Machiavelli | Der Fürst | Buch | 978-3-945924-36-5 | sack.de

Buch, Deutsch, 116 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 180 mm, Gewicht: 125 g

Reihe: Italienische Klassiker

Machiavelli

Der Fürst


1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-945924-36-5
Verlag: Ad Fontes Klassikerverlag

Buch, Deutsch, 116 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 180 mm, Gewicht: 125 g

Reihe: Italienische Klassiker

ISBN: 978-3-945924-36-5
Verlag: Ad Fontes Klassikerverlag


„Der Fürst“, verfaßt im Jahre 1514, ist die überhaupt berühmteste und berüchtigtste staatstheoretische Schrift der Kulturgeschichte. Kein anderes Werk dieser Gattung hat mehr Aufsehen erregt, mehr Wiederspruch provoziert, mehr Gegner gefunden. Cesare Borgia wird als unbedingtes Vorbild aufgeführt und ein idealer Fürst geschildert, welcher ohne Rücksicht auf Moral und Religion durch Klugheit und konsequentes Handeln seine Herrschaft zu begründen weiß. Kein Geringerer als Friedrich II. von Preußen hat gegen den Autor einen „Antimachiavell“ geschrieben und viele scharfe Kritiker sind ihm gefolgt. Seine Verteidiger, namentlich Herder und Ranke, haben demgegenüber aber mit Recht ein aus den Verhältnissen der Zeit und den damaligen Zuständen Italiens zu erklärendes politisches Werk erkannt, bestimmt, den italienischen Fürsten Anleitung zur Gewinnung und Erhaltung politischer Macht zu geben, damit auf der Grundlage dieser Macht die Wiedergeburt des von Fremdherrschaft und Bürgerkriegen befreiten Italiens erfolgen könne: „Machiavelli suchte die Heilung Italiens, doch der Zustand desselben schien ihm so verzweifelt, daß er kühn genug war, ihm Gift zu verschreiben“ (Ranke).

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Niccolò di Bernardo dei Machiavelli war einer der größten Staatsmänner und Geschichtsschreiber Italiens. Geboren am 3. Mai 1469, wurde der hochgebildete Mann, obschon aus einer verarmten Patrizierfamilie stammend, im Jahre 1498 an die Spitze der zweiten Kanzlei der florentinischen Republik gestellt, welche dem Rate der Zehn beigegeben war, und mehrmals mit Missionen an den König von Frankreich, den Papst und den Kaiser betraut, über die er ausgezeichnete Staatsschriften an seine Behörde sandte. Als die Medici im Jahre 1512 nach Florenz zurückkehrten, wurde Machiavelli abgesetzt und aus Florenz verbannt, ja sogar der Teilnahme an einer Verschwörung beschuldigt, eingekerkert und gefoltert, aber als unschuldig wieder freigelassen. Ähnlich dem großen Römer Cicero lebte er von da an zurückgezogen auf seinem Gute in dem Dorf San Casciano und widmete sich dem literarischen Schaffen, ohne jemals wieder größeren politischen Einfluß zu erlangen. Vielleicht noch mehr doch denn als Staatsmann vermochte er dem Gemeinwesen dienlich zu werden durch seine kühnen staatstheoretischen Schriften, unter welchen neben den „Discorsi“ besonders herausragt „Der Fürst“.
Machiavelli starb am 21. Juni 1527 in Florenz, wo er auch das Licht der Welt erblickt hatte.



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