E-Book, Deutsch, 479 Seiten
Lutz / Kiesel Sozialarbeit und Religion
2. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7799-5690-7
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Herausforderungen und Antworten
E-Book, Deutsch, 479 Seiten
Reihe: Grundlagentexte Soziale Berufe
ISBN: 978-3-7799-5690-7
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Ronald Lutz, Jg. 1951, Dr. phil., ist Professor für die »Soziologie besonderer Lebenslagen« an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt (University of Applied Sciences). Nils Köbel, Prof. Dr., hat in Frankfurt am Main Soziologie studiert und anschließend in Erziehungswissenschaften promoviert. Nach Lehrtätigkeiten in Gießen und Köln ist er seit 2012 Dozent für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Mainz.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
1.1;Grundfragen;6
1.2;Religion und Lebenslagen;6
1.3;Fundamentalismus;7
1.4;Kompetenzen und Konzepte;7
1.5;Erweiterungen;8
1.6;Zu den Autor*innen 475;8
2;Vorwort zur zweiten Auflage;10
3;Grundfragen;14
3.1;Sinn als RessourceReligiös-spirituelle Narrative und Ordnungen als HerausforderungSozialer Arbeit;15
3.1.1;Aufforderung, doppelte Kritik;17
3.1.2;Unbehagen im Projekt Moderne;22
3.1.3;Erneuerung der Religionen;30
3.1.4;Schrecken des Fundamentalismus;33
3.1.5;Attraktivität fluider Religionen;37
3.1.6;Herausforderungen;41
3.1.7;Religiös-spiritueller Narrative und Ordnungen als Weltbeziehung;45
3.1.8;Sinn als Ressource;53
3.1.9;Statt eines Schlusswortes: Befreiung als sozialarbeiterischer Auftrag?!;59
3.1.10;Literatur;62
3.2;Religion als Auseinandersetzung mit grundlegenden Lebensfragen;68
3.2.1;Ein Aufschlag;68
3.2.2;Annäherung als Spurensuche;69
3.2.3;Zurück zum Ursprung: etymologische Spurensuche;70
3.2.4;Spiritualität – Erleben von Grundlegendem und Übergreifendem;71
3.2.5;Von Spiritualität zu Religion;73
3.2.6;Religion und Religiosität – Formen der Auseinandersetzung mit grundlegendem spirituellem Erleben;74
3.2.7;Ein kritisches Fazit: Die Notwendigkeit einer dialogischen Auseinandersetzung über grundlegende Lebensfragen;78
3.2.8;Religion und Soziale Arbeit – ein Plädoyer;79
3.2.9;Literatur;79
3.3;Soziale Arbeit in postsäkularer Gesellschaft;81
3.3.1;Das verdrängte Erbe: Religiöse Motive Sozialer Arbeit;83
3.3.2;Interkulturelle Soziale Arbeit: Religion und Fachlichkeit;86
3.3.3;Religion und Soziale Arbeit – eine politisch-philosophische Perspektive;87
3.3.4;Literatur;90
3.4;Glaubensgemeinschaften als Anbieter Sozialer ArbeitZentrale Befunde des Projekts „Soziale Dienste und Glaubensgemeinschaften– Pfade regionaler Wohlfahrtsproduktion“;93
3.4.1;Soziale Dienste und Glaubensgemeinschaften – Das Projekt;95
3.4.2;Soziale Arbeit und Säkularisierung: Bedeutungsverlust des Religiösen?;98
3.4.3;Glaubensgemeinschaften als Anbieter Sozialer Dienste und Sozialer Arbeit;99
3.4.4;Pluralisierung: Vielfalt erzeugt Vielfalt;101
3.4.5;Schlussbetrachtung: Glaubensgemeinschaften als gesellschaftliche Ressource der Wohlfahrtserbringung;104
3.4.6;Literatur;106
3.5;Soziale Arbeit und Religion in der postmigrantischen Gesellschaft;109
3.5.1;Religionswissenschaftliche Überlegungen;110
3.5.2;Perspektiven für eine religionssensible Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft;113
3.5.3;Fazit;121
3.5.4;Literatur;121
