Leven | Unabhängige Theologie | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 240 Seiten

Reihe: Theologie kontrovers

Leven Unabhängige Theologie

Gefahr für Glaube und Kirche?
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-451-82609-2
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Gefahr für Glaube und Kirche?

E-Book, Deutsch, 240 Seiten

Reihe: Theologie kontrovers

ISBN: 978-3-451-82609-2
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ist es nötig, dass die akademische Theologie sich vom kirchlichen Lehramt emanzipiert, um ihre wissenschaftliche Freiheit sicherzustellen? Oder ist eine Theologie, die sich zunehmend in Abgrenzung, gar in Opposition zum Lehramt der Bischöfe und des Papstes befindet, eine Gefahr für den Glauben?

Die Schlusserklärung des Theologenkongresses „Das Konzil eröffnen“, der vom 6. bis zum 8. Dezember 2015 in München stattfand, profilierte die Theologie als „unverzichtbares wissenschaftliches Lehramt in der Kirche“ und forderte gleichzeitig eine „Selbstrelativierung des bischöflichen Lehramts“. Es waren vor allem diese Passagen, die für eine erneute öffentliche Diskussion über das Verhältnis von Theologie und bischöflichem Lehramt sowie über Bindung und Freiheit der wissenschaftlichen Theologie sorgten. Die Kontrahenten der Debatte beziehen in diesem neuen Band der Reihe "Theologie kontrovers" erneut Stellung.

