Lubich | Heinrich V. in seiner Zeit | Buch | 978-3-412-21010-6 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 034, 356 Seiten, Format (B × H): 169 mm x 236 mm, Gewicht: 672 g

Reihe: Böhmer, Johann F: Regesta Imperii. Beihefte: Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters

Lubich

Heinrich V. in seiner Zeit

Herrschen in einem europäischen Reich des Hochmittelalters
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-412-21010-6
Verlag: Böhlau

Herrschen in einem europäischen Reich des Hochmittelalters

Buch, Deutsch, Band Band 034, 356 Seiten, Format (B × H): 169 mm x 236 mm, Gewicht: 672 g

Reihe: Böhmer, Johann F: Regesta Imperii. Beihefte: Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters

ISBN: 978-3-412-21010-6
Verlag: Böhlau


Einer der am wenigsten erforschten hochmittelalterlichen Herrscher ist Heinrich V. Dies mag erstaunen, denn mit seiner Herrschaftszeit verbinden sich nicht allein der Kompromiss der sog. 'Universalgewalten' im 'Wormser Konkordat' (1122), sondern auch andere spektakuläre Themen: Ein konfliktreicher Aufstieg gegen den Vater, der Verfall eines anfänglich fast reichsweiten Konsenses, Wechselfälle internationaler Politik und ein isoliertes, fast einsames Ende. Zugleich aber steht seine Epoche für eine Zeit des mittelalterlichen Aufbruchs, für neue politische, geistige und kulturelle Grenzerfahrungen, neue Institutionen, Lebensformen und Denkarten. In komparatistischer Perspektive lassen die Beiträge des vorliegenden Bandes das Profil dieses Kaisers deutlicher hervortreten.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort
GERHARD LUBICH
Zur Einleitung: Heinrich V. in den Welten des Hochmittelalters
HANNA VOLLRATH
Überforderte Könige. Die Salier in ihrem Reich
STEFFEN PATZOLD
Königtum in bedrohter Ordnung: Heinrich IV. und Heinrich V. 1105/06
DANIEL BRAUCH
Heinrich V. und sein Vater in den Jahren 1098-1103
CASPAR EHLERS
Ort, Region, Reich. Mobilität als Herrschaftsfaktor
GABRIEL ZEILINGER
Zwischen familia und coniuratio. Stadtentwicklung und Städtepolitik im frühen 12. Jahrhundert
JENS LIEVEN
Adel und Reform im Rheinland
MATTHIAS BECHER
Karl der Gute als Thronkandidat im Jahr 1125. Gedanken zur nord-deutschen Opposition gegen Heinrich V
WOLF ZÖLLER
Das Krisenjahr 1111 und dessen Folgen – Überlegungen zu den Exkommunikationen Heinrichs V
JOCHEN JOHRENDT
Rom zwischen Kaiser und Papst – die Universalgewalten und die ewige Stadt
FLORIAN HARTMANN
Heinrich V. im Diskurs Bologneser Gelehrter


Lubich, Gerhard
Gerhard Lubich, Jahrgang 1964, hat in Köln studiert und promoviert. Als Mitarbeiter der Regesta Imperii habilitierte er in Düsseldorf und ist seit dem SoSe 2007 Professor für Geschichte des Frühen und Hohen Mittelalters sowie der Historischen Hilfswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.

Gerhard Lubich ist Professor für die Geschichte des Frühen und Hohen Mittelalters sowie der Historischen Hilfswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.



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