Loher | Weine nicht, singe / Diodati.Unendlich | Buch | 978-3-88661-396-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 127 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 187 mm

Reihe: Theaterbibliothek

Loher

Weine nicht, singe / Diodati.Unendlich

Zwei Libretti
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-88661-396-0
Verlag: Verlag der Autoren

Zwei Libretti

Buch, Deutsch, 127 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 187 mm

Reihe: Theaterbibliothek

ISBN: 978-3-88661-396-0
Verlag: Verlag der Autoren


Der Band enthält die beiden ersten Libretti, die die renommierte und vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Dea Loher für die Oper geschrieben hat. Beide Texte entstanden für den Komponisten Michael Wertmüller.

WEINE NICHT, SINGE:
»Die Levante, das ist Dea Lohers Spielort: Libanon, Palästina, Israel, Westbank, Gaza. Mira, ein vierzehnjähriges Mädchen, Großvater Zeno, Mutter Altai und Vater Ron schauen auf Aki, der nach 15 Jahren Abwesenheit wieder da ist. Er will geliehenes Geld zurückzahlen. Er war im Süden, wollte mit seinen Brüdern eine Autowerkstatt aufmachen, doch dann gingen die Grenzen zu. Weltpolitik, Krisenherd, Bomben. Jetzt steht er da, der ehemalige Nachbar, der eine andere Sprache spricht und an einen anderen Gott glaubt, und Mira schleudert ihm ihren Hass entgegen, denn er hat ihre Tante Oona damals zurückgelassen, sie waren ein Paar, gegen alle Politik. Mira verrät den Feind.« (Dieter Schnebel, Hamburgische Staatsoper)

DIOATI. UNENDLICH ODER THE GREAT OBJECT OF LIFE:
Das Jahr 1816, das sog. »Jahr ohne Sommer«, verbringt Lord Byron in der Villa Diodati oberhalb des Genfersees. Percy Shelley, Mary Godwin u. a. leisten ihm Gesellschaft. Europa in einer Zeit der Umbrüche – nach Französischer Revolution und Napoleonischen Kriegen, und noch vor den großen industriellen Neuerungen. Am Ende des Sommers wird Mary Godwin Dr. Frankenstein und sein Geschöpf erfunden haben, die als Hoffnung und Menetekel in die Zukunft weisen.
200 Jahre später: Auf der gegenüberliegenden Seite des Genfersees erforschen Physiker im CERN mit Hilfe großer Teilchenbeschleuniger den Aufbau der Materie – und lassen dadurch die elektro-physikalischen Spekulationen einer Mary Godwin zu wissenschaftlichen Gewissheiten werden. Beide Ebenen führt Dea Loher zusammen, vermischt klassische Spielszenen mit experimentellen Chorszenen, Vergangenheit mit Gegenwart, Phänomene materieller Ausdehnung mit Spaltungs- und Atomisierungsprozessen.

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