Buch, Deutsch, Chinesisch, Band 41, 311 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 230 mm, Gewicht: 475 g
Reihe: Deutsche Ostasienstudien
Eine Studie zu Li Qiaos Gedichtzyklus
Buch, Deutsch, Chinesisch, Band 41, 311 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 230 mm, Gewicht: 475 g
Reihe: Deutsche Ostasienstudien
ISBN: 978-3-911262-11-8
Verlag: OSTASIEN Verlag
Neben vielem anderen entwickelte sich in der Tang ?-Zeit (618–906) auch das Verfassen von Enzyklopädien. Enzyklopädisch geordnetes Wissen wurde insbesondere auch als Bildungswissen beim Verfassen der für die Beamtenlaufbahn so wichtigen Prüfungstexte benötigt.
Der Dichter Li Qiao ?? (ca. 645–ca. 714) übertrug den enzyklopädischen Gedanken sogar auf die Dichtung und schrieb einen ganzen Zyklus von 120 Gedichten zu verschiedensten Themen (yongwu shi ??? bzw. zayong shi ???), die er, zu je zehn gebündelt, auf zwölf Themenbereiche verteilte. Von diesen hat Liu Wenqing zwölf Gedichte – je eines für jede dieser Kategorien – ausgewählt, übersetzt und ausführlich kommentiert.
Die besondere Art, in Gedichten literarische Anspielungen auf den jeweils bedichteten Gegenstand zu verbergen, hat die Autorin sodann mit der deutschen Tradition des Dinggedichts verglichen und dabei behutsam Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufgezeigt.
Als Basis für ihre Untersuchung hat sie ein in Japan erhaltenes tangzeitliches Manuskript verwendet, das teilweise von der qingzeitlichen Quan Tangshi ???-Ausgabe abweicht. Außerdem hat sie sich mit frühen „Nachahmern“ von Li Qiao befasst und lässt auch die verschiedenen Stimmen der späteren Rezeption zu Wort kommen.




