Ludwig | Neue Städte | Buch | 978-3-8353-5030-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Englisch, Band 4, 191 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm, Gewicht: 398 g

Reihe: Wert der Vergangenheit

Ludwig

Neue Städte

Vom Projekt der Moderne zur Authentisierung
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8353-5030-4
Verlag: Wallstein

Vom Projekt der Moderne zur Authentisierung

Buch, Deutsch, Englisch, Band 4, 191 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm, Gewicht: 398 g

Reihe: Wert der Vergangenheit

ISBN: 978-3-8353-5030-4
Verlag: Wallstein


Neue Städte: Materialisierungen ihrer Zeit an einem konkreten Ort.

Neue Städte sind Ausdruck einer Utopie: Mit ihnen sollte die Wohnungsnot im kriegszerstörten Europa gelöst, Wohnraum für groß angelegte Industrialisierungsprojekte und die Verwirklichung einer modernen Lebensweise ermöglicht werden. Zugleich stellten sie Repräsentation von Herrschaft und Raumkontrolle dar.
Neue Städte altern jedoch schneller als andere Städte. Grund sind Strukturwandel und soziale Veränderungen. Es erfolgten Abrisse, aber auch denkmalpflegerische Rekonstruktion und der Aufbau Neuer Städte an anderen Orten. Die Beiträge des Buches beschreiben den Wandel der Neuen Stadt seit 1945 und verfolgen ihre Entwicklung bis zur Gegenwart - mit Beispielen aus Frankreich, Großbritannien, Albanien, Polen, Ungarn, Israel und China. Dabei geht es auch um die urbane und historische Authentizität der Neuen Stadt und den jeweiligen Umgang mit der eigenen Geschichte.

Aus dem Inhalt:

Miles Glendinning: Israel: Creating a 'New Geography' through New Towns and Public Housing.
Sandor Hovath: New Towns, Old Spaces? Hidden Paths of Memory and Representations of City Space in Szálinváros, Hungary.
Matthias Bickert, Daniel Göhler: Albaniens kommunistische Neustädte. Eine Betrachtung aus raum- und kulturwissenschaftlicher Perspektive.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Ludwig, Andreas
Andreas Ludwig, geb. 1954, ist Historiker. Er studierte an der Freien Universität Berlin und promovierte an der Technischen Universität Berlin über ein stadtgeschichtliches Thema. Nach Engagement in der Berliner Geschichtswerkstatt baute er das Heimatmuseum Berlin-Charlottenburg auf und konzipierte das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, das er bis 2012 leitete. Von 2013 bis zu seinem Ruhestand war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Seine Interessen gelten Museumsfragen, der materiellen Kultur und der Stadtgeschichte.
Veröffentlichungen u. a.: Neue Städte. Vom Projekt der Moderne zur Authentisierung (Hg., 2021); Metropole Berlin. Traum und Realität 1920-2020 (2020); Zeitgeschichte der Dinge. Spurensuchen in der materiellen Kultur der DDR (Mithg., 2019).



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