Lynn | Forbidden CEO | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 377 Seiten

Lynn Forbidden CEO


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7363-1595-2
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 377 Seiten

ISBN: 978-3-7363-1595-2
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Er bekommt immer, was er will. Und jetzt will er sie!

Um ihr Studium zu finanzieren, arbeitet Emma in einem Fünf-Sterne-Hotel an der Rezeption. Als eines Tages der erfolgreiche Geschäftsmann Gavin Grayson das Cameo Hotel betritt, ändert sich ihr Leben grundlegend. Gavin ist reich, attraktiv und bekommt stets, was er will. Und jetzt will er Emma ... Mit immer absurderen Anforderungen macht er der jungen Frau das Leben schwer, und jede ihrer oft hitzigen Begegnungen zieht ihn mehr in ihren Bann. Denn Emma ist ganz anders als all die anderen Frauen. Sie liegt ihm nicht zu Füßen und ist seinem Charme auf der Stelle verfallen, sondern hat ihren ganz eigenen Kopf ...

'Wer mag keine verbotene Workplace-Liebe? Ein toller und prickelnder Lesegenuss!' Beneath the covers blog

Der neue Roman von Bestseller-Autorin K.I. Lynn



K. I. Lynn ist eine USA-TODAY-Bestseller-Autorin. Sie liebt die Kunst, jede Art von Kunst, von der Musik über die Malerei bis zum Schreiben. Schon immer hatte sie Charaktere und was sie erleben im Kopf, doch es dauerte ein bisschen, bis sie begonnen hat, ihre Geschichten niederzuschreiben. Weitere Informationen unter: kilynnwrites.blogspot.com

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Erster Stock


Gavin

Ich hätte nie gedacht, eines Tages in Boston zu leben. Ich hatte meine prägenden Jahre in Ohio verbracht, im ständigen Wunsch, aus den Vorstädten herauszukommen. Mein Leben lang hatte man mir beigebracht, dass man dort hingeht, wo die Arbeit ist, und nicht erwartet, dass die Arbeit zu einem kommt.

So war ich erst in Chicago gelandet, dann in New York und zu guter Letzt eben im Hauptquartier der Cates Corporation in Boston. Zwölf Jahre lang hatte ich bis zur Erschöpfung geschuftet, um in der Firma die Karriereleiter hinaufzusteigen.

Fünfunddreißig Jahre lang war ich sorgfältig und strategisch meinen vorbestimmten Plänen gefolgt. Bis Boston. Bis zu ihr.

Über eine Woche lang hatte ich mich nun in meinem neuen Büro und der neuen Stadt eingelebt und mich mit meiner neuen Assistentin vertraut gemacht. In dieser Zeit verbrachte ich meine Nächte im Cameo Hotel. Eigentlich hätte ich die Abende damit verbringen sollen, nach einem neuen Zuhause zu suchen. Ich hatte sogar einen Makler beauftragt, aber außer meiner Gewöhnung an die neuen Lebensumstände war da noch etwas, was mich davon abhielt – Emma.

Vom allerersten Blick an verspürte ich da eine Anziehung, die ich nicht verstehen konnte. Gefühle, die ich nicht haben wollte, weckten in mir das Verlangen nach einer Frau, die ich überhaupt nicht kannte.

Fast jeden Abend war sie da, wenn ich hereinkam. Ganz bescheiden. Wunderschön. Verdammt verführerisch.

Sie stellte für mich einen Interessenskonflikt und eine Ablenkung dar, und beides konnte ich nicht gebrauchen.

Immer wenn ich über den Marmorboden des Cameo Hotels schritt, suchte mein Körper nach ihr, während meine Augen versuchten, der Verlockung keine Beachtung zu schenken. Dann aber warf ich einen raschen Blick in ihre Richtung, und tatsächlich, sie beobachtete mich von der anderen Seite des Foyers aus, die Lippen leicht geöffnet.

Leck mich, ihre Lippen. Beziehungsweise: Leck ihre Lippen. Küss ihre Lippen. Und mehr.

Mein Schwanz zuckte und bettelte um das Bild, das meine Gedanken heraufbeschworen hatten.

Ich atmete tief aus, als ich in den Aufzug stieg und diese Augen hinter mir ließ.

Als ich von New York nach Boston gezogen war, hatte ich einen neuen Anfang machen wollen, der gleichzeitig auch der erste Schritt zu meiner Beförderung sein sollte. Außer den Menschen, mit denen ich zusammenarbeitete, kannte ich hier niemanden, und das passte mir hervorragend in den Kram.

Aber sie wollte ich verdammt noch mal kennenlernen.

