans (2020). Aus dem Polnischen ins Ukrainische übersetzte er Gedichte von Zbigniew Herbert und Janusz Szuber. Machnos Texte sind in viele Sprachen übersetzt worden und erschienen unter anderem in Polen, Serbien, Rumänien, Israel und in den USA. 2015 war Das Haus in Baiting Hollow BBC Ukraine Buch des Jahres. Vasyl' Machno lebt mit seiner Familie in New York City.