Buch, Deutsch, Band Band 034, 356 Seiten, Format (B × H): 169 mm x 236 mm, Gewicht: 672 g
Herrschen in einem europäischen Reich des Hochmittelalters
Buch, Deutsch, Band Band 034, 356 Seiten, Format (B × H): 169 mm x 236 mm, Gewicht: 672 g
ISBN: 978-3-412-21010-6
Verlag: Böhlau
Einer der am wenigsten erforschten hochmittelalterlichen Herrscher ist Heinrich V. Dies mag erstaunen, denn mit seiner Herrschaftszeit verbinden sich nicht allein der Kompromiss der sog. 'Universalgewalten' im 'Wormser Konkordat' (1122), sondern auch andere spektakuläre Themen: Ein konfliktreicher Aufstieg gegen den Vater, der Verfall eines anfänglich fast reichsweiten Konsenses, Wechselfälle internationaler Politik und ein isoliertes, fast einsames Ende. Zugleich aber steht seine Epoche für eine Zeit des mittelalterlichen Aufbruchs, für neue politische, geistige und kulturelle Grenzerfahrungen, neue Institutionen, Lebensformen und Denkarten. In komparatistischer Perspektive lassen die Beiträge des vorliegenden Bandes das Profil dieses Kaisers deutlicher hervortreten.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Vorwort
GERHARD LUBICH
Zur Einleitung: Heinrich V. in den Welten des Hochmittelalters
HANNA VOLLRATH
Überforderte Könige. Die Salier in ihrem Reich
STEFFEN PATZOLD
Königtum in bedrohter Ordnung: Heinrich IV. und Heinrich V. 1105/06
DANIEL BRAUCH
Heinrich V. und sein Vater in den Jahren 1098-1103
CASPAR EHLERS
Ort, Region, Reich. Mobilität als Herrschaftsfaktor
GABRIEL ZEILINGER
Zwischen familia und coniuratio. Stadtentwicklung und Städtepolitik im frühen 12. Jahrhundert
JENS LIEVEN
Adel und Reform im Rheinland
MATTHIAS BECHER
Karl der Gute als Thronkandidat im Jahr 1125. Gedanken zur nord-deutschen Opposition gegen Heinrich V
WOLF ZÖLLER
Das Krisenjahr 1111 und dessen Folgen – Überlegungen zu den Exkommunikationen Heinrichs V
JOCHEN JOHRENDT
Rom zwischen Kaiser und Papst – die Universalgewalten und die ewige Stadt
FLORIAN HARTMANN
Heinrich V. im Diskurs Bologneser Gelehrter