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Weitere Infos & Material


1;Unabhängige Theologie - Benjamin Leven (Hg.);1
2;Über das Buch;238
3;Inhalt;6
4;Einleitung;10
5;Dokumentation;20
5.1;Schlusserklärung des Internationalen Kongresses „Das Konzil ‚eröffnen‘“ vom6. bis 8. Dezember 2015 an der Katholischen Akademie Bayern in München;22
5.1.1;1. Freiheit und Glaube;22
5.1.2;2. Theologie als Wissenschaft;23
5.1.3;3. Theologie und bischöfliches Lehramt;24
5.1.4;4. Reform kirchlicher Strukturen;24
5.1.5;5. Innerchristliche Ökumene;25
5.1.6;6. Kirche und Judentum;26
5.1.7;7. Offenbarungsanspruch und Pluralität der Religionen;27
5.1.8;8. Interreligiöser Dialog und Mission;27
5.1.9;9. Liturgie und Inkulturation;28
5.1.10;10. Glaube und Bildung;28
5.1.11;11. Kirche und mediale Öffentlichkeit;29
5.1.12;12. Schöpfung und Ökologie;29
6;Bindung der Theologie;32
6.1;Autorität in der Kirche;34
6.1.1;1. Die Teilhabe aller Gläubigen am munus propheticum;34
6.1.2;2. Das hoheitliche Lehramt;39
6.1.3;3. Theologie;40
6.1.4;4. Schlussbemerkung;42
6.2;Die Schicksalsfrage der Theologie;46
6.2.1;1. Offenbarung, Glaube und die theologische Wissenschaft;46
6.2.2;2. Das Lehramt der Bischöfe und das Lehramt der Theologen;50
6.2.3;3. Der Glaube in der Vielfalt seiner theologischen Stimmen;53
6.3;Selbstverständnis und Ethos katholischer Theologie;56
6.3.1;1. Das Selbstverständnis der katholischen Theologie und ihr Verhältnis zum Lehramt;57
6.3.2;2. Das Ethos des Theologen;67
6.3.3;Zeugen oder Schriftgelehrte?;76
6.3.4;1. Grundlagenverlust als maßgebliches Problem;78
6.3.5;2. Verlust der Einheit?;80
6.3.6;3. Das kirchliche Lehramt als Garant von Einheit;82
6.3.7;4. Theologie und Anbetung;84
6.3.8;5. Wozu also Theologie studieren? Vier Fragen und die fünfte außerhalb der Klammer!;87
6.3.9;6. Vernunft und Offenbarung;88
6.3.10;7. Theologie und das reine Herz;89
6.3.11;8. Skeptische Fragen;91
6.3.12;9. Gottesdienst oder Götzendienst?;92
6.3.13;Thesen von Hans-Joachim Höhn und Antwortversuche;93
6.4;Theologie und Lebensform;102
6.4.1;1. Alte und neue Naivitäten;104
6.4.2;2. Glaube aus Erfahrung;108
6.4.3;3. Theologie und religiöse Erfahrung;114
6.4.4;4. Theologie und Lebensform;117
6.5;Die Verantwortung der Bischöfe und die Freiheit der Theologie nach dem Konzil;126
6.5.1;1. Zum Titel;129
6.5.2;2. Zum Aufbau;130
6.5.3;3. Allgemeine Beobachtungen;130
6.5.4;4. „Freiheit und Glaube“;132
6.5.5;5. „Theologie und bischöfliches Lehramt“;134
6.5.6;6. „Offenbarungsanspruch und Pluralität der Religionen“;136
6.5.7;7. Für eine starke Theologie;138
7;Freiheit der Theologie;142
7.1;Eine kirchliche Wissenschaft;144
7.1.1;1. Neue Zeiten;145
7.1.2;2. Alte Reflexe;149
7.1.3;3. Die pastorale Aufgabe der wissenschaftlichen Theologie heute: ihre Kirchlichkeit;151
7.1.4;4. Desiderata;154
7.1.5;5. Jenseits der Binnenrivalität;156
7.2;Eigenständiger Lebensvollzug der Kirche;162
7.2.1;Zur Bedeutung der universitären Theologie;162
7.2.2;1. Glaube und Wissen(schaft);162
7.2.3;2. Irreduktible Eigenständigkeit der Theologie;166
7.2.4;3. Nachkonziliare Entwicklung;170
7.2.5;4. Wider eine falsche Verabsolutierung;173
7.2.6;5. Ausblick;175
7.3;Das Lehramt der Theologie und die Theologie des Lehramtes;180
7.3.1;1. Theologie und Lehramt: Anmaßungen und Zumutungen;182
7.3.2;2. Bedenkenlos glauben? Intellektuelle Redlichkeit statt spiritueller Bequemlichkeit;184
7.3.3;3. Verantworteter Glaube! Theologie im öffentlichen Diskurs;189
7.3.4;4. Sich den Glauben zu Herzen nehmen: Theologie in Loyalität zur Kirche;192
7.4;Freiheit zur Theologie;200
7.4.1;1. „Das Konzil ‚eröffnen‘“ – ein anderes Tagungsdesign;205
7.4.2;2. Theologie und Lehramt;208
7.4.3;3. Glaubenssinn und Gespür für den Glauben;209
7.4.4;4. Ein neuer Dialog;211
7.4.5;5. Synodalität entdecken;212
7.5;Dienst am Glauben des Volkes Gottes;214
7.5.1;1. Die Bindung der Theologie an Gottes Offenbarung;214
7.5.2;2. Die Freiheit der Theologie im gesellschaftlichen und interreligiösen Diskurs;216
7.5.3;3. Die Freiheit der Theologie innerhalb der Kirche;217
7.6;Zu wem sollen wir gehen?;224
8;Autorenverzeichnis;236


Voderholzer, Rudolf
Rudolf Voderholzer, Dr. theol. habil., 2005–2013 Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Trier; seit 2013 Bischof von Regensburg.

Dausner, René
René Dausner, geb. 1975, Studium der katholischen Theologie und Germanistik in Bonn und Jerusalem, 2006 Promotion zum Dr. theol., 2015 Habilitation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2018 Professor für Systematische Theologie an der Universität Hildesheim. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte zu fundamentaltheologischen Fragen, zum interdisziplinären Diskurs mit der Philosophie sowie zum jüdisch-christlichen Dialog.

Marschler, Thomas
Thomas Marschler, geboren 1969, Dr. phil. Dr. theol., ist Professor für Dogmatik an der Universität Augsburg.

Aymans, Winfried
Winfried Aymans studierte Theologie an den Universitäten Bonn, München und Köln. Seine Lehrtätigkeit begann er 1971 an der Universität Trier. Einem Wechsel (1975) an die Universität Bonn folgte der Wechsel nach München. Dort blieb er bis zu seiner Emeritierung.1985 wurde er zum Prälat und 2001 zum Apostolischen Protonotar ernannt. Unter den Veröffentlichungen Professor Aymans sei die Neubearbeitung des Lehrbuches des Kirchenrechtes mit dem Titel „Kanonisches Recht“ (in vier Bänden) genannt.

Leven, Benjamin
Benjamin Leven, Dr. phil., wurde 1981 geboren. Studium der Katholischen Theologie sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Rom und Utrecht. 2014 Promotion in Würzburg. Von 2013 bis 2015 Chefredakteur der Zeitschriften Gottesdienst und praxis gottesdienst in Trier. Von Oktober 2015 bis Juni 2023 Redakteur der Herder Korrespondenz in Berlin und Rom.

Höhn, Hans-Joachim
Hans-Joachim Höhn, Dr. theol. habil., geb. 1957, von 1991 bis 2023 Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität zu Köln.

Böttigheimer, Christoph
Christoph Böttigheimer, geb. 1960, in Schwäbisch Gmünd, Theologiestudium in Innsbruck und Tübingen, 1993 Promotion zum Dr. theol. und 1996 Habilitation an der Universität München (LMU), seit 2002 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt; zahlreiche Publikationen zu fundamentaltheologischen, ökumenischen und kirchenpolitischen Fragestellungen.

Bucher, Rainer
ist Universitätsprofessor und Vorstand des Institus für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie der Universität Graz.

Hoping, Helmut
Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.

Oster, Stefan
Stefan Oster SDB, geb. 1965, Dr. theol., ist seit 2014 Bischof von Passau. Er studierte Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften unter anderem in Regensburg, Kiel und Oxford. Nach der Habilitation 2009 in Trier lehrte er als Professor für Dogmatik in Benediktbeuern. Seit 2016 ist er der deutsche Jugendbischof.

Striet, Magnus
Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.

Schwienhorst-Schönberger, Ludger
Ludger Schwienhorst-Schönberger, geb. 1957, Dr. theol., 2007-2022 Professor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Overbeck, Franz-Josef
Franz-Josef Overbeck, geb. 1964, ist Bischof von Essen und deutscher Militärbischof. Er studierte studierte Philosophie und Katholische Theologie in Münster und Rom. 1989 wurde er zum Priester geweiht und war von 1990 bis 1994 Kaplan in Haltern. 1994 wurde er zum Domvikar und zum Rektor des Deutschen Studentenheims in Münster ernannt, nach seiner Promotion wurde er Leiter des Instituts für Diakonat und pastorale Dienste im Bistum Münster sowie Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat. Seit 2009 ist Overbeck Bischof von Essen und seit 2011 Katholischer Militärbischof für die Bundeswehr.

Schmiedl, Joachim
Joachim Schmiedl (1958-2021), Professor für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Vinzenz-Pallotti-University (vormals Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar), 2017 bis 2020 Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätertags.

Schockenhoff, Eberhard
Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt. Schockenhoffs wichtige Impulse für eine erneuerte, menschenfreundliche Moralverkündigung wirken fort. Seine eigene Stimme und Präsenz wird in den aktuellen kirchlichen Auseinandersetzungen jedoch schmerzlich vermisst.

Leven, Benjamin
Benjamin Leven, Dr. phil., wurde 1981 geboren. Studium der Katholischen Theologie sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Rom und Utrecht. 2014 Promotion in Würzburg. Von 2013 bis 2015 Chefredakteur der Zeitschriften Gottesdienst und praxis gottesdienst in Trier. Von Oktober 2015 bis Juni 2023 Redakteur der Herder Korrespondenz in Berlin und Rom.

