Buch, Deutsch, Band 178, 378 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 630 g
Tod und Sterben in Deutschschweizer und oberdeutschen Selbstzeugnissen des 16. und 17. Jahrhunderts
Buch, Deutsch, Band 178, 378 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 630 g
Reihe: Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft
ISBN: 978-3-7965-2301-4
Verlag: Schwabe Basel
Die vorliegende Arbeit zeigt, welche erzählerischen Elemente und literarischen Vorbilder Selbstzeugnisautoren in der Frühen Neuzeit nutzten, um über den Tod anderer und die eigene Sterblichkeit zu schreiben. Der Vorsehungsglaube und die heilsentscheidende Bedeutung der Sterbestunde stehen hierbei im Mittelpunkt. Es galt, einen guten Tod zu sterben. In den frühneuzeitlichen Selbstzeugnissen wurde Familienangehörigen durch die Verfasser ein solch guter Tod oftmals zugeschrieben, auch wenn dieser die Kriterien eigentlich nicht erfüllte. Konfessionelle Kulturen spielen überraschenderweise eine nur untergeordnete Rolle. Die Angehörigen beider Konfessionen operierten mit fast identischen Konzepten eines guten Sterbens.
Mit dem vorliegenden Buch liefert Leutert eine der wenigen deutschsprachigen geisteswissenschaftlichen Untersuchungen zu Tod und Sterben in der Frühen Neuzeit. Er gewährt Einblicke in die neuere Selbstzeugnisforschung und evaluiert die Aussagekraft von Selbstzeugnissen der Frühen Neuzeit.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Geschichte einzelner Länder Europäische Länder
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Mentalitäts- und Sozialgeschichte
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften Interdisziplinär Thanatologie
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte




