Buch, Deutsch, Band 55, 350 Seiten, Paperback, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Rechtsfragen grenzüberschreitender digitaler Arbeit
Buch, Deutsch, Band 55, 350 Seiten, Paperback, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Reihe: Beiträge zu besonderen Problemen des Arbeitsrechts
ISBN: 978-3-99046-782-4
Verlag: ÖGB Verlag
In einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt stehen Arbeitgeber:innen, aber auch Belegschaftsvertretungen, vor neuen Herausforderungen. Insbesondere Matrixorganisationen, dislozierte Betriebsstrukturen und virtuelle Teams, die über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten, prägen den modernen Arbeitsalltag immer stärker. Mit diesen Entwicklungen gehen komplexe rechtliche Fragestellungen einher, insbesondere im Hinblick auf die rechtliche Einordnung virtueller Arbeitsverhältnisse.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, welches Recht in grenzüberschreitenden digitalen Sachverhalten unter Berücksichtigung der Rom-I-Verordnung zur Anwendung gelangt. Zugleich wird untersucht, inwieweit das europäische Kollisionsrecht de lege ferenda angepasst werden kann, um in einer digitalisierten Arbeitswelt auch virtuelle Arbeitsleistungen künftig sachgerecht zu erfassen.
Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der betrieblichen Mitbestimmung. Gerade in grenzüberschreitenden, virtuellen Konstellationen stellt sich häufig die Frage, welches nationalstaatliche Betriebsverfassungsrecht auf die Arbeitnehmer:innen anzuwenden ist bzw welche Belegschaftsvertretung für ihre Interessen zuständig ist. Die Arbeit versteht sich somit auch als Beitrag zu einer effektiven Interessenvertretung im digitalen Arbeitsumfeld und soll helfen, die rechtlichen Herausforderungen der neuen Arbeitsrealität besser zu bewältigen.




