Lippmann | Der Salzburger Dom 1598-1630 | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 330 Seiten

Lippmann Der Salzburger Dom 1598-1630

Unter besonderer Berücksichtigung der Auftraggeber und des kulturgeschichtlichen Umfeldes
1. Auflage 1999
ISBN: 978-3-95899-101-9
Verlag: VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Unter besonderer Berücksichtigung der Auftraggeber und des kulturgeschichtlichen Umfeldes

E-Book, Deutsch, 330 Seiten

ISBN: 978-3-95899-101-9
Verlag: VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften
Format: PDF
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Dem Salzburger Dom kommt als Kirche eines bedeutenden Erzbistums in Süddeutschland und Österreich eine besondere Rolle zu. Der Brand des romanischen Vorgängerbaus (1599) war der Anlaß, einen Neubau in gewaltigen Maßen zu beginnen. Der regierende Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1587-1611) - selbst als Architekturdilettant tätig - berief aus Venedig den Architekten Vincenzo Scamozzi, der ihm einige Pläne lieferte. Doch die Arbeiten konnten aus verschiedenen Gründen erst unter dem Nachfolger, Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems (1612-1619), richtig beginnen. Er berief nicht nur einen neuen Architekten, Santino Solari, sondern gab der Domplanung auch ein ganz anderes Konzept. Gegenreformatorische Ideen traten nun architekturtheoretischen Vorstellungen zur Seite. Beide Erzbischöfe waren in Italien aufgewachsen, weshalb sie den italienischen Baustil bevorzugten. Anliegen der Untersuchung ist jedoch, auch die anderen Einflüsse und die verschiedenen historischen Ereignisse darzustellen, welche Baugeschichte und Gestalt des Domes mitbestimmt haben. Die kulturellen Wechselwirkungen zwischen Nord- und Südeuropa, die Rezeption italienischer Architekturtraktate und die Verbreitung des italienischen Baustils nördlich der Alpen werden eingehend behandelt. Ein wichtiges Kapitel gilt der Interpretation der beiden Dombaupläne Vincenzo Scamozzis, die hier erstmals zusammen vorgestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Buches liegt darin, den Vorbildcharakter einzelner Bauwerke darzustellen und die Bedeutung dieser Bauten für den Salzburger Dom zu erklären. Im Anhang werden zum Teil noch unbekannte Quellen zum Dombau sowie Dompläne vorgestellt. Die Arbeit erhielt 1993 den Salzburger Landespreis.

