Maas | „Als der Geist der Gemeinschaft eine Sprache fand“ | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 261 Seiten, eBook

Maas „Als der Geist der Gemeinschaft eine Sprache fand“

Sprache im Nationalsozialismus. Versuch einer historischen Argumentationsanalyse
1984
ISBN: 978-3-322-96994-1
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Sprache im Nationalsozialismus. Versuch einer historischen Argumentationsanalyse

E-Book, Deutsch, 261 Seiten, eBook

ISBN: 978-3-322-96994-1
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die hier vorgelegten Analysen zur Sprache im Nationalsozialismus zielen auf die historischen Determinanten der Sprachpraxis. An Texten und Dokumenten aus dem Alltag (von Küchenrezepten bis zu HJ-Rundschreiben) sowie zwei offiziellen Ansprachen (Hitler, von Schirach) wird eine Leseweise erprobt, die die "Polyphonie" dieserTexte aufzeichnet und die unterschiedlichen Bedeutungen hervortreten läßt, die sie für den Parteigänger, den Oppositionellen oder auch denjenigen hatten, der sich mit den Verhältnissen arrangierte.

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1. Einleitung.- 2. Zum methodischen Vorgehen.- 3. „Eure geringen Bemühungen sichern einen großen Erfolg“: Texte aus dem hauswirtschaftlichen und bäuerlichen Bereich.- 4. „Sozialistischer Angriff“: Nationalsozialistische Argumentation im Betrieb.- 5. „Sie sind alle nur Teil eines gesamten Größeren“: Hitlers Rede auf dem Erntedankfest 1937.- 6. „Dein Körper gehört Deiner Nation“: Texte aus der Hitlerjugend.- 7. „Vor der Fahne der Jugend sind alle gleich“: Eine Rede des Reichsjugendführers von Schirach 1938.- Anhang: Sakrale Konnotationen in der Sprache von Nationalsozialisten.- 8. „Wir gliedern uns nicht ein“: Rebellion — gegen die HJ und mit ihr.- 9. Ergebnisse. Zusammenfassende Darstellung der Analysen nationalsozialistischer Texte.- 10. Theoretischer Versuch über die sprachlichen Verhältnisse im Faschismus.- Anhang Eine Bewährungsprobe für die Sprachwissenschaft: Sprache im Nationalsozialismus und ihre Analyse.- 1. Vorbemerkung zum methodischen Problem.- 2. Philologie als Abwehrmechanismus: Viktor Klemperers LTI.- 3. Sprachkritik in elitärer Distanz: Die Manipulationstheorie.- 4. Die begrifflichen Vorgaben des Strukturalismus: Sprachpraxis und Konnotationsanalyse.- 5. Diskursanalyse.- 6. Die Genese des faschistischen Diskurses als „stummer Gast“ der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen: Jean Pierre Faye.- 7. Sprache als „Arena des Klassen kampfes“: Der theoretische Ansatz Valentin Vološinovs.- 8. Die „Absperrung des Universums der Rede“: Herbert Marcuses „Eindimensionaler Mensch“.- 9. Schlußbemerkung.- Erwähnte Literatur.



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