3.6;Totale Religion und die Sprache der GewaltJan Assmanns Konzept zum Ursprung religiöser GewaltAnstöße und Perspektiven für die Soziale Arbeit;124
3.6.1;Jan Assmanns Thesen zu Monotheismus und Gewalt;124
3.6.2;Religiöse Gewalt ein exklusiv monotheistisches Problem?;126
3.6.3;Die Sprache der Gewalt;128
3.6.4;Der totale Staat – Die totale Religion;131
3.6.5;Impulse für die Soziale Arbeit;134
3.6.6;Literatur;136
3.7;Die Religion des Nichts;138
3.7.1;Mehr als nur Opium;138
3.7.2;Und wenn kein Opium … was dann?;139
3.7.3;Der Homo oeconomicus und die Spiritualität;141
3.7.4;Von guten und schlechten Geschichten;144
3.7.5;Perspektiven für die soziale Arbeit;147
3.7.6;Literatur;148
4;Religion und Lebenslagen;150
4.1;Religion und Religiosität von Jugendlichen;151
4.1.1;Einleitung;151
4.1.2;Die theoretische Debatte;152
4.1.3;Die empirische Debatte;154
4.1.4;Zusammenfassung und Ausblick;164
4.1.5;Literatur;165
4.2;Kinder- und Jugendhilfe in muslimischer Trägerschaft;168
4.2.1;Islamische Organisationen als Akteure der Kinder- und Jugendhilfe;169
4.2.2;Forschungsdesign;171
4.2.3;Ergebnisdarstellung;172
4.2.4;Fazit und Ausblick;177
4.2.5;Literatur;178
4.3;IntegrationsmusterJuden aus der ehemaligen Sowjetunion zwischen religiöserund säkularer Orientierung;180
4.3.1;Zum Verlauf des Integrationsprozesses ethnischer Minderheiten in Deutschland;180
4.3.2;Ethnische Minderheiten in der deutschen Gesellschaft;181
4.3.3;Ethnizität im Kontext des Migrationsdiskurses;184
4.3.4;Verlauf der Integration russischsprachiger jüdischer Zuwanderer in Jüdischen Gemeinden in Deutschland;187
4.3.5;Migrationstheoretischer Rahmen;188
4.3.6;Die jüdische Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion;191
4.3.7;Kulturkontakte und Kulturkonflikte zwischen jüdischen Immigranten und jüdischen Gemeinden;194
4.3.8;30 Jahre später …;196
4.3.9;Literatur;198
4.4;Integration und Religiosität in Migrationskirchen;203
4.4.1;Integration und Religiosität;204
4.4.2;Migrationskirchen als Akteure im Integrationsprozess;207
4.4.3;Religiosität und Integration in Migrationskirchen;208
4.4.4;Etabliert-denominationelle Diaspora-Gemeinden;209
4.4.5;Freikirchliche Missionsgemeinden;210
4.4.6;Gemeinden reverser Missionskirchen;211
4.4.7;Unabhängige, nicht-denominationelle neue Missionskirchen;211
4.4.8;Fazit;214
4.4.9;Literatur;215
4.5;Community-Organizing-Prozesse verwirklichen Partizipation: Interreligiöse Plattformen entwickeln die Demokratie;218
4.5.1;Begriffsklärungen;218
4.5.2;Beispiele;219
4.5.3;Einige Beobachtungen des interreligiösen Dialogs in Prozessen des Community Organizing;225
4.5.4;Fazit;227
4.5.5;Literatur;228
5;Fundamentalismus;230
5.1;Faszinierender Fundamentalismus?Zur Bedeutung legitimatorischer Gefühle im Krisenmodus der Moderne;231
5.1.1;Kaum zumutbare Zugänge zum Faszinosum Fundamentalismus;231
5.1.2;Der Gegenstand: „Verlockender Fundamentalismus“– Phänomene, Kontroversen, Charakteristika und Erklärungsmuster.;237
5.1.3;Zur Faszination „legitimatorischer Gefühle“ im fundamentalistischen Weltbild;244
5.1.4;Perspektiven? Zwischen antifundamentalistischem Fundamentalismus und Fahrlässigkeit;254
5.1.5;Literatur;257
5.2;Religiöse Radikalisierung und Deradikalisierungim biographischen VerlaufEmpirische Rekonstruktionen aus erziehungswissenschaftlicherPerspektive;259
5.2.1;1. Ausgewählte Perspektiven auf religiöse Radikalisierungsphänomene;260
5.2.2;2. Method(ologi)e: Die Methode des narrativen Interviews;264
