Lotman / Frank / Ruhe | Die Innenwelt des Denkens | Buch | 978-3-518-29544-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1944, 416 Seiten, Format (B × H): 113 mm x 179 mm, Gewicht: 246 g

Reihe: suhrkamp taschenbücher wissenschaft

Lotman / Frank / Ruhe

Die Innenwelt des Denkens

Eine semiotische Theorie der Kultur
Deutsche Erstausgabe
ISBN: 978-3-518-29544-1
Verlag: Suhrkamp Verlag

Eine semiotische Theorie der Kultur

Buch, Deutsch, Band 1944, 416 Seiten, Format (B × H): 113 mm x 179 mm, Gewicht: 246 g

Reihe: suhrkamp taschenbücher wissenschaft

ISBN: 978-3-518-29544-1
Verlag: Suhrkamp Verlag


Mit Die Innenwelt des Denkens, das nun erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, findet das große kultursemiotische Werk von Jurij M. Lotman Abschluß und Höhepunkt zugleich. Insbesondere sein berühmtes semiotisches Raummodell, aber auch seine Überlegungen zu Text und Bedeutung, zur Dynamik kultureller Entwicklungen, zu Zufall und Ereignis sowie zum kulturellen Gedächtnis verdichten sich in diesem essayistisch geschriebenen Buch zu einer universellen Theorie der Kultur. Sie wirft ein neues Licht auf die Funktionsweisen der menschlichen Gesellschaft und erscheint im Kontext der aktuellen kulturtheoretischen Debatten geradezu visionär.

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Weitere Infos & Material


Einleitung
Einführende Bemerkungen
Nach Saussure
Der Text als sinngenerierender Mechanismus
Die drei Funktionen des Textes
Die Autokommunikation: Das »Ich« und der »Andere« als Adressaten (Über zwei Kommunikationsmodelle im System der Kultur)
Rhetorik als Mechanismus der Sinngenerierung
Ikonische Rhetorik
Der Text im Prozess der Bewegung: Vom Autor zum Publikum, von der Idee zum Text
Das Symbol als »Gen des Sujets«
Das Symbol im System der Kultur
Die Semiosphäre
Der semiotische Raum
Der Begriff der Grenze
Die Mechanismen des Dialogs
Die Semiosphäre und das Problem des Sujets
Symbolische Räume
Einige Ergebnisse
Das Gedächtnis der Kultur – Geschichte und Semiotik
Das Problem des historischen Faktums
Historische Gesetzmäßigkeiten und die Struktur des Textes
Die Alternative: Kultur ohne Schrift oder Kultur vor der Kultur?
Zur Rolle typologischer Symbole in der Kulturgeschichte
Ist eine Geschichtswissenschaft möglich und welche Funktion hat sie im System der Kultur?
Schluss
Anmerkungen zu Transliteration und Übersetzung
Nachwort


Ruhe, Cornelia
Cornelia Ruhe ist Wissenschaftliche Angestellte am Fachbereich Literaturwissenschaft der Universität Konstanz.

Lotman, Jurij M.
Jurij M. Lotman (1922-1993), Mitbegründer der Moskauer-Tartuer Schule, war Literaturwissenschaftler und Kultursemiotiker.

Schmitz, Alexander
Alexander Schmitz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle 'Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären' an der Universität Konstanz.

Leupold, Gabriele
Gabriele Leupold ist Übersetzerin aus dem Russischen (u. a. Michail Bachtin, Vladimir Sorokin, Michail Ryklin) und Veranstalterin von Workshops für Übersetzer und Studierende. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Celan Preis (2002) für die Übersetzung von Andrej Belyjs Petersburg, sowie den Johann-Heinrich-Voß-Preis (2012).

Frank, Susi K.
Susi K. Frank ist Privatdozentin für Slawische sowie Allgemeine und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz.

Radetzkaja, Olga
Olga Radetzkaja, 1965 in Amberg geboren, hat u.a. Werke von Julius Margolin, Viktor Schklowskij, Polina Barskova und Boris Poplavskij übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Brücke Berlin Preis 2020 (zusammen mit Maria Stepanova).

Jurij M. Lotman (1922-1993), Mitbegründer der Moskauer-Tartuer Schule, war Literaturwissenschaftler und Kultursemiotiker.

Susi K. Frank ist Privatdozentin für Slawische sowie Allgemeine und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz.

Cornelia Ruhe ist Wissenschaftliche Angestellte am Fachbereich Literaturwissenschaft der Universität Konstanz.

Alexander Schmitz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle 'Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären' an der Universität Konstanz.

Gabriele Leupold ist Übersetzerin aus dem Russischen (u. a. Michail Bachtin, Vladimir Sorokin, Michail Ryklin) und Veranstalterin von Workshops für Übersetzer und Studierende. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Celan Preis (2002) für die Übersetzung von Andrej Belyjs Petersburg, sowie den Johann-Heinrich-Voß-Preis (2012).

Olga Radetzkaja, 1965 in Amberg geboren, hat u.a. Werke von Julius Margolin, Viktor Schklowskij, Polina Barskova und Boris Poplavskij übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Brücke Berlin Preis 2020 (zusammen mit Maria Stepanova).



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