Lee / Banks / Harlen | Bianca Extra Band 37 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0037, 448 Seiten

Reihe: Bianca Extra

Lee / Banks / Harlen Bianca Extra Band 37


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7337-3265-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0037, 448 Seiten

Reihe: Bianca Extra

ISBN: 978-3-7337-3265-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



KÜSS MICH EINMAL - UND IMMER WIEDER von HARLEN, BRENDA
Es war die Nacht ihres Lebens - und Trey erinnert sich nicht einmal daran! Zutiefst gedemütigt will Kayla nur noch eines: Den Millionär aus ihrem Leben verbannen. Doch zuerst muss sie ihm verraten, dass ihre Stunden der Leidenschaft nicht ohne Folgen blieben ...
DIESES BEGEHREN IN DEINEN AUGEN ... von JEFFRIES, CHRISTY
Was für ein niedlicher Junge - und die Mom erst! Matthew ist fasziniert, als er Hunter und dessen Mutter Maxine kennenlernt. Wie gerne würde er sie küssen! Aber sie weist ihn ab - obwohl in ihren Augen das Begehren funkelt. Warum wehrt sie sich gegen ein romantisches Weihnachtsmärchen?
EINE PRINZESSIN UNTERM MISTELZWEIG von BANKS, LEANNE
Nie hätte er es für möglich gehalten: Die Nanny schenkt seinen Kindern endlich das Lachen zurück! Und auch Gavin glaubt bei jedem Blick in Saras Augen wieder an die Liebe. Bis sein Traum von einer sinnlichen Adventszeit zerplatzt: Ihm wird klar, dass Sara ihn eiskalt belogen hat ...
HEILIGABEND IN SEINEN ARMEN von LEE, RACHEL
Einen Mann will sie nicht mehr - auch nicht, wenn er so gut aussieht wie Rory McLane! Abby wird so lange als Haushälterin des Sängers arbeiten, bis sie sich von ihrem Ex erholt hat - und dann gehen. Allerdings hat der gute Geist der Weihnacht andere Pläne für das Fest der Liebe ...



Mit mehr als 20 geschriebenen Romanen, ist Leanne dafür geschätzt Geschichten mit starken Emotionen, Charakteren mit denen sich jeder identifizieren kann, einem Schuss heißer Sinnlichkeit und einem Happy End, welches nach dem Lesen noch nachklingt zu erzählen. Sie ist die Abnehmerin der Romantic Times Magazine's Awards in Serie. Sinnlichkeit, Liebe und Humor, mit diesen Zutaten für ihre Romane sorgte sie bei zahlreichen Wettbewerben wie dem RITA Award für Aufsehen. Für die zahlreichen Auszeichnungen ist Leanne sehr dankbar. Doch besonders bewegt hat sie der Brief einer Leserin, die schrieb, dass ihr Buch sie durch die schweren Zeiten einer Chemotherapie begleitet hat. Der Leserbrief inspirierte sie zu einer Redewendung und führte bei ihr zu folgender Erkenntnis: Unterschätze niemals die Kraft von Liebesromanen. Leanne ist heimisch in Virginia und lebt glücklich zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei jugendlichen Kindern. Sie liebt Musik, Schokolade, Zitate und neue Abenteuer. Außerdem glaubt sie, dass Liebhaber von Liebesromanen die besten Leser der Welt sind, weil sie verstehen, dass Liebe das größte Wunder auf Erden ist.

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1. KAPITEL

Zufrieden verließ Kayla die Parfümerie. Es war erst der 1. Dezember, und sie war schon mit ihren Weihnachtseinkäufen fast fertig. Jetzt hatte sie sich eine heiße Schokolade verdient.

Auf dem Weg zum Café im Einkaufszentrum ging sie an einer langen Schlange mit Kindern vorbei, die ungeduldig an den Händen ihrer Eltern oder Großeltern zerrten, und an Babys, die in Trageschalen oder auf dem Arm ihrer Eltern schliefen. Sie alle standen an, um den Weihnachtsmann zu sehen.

