Leggewie / Lang | Der Kampf um die europäische Erinnerung | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 1835, 224 Seiten

Reihe: Beck'sche Reihe

Leggewie / Lang Der Kampf um die europäische Erinnerung

Ein Schlachtfeld wird besichtigt

E-Book, Deutsch, Band 1835, 224 Seiten

Reihe: Beck'sche Reihe

ISBN: 978-3-406-61996-0
Verlag: C.H.Beck
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Was hält Europa zusammen – der reichste Binnenmarkt der Welt, eine starke Währung, die Freizügigkeit seiner Bevölkerung – oder eine geteilte Geschichte? Vier von zehn EU-Bürgern sind Euro-Skeptiker, die in Umfragen bekunden, die Europäische Union sei eine schlechte Sache. Wer die europäische Identität stärken möchte, so die These von Claus Leggewie, der wird die Erörterung und Anerkennung der strittigen Erinnerungen genauso hoch bewerten müssen, wie Vertragswerke, Währungsunion und offene Grenzen. In diesem Buch analysiert er die europäische Erinnerungslandschaft und besucht Erinnerungsorte, an denen sich die aktuellen Geschichtskonflikte verdeutlichen lassen. Dabei steht die europäische Peripherie im Mittelpunkt, das Baltikum, die Ukraine, Jugoslawien, die Türkei, aber auch die europäische Kolonialvergangenheit und die Geschichte der Migranten. Auf diese Weise wird deutlich, wie weit noch der Weg ist zu einem im doppelten Wortsinne geteilten europäischen Geschichtsbewusstsein.
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Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Zum Buch;2
3;Über den Autor;2
4;Titel;3
5;Widmung;4
6;Impressum;4
7;Inhalt;5
8;Einleitung: Warum es so schwer ist, Europäer zu sein;7
9;Erstes Kapitel: Sieben Kreise europäischer Erinnerung;15
9.1;1. Der Holocaust als negativer Gründungsmythos Europas;15
9.2;2. Sowjetkommunismus – gleichermaßen verbrecherisch?;21
9.3;3. Vertreibungen als gesamteuropäisches Trauma;27
9.4;4. Kriegs- und Krisenerinnerungen als Motor Europas;32
9.5;5. Schwarzbuch Kolonialismus;36
9.6;6. Europa als Einwanderungskontinent;40
9.7;7. Europas Erfolgsgeschichte nach 1945;45
10;Zweites Kapitel: Erinnerungsorte der europäischen Peripherie;49
10.1;1. Aljoscha und die baltische Ambivalenz;56
10.2;2. Karadžic in Den Haag oder: Europa begann nicht in Sarajevo;81
10.3;3. Artikel 301: Anerkennung des Genozids als Beitrittskriterium?;103
10.4;4. Holodomor: die Ukraine ohne Platz im europäischen Gedächtnis?;127
10.5;5. Tervuren: das schwache Kolonialgedächtnis Europas;144
10.6;6. Deutz tief: Europa als Einwanderungskontinent;162
11;Ausblick: Ein Haus der Geschichte: Wie Europa politische Identität gewinnen kann;182
12;Koautorenschaft und Danksagung;189
13;Anmerkungen;190
14;Bildnachweis;218
15;Personen-, Orts- und Sachregister;219


Claus Leggewie ist Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen.


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