5.2.3;3. Tarek;265
5.2.4;4. De-/Radikalisierungsprozesse im biographischen Verlauf. Reflexionen zu Potentialen biographieanalytischer Zugänge;269
5.2.5;Literatur;271
5.3;Politischer Extremismus und religiöser FundamentalismusFormen der Jugendgefährdung in der Welt der Medien – ein Update;273
5.3.1;Politischer Extremismus im Fokus des Kinder- und Jugendschutzes;274
5.3.2;Indizierung von Medien aus dem Bereich Extremismus;277
5.3.3;Tatbestände einer Jugendgefährdung;278
5.3.4;Religiöser Fundamentalismus als Gefahr für die Jugend;283
5.3.5;Kategorien der Jugendgefährdung durch islamistische Propaganda;285
5.3.6;Aufruf zum Dschihad als Hauptgrund einer Indizierung;287
5.3.7;Fazit;289
5.3.8;Literatur;290
5.4;Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichenin christlich-fundamentalistischen Familien;293
5.4.1;Einleitung;293
5.4.2;1. Definition sexualisierte Gewalt;294
5.4.3;2. Merkmale christlich-fundamentalistischer Familien;294
5.4.4;3. Begünstigende Faktoren für sexualisierte Gewalt in christlich-fundamentalistischen Familien;298
5.4.5;4. Fazit;305
5.4.6;Literatur;305
6;Kompetenzen und Konzepte;308
6.1;Religions- und kultursensible Soziale ArbeitBericht über ein Forschungs- und Praxisprogramm aus Hamburg;309
6.1.1;1. Entwicklungsverlauf von RKS als Forschungsprogramm am Rauhen Haus in Hamburg;309
6.1.2;2. Zentrale Prämissen im Horizont von Sozialarbeitswissenschaft und Diakonie;312
6.1.3;3. Herausforderungen für die Praxis;315
6.1.4;4. Aufgaben für die Sozialarbeitsforschung;316
6.1.5;5. Ausblick;318
6.1.6;Literatur;319
6.2;Zur Bedeutung des Christlichen für die fachlichen Orientierungen von Mitarbeitenden der Caritas und Diakonie;322
6.2.1;1. Die Ökonomisierung Sozialer Arbeit und der Verlust des christlichen Spezifikums konfessioneller Wohlfahrtspflege;323
6.2.2;2. Caritas- und Diakoniewissenschaftliche Auseinandersetzungen;327
6.2.3;3. Weiterführende Gedanken;333
6.2.4;Literatur;335
6.3;Religionssensibilität als Kompetenz in der Sozialen Arbeit – ein Bedarf in gesellschaftlichen Transformationsprozessen;339
6.3.1;Transformationsprozesse im Diskurs der Wissenschaften;339
6.3.2;Die Forderung nach Religionssensibilität als Folge von Transformationsprozessen im Bereich der Jugendhilfe;343
6.3.3;Religionssensibilität in Situationen der Veränderung und der Krisenwahrnehmung;347
6.3.4;Literatur;349
6.4;Religionssensible BildungReligiöses Lernen in der pluralen Gesellschaft;351
6.4.1;Zum Verständnis einer pluralen Gesellschaft für religiöse Bildung;351
6.4.2;Religiöses Lernen – drei Beispiele;353
6.4.3;Religiöse Selbstreflexion;355
6.4.4;Die Bedeutung eines „safe space“;356
6.4.5;„Lernen in der Gegenwart des religiös Anderen“ (Roebben 2011, S. 151);357
6.4.6;Religionssensible Bildung – Versuch einer Zusammenfassung (Jäggle 2008);358
6.4.7;Nachbemerkung;360
6.4.8;Literatur;360
6.5;Der Faktor Religion als Herausforderung in der Jugendverbandsforschung;363
6.5.1;Einführung;363
6.5.2;Notwendigkeit einer (selbst-)reflexiven Auseinandersetzung mit Religion als Differenz- und Heterogenitätskategorie;364
6.5.3;Zur Herausforderung der wissenschaftlichen Einordnung von ‚migrationsanderen‘ Jugendverbänden;368
6.5.4;Fazit;371
6.5.5;Literatur;372
6.6;Antisemitismus unter ‚muslimischen Jugendlichen‘und die Frage nach der Bedeutung von ReligiösemReflexionen für die antisemitismuskritische Bildungsarbeit;374
6.6.1;1. Forschungsbefunde;376
6.6.2;2. Antisemitismustheoretische Einordnungen. (K)Eine zielgruppenspezifische antisemitismuskritische Bildungsarbeit für ‚Muslim*innen‘!?;381
6.6.3;3. Die ‚Logik des Antisemitismus‘ unterminieren;382
6.6.4;Literatur;383
6.7;Distanzierungsmotivation über Bande;386
6.7.1;Umfeld- und Angehörigenberatung – auf der Suche nach der Motivation statt nach dem „wahren Glauben“;386
6.7.2;Junge Menschen und der Versuch die Welt zu verstehen;387
6.7.3;Radikalisierung – eine „Typfrage“;389
6.7.4;Das Narrativ der Deradikalisierung oder des Kaisers neue Kleider;394
6.8;Deradikalisierungsstrategien im Phänomenbereich des religiös begründeten Extremismus;396
6.8.1;Radikalisierungsverläufe;398
6.8.2;Religiös begründeter politischer Extremismus;400
6.8.3;Der Ansatz von Violence Prevention Network;402
6.8.4;Bedingungen für einen erfolgreichen Beratungsdialog – Verlässliche Partnerschaft statt extremistischer Eindeutigkeitsangebote;406
6.8.5;Arbeitsschritte der Deradikalisierung;408
6.8.6;Die konkrete Umsetzung der Deradikalisierung;409
6.8.7;Literatur;411
6.9;Orientierung, Gemeinschaft, Teilhabe – Prävention islamistischer Einstellungen in der Jugend- und Sozialarbeit;413
6.9.1;Unbehagen in der Gesellschaft: Sinnsuche und Erlebnis;414
6.9.2;Halt und Solidarität der „Umma“: Erfahrungen mit Rassismus und Marginalisierung;415
6.9.3;Ohnmacht und Selbstwirksamkeit im Kontext der Konflikte im Nahen Osten;418
6.9.4;Geschlechterrollen und Sexualität: Rollensicherheit;419
6.9.5;Literatur;421
7;Erweiterungen;422
7.1;Indigenes Wissen: Zur Bedeutung von Gemeinschaft, Verantwortung und Dankbarkeit für eine Gesellschaft in Angst;423
7.1.1;Über die Hoffnung auf einen Wandel – eine Einführung;423
7.1.2;1. Indigenes Wissen aus Indigener Perspektive;424
7.1.3;2. Lebenswirklichkeit im Globalen Norden;425
7.1.4;3. Die Ent-Täuschung durch die Corona-Krise;426
7.1.5;4. Abbau epistemischer Gewalt – Voraussetzung für Wandel;428
7.1.6;5. Gemeinschaft, Verantwortung und Dankbarkeit: Indigene Lebenspraxis in Nordamerika;429
7.1.7;6. Ein hoffnungsvoller Ausblick;431
7.1.8;Literatur;432
7.2;Religiöse Motivationen für eine befreiende PraxisImpulse aus der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung;435
7.2.1;Befreiung aus sehr diversen Kontexten von Armut;436
7.2.2;Transformierende, befreiende Praxis;438
7.2.3;Die befreiungstheologische „Option für die Armen“;440
7.2.4;Spirituelle Kraft für eine sozial wirksame Praxis;442
7.2.5;Literatur;443
7.3;Mahatma Gandhis und Baba Amtes Wege des Wohlergehens Aller (Sarvodaya);445
7.3.1;Gandhis Wahrheitskraft;445
7.3.2;Gemeinsame Verbesserung der Lebensbedingungen;447
7.3.3;Baba Amtes resistente Sozialarbeit;449
7.3.4;Anthropo- und ökorelationale Sozialarbeit;453
7.3.5;Literatur;455
7.4;Jüdische SozialarbeitElemente einer lebensweltlichen Ethik;457
7.4.1;Einleitung;457
7.4.2;Wurzeln: Nächstenliebe und Gerechtigkeit;458
7.4.3;Tanach, Talmud, Schulchan Aruch, Moses Maimonides und die jüdische Wohltätigkeit;460
7.4.4;Tradition der Jüdischen Wohltätigkeit im Schtetl;461
7.4.5;Jüdische Soziale Arbeit im 20. Jahrhundert;463
7.4.6;Rabbiner Leo Baeck und die Sozialethik des Judentums;465
7.4.7;Zum Verhältnis von Wohlfahrt und Religiosität im Denken Leo Baecks;467
7.4.8;Zusammenfassung;470
7.4.9;Fazit;472
7.4.10;Literatur;473
8;Zu den Autor*innen;476




