Lehmann-Waffenschmidt | Industrieevolution und die New Economy | Buch | 978-3-89518-580-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2, 482 Seiten, PB, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Social Science Simulations

Lehmann-Waffenschmidt

Industrieevolution und die New Economy

Eine evolutorische Analyse der Beziehung zwischen New Economy und Old Economy aus simulationsanalytischer und wirtschaftshistorischer Perspektive
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-89518-580-9
Verlag: Metropolis

Eine evolutorische Analyse der Beziehung zwischen New Economy und Old Economy aus simulationsanalytischer und wirtschaftshistorischer Perspektive

Buch, Deutsch, Band 2, 482 Seiten, PB, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Social Science Simulations

ISBN: 978-3-89518-580-9
Verlag: Metropolis


Seit dem Aufkommen der Diskussion um den Begriff New Economy in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wird eine "Neue Ökonomie" als neue Wirtschaftsform diskutiert, die in polarem Gegensatz zur "Alten Ökonomie" zu sehen sei. In der New Economy-Literatur herrscht ein weitgehender Common Sense darüber, daß in der New Economy die Industrieevolution geprägt ist durch Innovativität, Instabilität, Dynamik, Turbulenz, raschen technischen Fortschritt, eine rapide Verbesserung der bestehenden Preis-Leistungsverhältnisse und die Dominanz junger Unternehmen in der Unternehmenspopulation sowie im Hinblick auf ihre Bedeutung für den technischen Fortschritt in der Branche. In der Old Economy ist die Industrieevolution dagegen geprägt durch Stabilität der Unternehmens- und Marktverhältnisse, trägen technischen Fortschritt, stabile Preis-Leistungsverhältnisse sowie einen hohen Anteil etablierter Unternehmen, die auch für den technischen Fortschritt ausschlaggebend sind. Die Arbeit überprüft nun mit Hilfe eines evolutorischen agentenbasierten Simulationsmodells die Behauptung, daß diese gegensätzlichen Charakteristika der Industrieevolution in der New und der Old Economy auf einen strukturellen Gegensatz zwischen New und Old Economy zurückzuführen seien.

Die Modellergebnisse zeigen, daß sowohl New als auch Old Economy-Charakteristika der Industrieevolution aus jeweils identischen strukturellen Regimespezifikationen entstehen. Damit widersprechen sie der Behauptung der "New-Economy-Befürworter", die einen strukturellen industrieökonomischen Unterschied zwischen New und Old Economy postulieren. Statt dessen handelt es sich um einen evolutionären Unterschied: Industrien entwickeln sich von einer New Economy-Phase, die daher besser als "Infant Economy"-Phase zu bezeichnen wäre, zu einer Old Economy-Phase, d. h. einer "Mature Economy"-Phase. Diese Erkenntnisse sowie eine wirtschaftshistorisch-komparative Studie führen auf die Schlußfolgerung der Untersuchung, daß auch die aktuelle New Economy später Old Economy-Charakteristika in ihrer Industrieevolution zeigen wird, sich also zur nächsten Old Economy entwickelt.

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