Benjamin Leven, Dr. phil., wurde 1981 geboren. Studium der Katholischen Theologie sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Rom und Utrecht. 2014 Promotion in Würzburg. Von 2013 bis 2015 Chefredakteur der Zeitschriften Gottesdienst und praxis gottesdienst in Trier. Von Oktober 2015 bis Juni 2023 Redakteur der Herder Korrespondenz in Berlin und Rom.

Stefan Oster SDB, geb. 1965, Dr. theol., ist seit 2014 Bischof von Passau. Er studierte Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften unter anderem in Regensburg, Kiel und Oxford. Nach der Habilitation 2009 in Trier lehrte er als Professor für Dogmatik in Benediktbeuern. Seit 2016 ist er der deutsche Jugendbischof.

Rudolf Voderholzer, Dr. theol. habil., 2005–2013 Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Trier; seit 2013 Bischof von Regensburg.

Franz-Josef Overbeck, geb. 1964, ist Bischof von Essen und deutscher Militärbischof. Er studierte studierte Philosophie und Katholische Theologie in Münster und Rom. 1989 wurde er zum Priester geweiht und war von 1990 bis 1994 Kaplan in Haltern. 1994 wurde er zum Domvikar und zum Rektor des Deutschen Studentenheims in Münster ernannt, nach seiner Promotion wurde er Leiter des Instituts für Diakonat und pastorale Dienste im Bistum Münster sowie Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat. Seit 2009 ist Overbeck Bischof von Essen und seit 2011 Katholischer Militärbischof für die Bundeswehr.

Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.

Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  

Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.

Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).

Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt. Schockenhoffs wichtige Impulse für eine erneuerte, menschenfreundliche Moralverkündigung wirken fort. Seine eigene Stimme und Präsenz wird in den aktuellen kirchlichen Auseinandersetzungen jedoch schmerzlich vermisst.

Joachim Schmiedl (1958-2021), Professor für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Vinzenz-Pallotti-University (vormals Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar), 2017 bis 2020 Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätertags.

ist Universitätsprofessor und Vorstand des Institus für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie der Universität Graz.

Hans-Joachim Höhn, Dr. theol. habil., geb. 1957, von 1991 bis 2023 Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität zu Köln.

Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.

Thomas Marschler, geboren 1969, Dr. phil. Dr. theol., ist Professor für Dogmatik an der Universität Augsburg.

Ludger Schwienhorst-Schönberger, geb. 1957, Dr. theol., 2007-2022 Professor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Winfried Aymans studierte Theologie an den Universitäten Bonn, München und Köln. Seine Lehrtätigkeit begann er 1971 an der Universität Trier. Einem Wechsel (1975) an die Universität Bonn folgte der Wechsel nach München. Dort blieb er bis zu seiner Emeritierung.
1985 wurde er zum Prälat und 2001 zum Apostolischen Protonotar ernannt. Unter den Veröffentlichungen Professor Aymans sei die Neubearbeitung des Lehrbuches des Kirchenrechtes mit dem Titel „Kanonisches Recht“ (in vier Bänden) genannt.

Christoph Böttigheimer, geb. 1960, in Schwäbisch Gmünd, Theologiestudium in Innsbruck und Tübingen, 1993 Promotion zum Dr. theol. und 1996 Habilitation an der Universität München (LMU), seit 2002 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt; zahlreiche Publikationen zu fundamentaltheologischen, ökumenischen und kirchenpolitischen Fragestellungen.

René Dausner, geb. 1975, Studium der katholischen Theologie und Germanistik in Bonn und Jerusalem, 2006 Promotion zum Dr. theol., 2015 Habilitation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2018 Professor für Systematische Theologie an der Universität Hildesheim. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte zu fundamentaltheologischen Fragen, zum interdisziplinären Diskurs mit der Philosophie sowie zum jüdisch-christlichen Dialog. 



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