Lessing / Marwedel | Nachtkritiken | Buch | 978-3-89244-614-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 84, 620 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 230 mm, Gewicht: 1032 g

Reihe: Theodor Lessing: Schriften in Einzelausgaben

Lessing / Marwedel

Nachtkritiken

Kleine Schriften 1906-1907
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-89244-614-9
Verlag: Wallstein Verlag

Kleine Schriften 1906-1907

Buch, Deutsch, Band 84, 620 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 230 mm, Gewicht: 1032 g

Reihe: Theodor Lessing: Schriften in Einzelausgaben

ISBN: 978-3-89244-614-9
Verlag: Wallstein Verlag


Eine der interessantesten Figuren der Moderne ist hier in größtenteils unbekannten Texten neu zu entdecken.

Theodor Lessing studierte in den Jahren 1906/07 in Göttingen Philosophie bei Edmund Husserl und arbeitete zu dieser Zeit neben seinem Studium als Theaterkritiker für die Göttinger Zeitung. Seine mit großer psychologischer Einfühlsamkeit geschriebenen Göttinger »Nachtkritiken«, die hier erstmals in Buchform erscheinen, dokumentieren den Wandel in der Bewertung des kulturellen Leitmediums Theater im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg. Sie sind Beiträge zur Neubestimmung einer Kultur im Spannungsfeld zwischen wilhelminischer Monumentalität auf der einen und avantgardistischer Reformmoderne auf der anderen Seite.

Neben den Artikeln für die Göttinger Zeitung enthält der vorliegende Band weitere Schriften Lessings, u.a. über das Theater sowie seine psycho-logisch-medizinische Studie »Über Hypnose und Suggestion«.

Lessings Gedanken zu den künstlerischen, und psychologischen Reformbewegungen um 1900 spiegeln - in einer Momentaufnahme der Jahre 1906/07 - die tiefgreifende Umbruchsituation des kulturellen Systems im Deutschen Reich wider.

Die Edition präsentiert die Texte Lessings in der Chronologie ihres Erscheinens nach den Erstdrucken. Der ausführliche Kommentar liefert Angaben zum Druck sowie zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Texte und erläutert zeitgeschichtliche, politische und kulturgeschichtliche Hintergründe.

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Weitere Infos & Material


Marwedel, Rainer
Rainer Marwedel, geb. 1954, beschäftigt sich seit 1978 mit Leben und Werk Theodor Lessings. 1990 erhielt er für seine Biographie »Theodor Lessing 1872-1933« sowie für die von ihm herausgegebenen Werke Lessings den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Zuletzt erschienen 2024 im Wallstein Verlag "Chaos und Irrsinn. Kleine Schriften 1921-1923" und "Theodor Lessing - eine Biographie".
Weitere Informationen unter  
www.theodorlessingedition.de

Lessing, Theodor
Theodor Lessing, 1872 als Sohn eines jüdischen Arztes in Hannover geboren, war ab 1907 Privatdozent für Philosophie und Pädagogik an der Technischen Hochschule Hannover. Große Aufmerksamkeit erregte er u.a. durch sein politisch-psychologisches Portrait des Massenmörders Haarmann (1925) und seine Schrift »Der jüdische Selbsthaß« (1930). Mit seinen Artikeln, Essays und Glossen in verschiedensten Zeitschriften wurde er einer der bekanntesten politischen Schriftsteller der Weimarer Republik. Ein großer Teil seines Werkes ist, da verstreut erschienen, heute nahezu unbekannt. Lessing wurde 1933 in Marienbad von sudetendeutschen Nationalsozialisten ermordet.



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