Sie weckte in mir den Wunsch, mich mit ihr zu streiten, nur um den Ärger in ihren Augen aufflammen zu sehen, während das Lächeln auf ihrem Gesicht niemals verflog. Professionell bis ins Letzte. Eine Professionalität, die ich knacken, die ich aufbrechen wollte, um zu sehen, was sich dahinter verbarg.

Es war ein Gefühl, das ich nicht ausstehen konnte. Arbeit war mein Leben. Sie verlangte meine ganze Zeit und Energie und ließ keinen Raum für persönliche Beziehungen.

Sobald ich durch die Tür meines Zimmers getreten war, streifte ich Stück für Stück meinen Anzug ab, ein sehr deutliches Zelt in meiner Hose.

»Verdammt, du schreibst mir nicht vor, was ich zu tun habe«, brummte ich an die Adresse der unter dem Stoff pochenden Wölbung gerichtet.

Es war eine Lüge. Das Verlangen nach ihr verleitete mich, sie wegen der harmlosesten Dinge heraufkommen zu lassen. Einfach um sie zu sehen, um sie in meiner Nähe zu haben.

Mich an ihrem Anblick zu weiden war ein Aphrodisiakum für mich.

Ich verabscheute es, dass sie diese Gefühle in mir weckte, denn es machte mich ihr gegenüber argwöhnisch. Meine Ex-Frau hatte ihre Sexualität benutzt, um mich mürbe zu machen, hatte mein Verlangen benutzt, um einen Ring zu bekommen, und mein Geld hatte sie dazu benutzt, ihre Liebhaber zu finanzieren. Die Verletzung dieses Verrats schmerzte noch immer, die Wunde war niemals verheilt.

Es ärgerte mich, dass ich Emma begehrte. Ärgerte mich, dass ich jede Nacht an sie denken musste und mir dazu einen runterholte.

Und ich war so schäbig, dass ich meinen Ärger an ihr ausließ. Es war ein Versuch, sie wegzustoßen, der jedoch wiederum von meiner Unfähigkeit durchkreuzt wurde, sie von mir fernzuhalten.

Während mein erstes Zimmer eine wahre Katastrophe gewesen war, war das Zimmer, auf das sie mich dann verlegt hatte, wirklich schön. Es gab einige kleine Verschleißerscheinungen bei älteren und häufig gebrauchten Einrichtungsgegenständen, aber insgesamt hatte das Hotel die Räumlichkeiten gut in Schuss gehalten.

Ich würde Richard Hayes, dem Vorsitzenden von Cameo International, bei Gelegenheit mitteilen müssen, wie schön sein Hotel war. Auch wenn ich mich jeden Tag beschwerte.

Im Laufe einer Woche war die Leistung der Leute vom Etagendienst nur immer perfekter geworden, was es mir mit jedem Tag schwerer machte, irgendetwas zu finden, an dem ich etwas aussetzen konnte, irgendeinen Grund, um sie heraufzuholen.

»Du brauchst sie nicht zu sehen«, sagte ich zu mir, aber als ich nun die Kaffeekanne vor mir anstarrte, die Ansammlung von Getränken in der Zimmerbar, die Süßungsmittel und das einzelne Päckchen Zucker, nahm ein neuer Plan Gestalt in mir an.

Ehe ich mich bremsen konnte, saß ich am Telefon und wählte die Nummer der Rezeption.

»Guten Abend, Mr Grayson.« Ihre Stimme drang an mein Ohr, und ein Schauder durchlief mich. Die Förmlichkeit, mit der sie mich ansprach, löste bei mir immer alle möglichen Fantasien aus.

»Ich habe nur ein einziges Päckchen Zucker, Emma. Ich brauche zwei weitere.«

Es folgte eine kleine Pause, und ich musste lächeln, denn ich wusste, dass sie mich wahrscheinlich innerlich verfluchte.

»Kommt sofort, Mr Grayson.«

Die Verstimmtheit in ihrer Stimme fachte meinen eigenen Ärger nur an. Ich wollte ihr einen Dämpfer verpassen, sie in die Knie zwingen.

Ich war so hart, dass ich bei der leisesten Berührung den Kopf in den Nacken warf. Wie würde sie reagieren, wenn ich die Tür öffnete und mir dabei den Schwanz streichelte?

Die Vorstellung war ein wenig ernüchternd, und ich beruhigte mich hinreichend, um meine Erektion so zurechtschieben zu können, dass sie nicht offensichtlich war.

Selbstbeherrschung und Planung waren meine starken Seiten, aber sie machte mir da immer wieder einen Strich durch die Rechnung, und ich ließ es jedes Mal zu. Es war ein gefährliches Spiel, doch mit jeder neuen Dosis, die ich von ihr abbekam, jeder weiteren Injektion ihres Giftes, unterlag ich ihr ein bisschen mehr.

Auch wenn ich jede Schlacht gewann, gewann sie Stück für Stück den ganzen Krieg, und das konnte ich nicht zulassen.

Das leise Klopfen ihrer Fingerknöchel an der Tür riss mich aus meinen Gedanken heraus, und ich wandte mich ihrer konkreten körperlichen Erscheinung zu.

Meine Nasenflügel bebten, als ich die Tür öffnete und mit grimmigem Blick zu ihr hinabsah. Ihr stockte sichtlich der Atem, was meine Hand an meiner Seite zucken ließ. Die durch meine Adern strömende Wollust kämpfte darum, die Kontrolle zu übernehmen. Ich wollte nur eins: sie ins Zimmer zerren, über das Sofa legen und all meine Frustration herauslassen, indem ich sie hart nahm.

»Ihr Zucker.« Sie hielt mir die geöffnete Hand hin. Die fünf kleinen braunen Päckchen bildeten einen deutlichen Kontrast zu ihrer cremeweißen Haut.

Ich riss ihr die Päckchen aus der Hand und zwang mich, mich nicht von dem Feuer mitreißen zu lassen, das die flüchtige Berührung ihrer Haut in mir entfacht hatte. »Ich habe zwei gesagt, Emma. Können Sie denn nicht zählen?«

»Weise Voraussicht, Sir.«

»Hä?«, machte ich. Mein Versuch, bei ihren Worten nicht aufzustöhnen, wurde vom Knurren meiner geistreichen Frage kaschiert.

»Wenn Sie zwei weitere Päckchen brauchen, dann bedeutet das, dass Sie für Ihre zweite Tasse drei benötigen werden.«

Sah sie wirklich meine Bedürfnisse voraus, oder machte sie das nur, damit ich sie am nächsten Tag nicht gleich wieder wegen des Zuckers anrief?

»Schön zu sehen, dass Sie die Grundlagen der Addition beherrschen. Haben Sie dazu einen Taschenrechner gebraucht?«

Ein Lächeln trat in ihre Züge, aber es war gezwungen, und es lag auch ein Anflug von Hass darin. »Kann ich Ihnen heute Abend noch mit irgendetwas anderem behilflich sein, Mr Grayson?«

Ja, geh verdammt noch mal in die Knie und leck meinen Schwanz, bis ich komme.

Meine ganze Wortgewandtheit ging in ihrer Gegenwart zum Teufel. Ich wollte nichts anderes mehr, als jeden Zentimeter von ihr zu verschlingen.

»Sie dürfen gehen.«

Wieder flammte dieses Feuer in ihren Augen auf, die sich dabei kurz weiteten. »Schönen Abend noch, Sir.«

Ich sagte kein weiteres Wort, reagierte mit keiner Geste, sondern schlug einfach die Tür hinter ihr zu. Alles andere hätte zu einem Fall von sexueller Belästigung geführt, und so tief würde ich nicht sinken.

»Muss das sein, Gavin?«, sagte ich und lehnte mich an die Tür.

Gefühle von Schuld und Verärgerung malträtierten mich. Ich war ein geborenes Arschloch, aber es machte mir trotzdem keinen Spaß, auch ihr gegenüber eins zu sein, selbst in meiner gegenwärtigen Verfassung. Trotzdem, Emma wurde mit allem spielend fertig, womit ich sie konfrontierte. Sie gab niemals klein bei, ließ sich von mir nicht einschüchtern.

Eine starke Frau war genau das, was ich wollte, aber nicht das, was ich...


Lynn, K.I.
K. I. Lynn ist eine USA-TODAY-Bestseller-Autorin. Sie liebt die Kunst, jede Art von Kunst, von der Musik über die Malerei bis zum Schreiben. Schon immer hatte sie Charaktere und was sie erleben im Kopf, doch es dauerte ein bisschen, bis sie begonnen hat, ihre Geschichten niederzuschreiben. Weitere Informationen unter: kilynnwrites.blogspot.com

K. I. Lynn ist eine USA-TODAY -Bestseller-Autorin. Sie liebt die Kunst, jede Art von Kunst, von der Musik über die Malerei bis zum Schreiben. Schon immer hatte sie Charaktere und was sie erleben im Kopf, doch es dauerte ein bisschen, bis sie begonnen hat, ihre Geschichten niederzuschreiben. Weitere Informationen unter: kilynnwrites.blogspot.com



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