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1;COVER
;1
2;IMPRESSUM
;5
3;INHALT;6
4;VORWORT;8
5;1 KUNST UND KULTUR ZUR ZEIT DES SALZBURGER DOMBAUS;12
5.1;1.1 HISTORISCHER ÜBERBLICK;12
5.2;1.2 DIE VORMACHTSTELLUNG ITALIENISCHER KUNST UND KULTUR UM 1600;16
5.3;1.3 DIE BESCHÄFTIGUNG MIT DER KUNST: DER FÜRST ALS KÜNSTLER;30
5.4;1.4 KIRCHENNEUBAUTEN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM UM 1600;38
5.5;1.5 KIRCHENTYPEN UND ENTWICKLUNG DER SAKRAL-ARCHITEKTUR UM 1600 IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM;46
6;2 DIE ERBAUER DES SALZBURGER DOMES UND ASPEKTE DES SALZBURGER BAUWESENS UM 1600;56
6.1;2.1 DIE STELLUNG DER SALZBURGER ERZBISCHÖFE;56
6.2;2.2 ERZBISCHOF WOLF DIETRICH VON RAITENAU;57
6.2.1;a) Sein Leben, seine Familie und seine politische Tätigkeit;57
6.2.2;b) Wolf Dietrichs Kunstverständnis;68
6.2.3;c) Architekten in Salzburg zur Zeit Wolf Dietrichs;79
6.3;2.3 ERZBISCHOF MARKUS SITTIKUS VON HOHENEMS;84
6.3.1;a) Leben und Werk;84
6.3.2;b) Markus Sittikus als Mäzen der Künste;90
7;3 BAUGESCHICHTE DES SALZBURGER DOMES;100
7.1;a) Der hochromanische Vorgängerbau;100
7.2;b) Der Dombrand und die ersten Neubaupläne unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1598-1602);101
7.3;c) Der Domneubau Wolf Dietrichs (1602-1611);105
7.4;d) Der Domneubau unter Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems (1612-1619);116
7.5;e) Vollendung des Domes und spätere Veränderungen (nach 1619);122
8;4 STILISTISCHE ANALYSE DER DOMPLANUNG UND DES JETZIGEN DOMGEBÄUDES;132
8.1;4.1 DIE DOMPLANUNG UNTER ERZBISCHOF WOLF DIETRICH VON RAITENAU;132
8.1.1;a) Die Rolle des Auftraggebers;132
8.1.2;b) Der Anteil des Architekten Vincenzo Scamozzi: sein Domprojekt;138
8.2;4.2 DER DOMNEUBAU UNTER ERZBISCHOF MARKUS SITTIKUS VON HOHENEMS;156
8.2.1;a) Der Hofbaumeister Santino Solari;156
8.2.2;b) Die Vorstellungen des Auftraggebers Markus Sittikus;159
8.2.3;c) Der Längsschnitt Solaris im Salzburger Museum Carolino Augusteum;164
8.2.4;d) Der ausgeführte Dom;167
8.2.5;e) Ausstattung und Ikonographie der Fresken;186
9;5 BEDEUTUNG UND WIRKUNG DES SALZBURGER DOMES;190
10;ANHAN
G;196
10.1;a) Katalog der Domansichten und -pläne;196
10.1.1;K 1a-b SCAMOZZIS ENTWÜRFE FÜR DEN SALZBURGER DOM:;198
10.1.1.1;a) Die Grundrißzeichnung;198
10.1.1.2;b) Der Schnitt und die Fassadenansicht;201
10.1.2;K 2 DER LÄNGSSCHNITT DES SALZBURGER DOMES, ca. 1612-14;204
10.1.3;K 3 DER FASSADENRISS ANLÄSSLICH DER 40.000-GULDEN-STIFTUNG VON 1652;206
10.1.4;K 4a-b DOMANSICHTEN AUS DER BAUZEIT:;207
10.1.4.1;a) Seitenansicht von ca. 1630/40;207
10.1.4.2;b) Fassadenansicht von 1657;208
10.1.5;K 5a-d DOMANSICHTEN und -PLÄNE aus dem 19. JAHRHUNDERT;209
10.1.5.1;a) Aufrisse der Fassade und der Seitenfront;209
10.1.5.1.1;1) Fassadenansicht von Christian Laschenzky, 1834;209
10.1.5.1.2;2) Seitenansicht von Johann Dorfer;210
10.1.5.1.3;3) Fassadenansicht von Georg Eschlauer, 1858;210
10.1.5.1.4;4) Fassadenansicht von Otto Laschenzky;211
10.1.5.2;b) Schnitte;211
10.1.5.2.1;1) Längsschnitt (von Johann Dorfer?);211
10.1.5.2.2;2) Längsschnitt von Otto Laschenzky, nach 1859;212
10.1.5.2.3;3) Querschnitt durch das Langhaus und Aufriß des Querhauses von Johann Dorfer;212
10.1.5.2.4;4) Querschnitt durch das Langhaus und Aufriß des Querhauses von Otto Laschenzky, nach 1859;213
10.1.5.3;c) Grundrisse;214
10.1.5.3.1;1) Grundriß (von Johann Dorfer?);214
10.1.5.3.2;2) Grundriß von Georg Eschlauer, 1858;215
10.1.5.3.3;3) Grundriß von Otto Laschenzky, nach 1858/59 (?);215
10.1.5.3.4;4) Grundriß von Otto Laschenzky;215
10.1.5.3.5;5) Grundriß;216
10.1.5.4;d) Ansichten und Schnitte einzelner Details;217
10.1.5.4.1;1) Schnitt der Kuppel von Hermann von Bergmann, 1859;217
10.1.5.4.2;2) Aufriß und Grundriß der Kuppel von Hermann von Bergmann, 1859;217
10.1.5.4.3;3) Aufriß einer geplanten Kanzel, ca. 1753-70;217
10.2;b) HISTORISCH RELEVANTE QUELLEN;220
10.2.1;Quelle 1: Der Dombrand nach W. Hund von Sultzenmos (1620);220
10.2.2;Quelle 2: Der Dombrand und die darauffolgenden Ereignisse;220
10.2.3;Quelle 3: Vom Dombrand bis zur Domweihe (1598 – ca. 1628);222
10.2.4;Quelle 4: Wolf Dietrichs Beschluß, einen neuen Dom zu errichten und den Dombezirk umzugestalten (1602);224
10.2.5;Quelle 5: Widmung an Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau mit Angaben über seine Bautätigkeit (Oktober 1603);225
10.2.6;Quelle 6: Der Dombrand und Domweihe (1598-1628);226
10.2.7;Quelle 7: Dokument zur Person und Bautätigkeit von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau;228
10.2.8;Quelle 8: Dokument zum Dombau und zur Person von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau;229
10.2.9;Quelle 9: Dokumente aus der Bauzeit des Domes: 1.) Dachdeckungsarbeiten von 1618-22;232
10.2.10;Quelle 10: Dokumente aus der Bauzeit des Domes: 2) Fertigstellung von Fassade und Dächern, Aufstellung von Altären (um 1673/75 50 );235
10.2.11;Quelle 11: Verzeichnis der unter Erzbischof Markus Sittikus errichteten Gebäude;237
10.2.12;Quelle 12: Wortsymbolik anläßlich des Dombaues (um 1614);239
10.2.13;Quelle 13: Festschrift anläßlich der Domweihe von T. Weiss (1628);240
10.2.14;Quelle 14: G. Gualdo Priorato zur Vollendung des Domes unter Erzbischof Guidobald Thun (1668);242
10.2.15;Quelle 15: Brief von F. Lazzari über die Domzeichnung (Fassadenriß und Querschnitt) von V. Scamozzi (1844);242
11;DATEN ZUM DOM (1599 BIS HEUTE);244
12;DOMMASSE;245
13;ABBILDUNGSTEIL;246
14;ABBILDUNGSVERZEICHNIS;294
15;VERZEICHNIS HÄUFIG BENUTZTER ABKÜRZUNGEN;300
16;VERZEICHNIS DER QUELLEN ZUR GESCHICHTE UND BAUTÄTIGKEIT IN SALZBURG;302
16.1;a) Publizierte Quellen;302
16.2;b) Unpublizierte Quellen (Handschriften und Archivalia);304
17;LITERATURVERZEICHNIS;306
18;INDEX DER BEHANDELTEN BAUWERKE;340



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