Unwillkürlich blieb Kayla stehen, als ihr Blick auf ein junges Elternpaar fiel, das auf den Mann mit dem roten Kostüm zuging und ihm behutsam ein schlafendes Baby in die Arme legte. Als das Baby die Augen aufschlug und den Fremden sah, stieß es einen markerschütternden Schrei aus.

Während die Eltern versuchten, ihre kleine Tochter zu beruhigen, damit der ungeduldige Fotograf das erste Foto ihres Kindes mit dem Weihnachtsmann knipsen konnte, wurde Kayla plötzlich bewusst, dass sie nächstes Jahr um diese Zeit vielleicht das Gleiche machen würde. Nur dass es dann keinen Vater auf ihrem Foto geben würde – niemanden, der mit ihr gemeinsam ihr unglückliches Baby trösten würde.

Denn Kayla war alleinstehend. Unverheiratet … und einsam. Eine werdende alleinerziehende Mutter mit einer Riesenangst vor der Verantwortung.

Sie wusste immer noch nicht, wie ausgerechnet sie in diese Situation gekommen war. Eigentlich war sie vernünftig und beherrscht – nicht der Typ Frau, der impulsiv oder leichtsinnig handelte.

Zumindest bis zum letzten Unabhängigkeitstag, als sie Treys Aufforderung gefolgt war, ihn zu seinem Pensionszimmer zu begleiten. Ein Becher Hochzeitsbowle, und ihre Schulmädchenfantasien über den Mann, der der beste Freund ihres Bruders war, waren wieder aufgelebt. Ein einziger Tanz hatte zu einem Kuss geführt – und der wiederum zu einer impulsiven Entscheidung, die zu einer ungewollten Schwangerschaft führte.

Natürlich musste sie Trey sagen, dass diese Nacht nicht ohne Folgen geblieben war, aber das hatte sie bisher nicht fertiggebracht, da er sich anscheinend an nichts erinnern konnte. Sogar jetzt noch, fünf Monate später, brannten ihr deswegen vor Scham die Wangen.

Kayla gehörte nicht zu den Frauen, die wahllos mit Männern schliefen. Trey war erst der zweite Mann, mit dem sie überhaupt Sex gehabt hatte, doch er hatte zu viel von der Hochzeitsbowle getrunken, über die man später munkelte, dass sie mit etwas Stärkerem versetzt worden war, und konnte sich daher nicht mehr an ihre Nacht in der Pension erinnern. Kayla war zunächst erleichtert – und dann ein kleines bisschen verletzt gewesen, als Trey Rust Creek Falls verlassen hatte, ohne auch nur ein Wort über sie beide zu verlieren.

Doch sie hatte erfahren, dass er bald zurückkehren würde. Er wohnte zwar nicht mehr in Rust Creek Falls, besuchte dort aber dreimal jährlich seine Großeltern – Gene und Melba Strickland. Seine und Kaylas Wege würden sich also wieder kreuzen, und dann musste sie ihm endlich erzählen, dass sie von ihm schwanger war.

Bisher hatte sie ihre Schwangerschaft erfolgreich geheim gehalten. Nur ihre Schwester Kristen kannte die Wahrheit. Gott sei Dank sah man noch nicht viel, und das kalte Wetter in Montana kam Kayla entgegen, um ein kleines Bäuchlein unter weiten Flanellhemden oder Pullovern zu verstecken.

Trotz der denkwürdigen Umstände freute sie sich auf das Baby. Angst machte ihr nur, dass sie es allein erziehen müsste. Ihre Eltern würden zwar nicht gerade begeistert auf die Neuigkeit reagieren, würden das Baby aber akzeptieren und genauso lieben und unterstützen wie Kayla.

Kayla musste lächeln, als sie ein leichtes Treten in ihrem Bauch spürte. Seit sie ihr Baby bei einem Ultraschall gesehen hatte, liebte sie es schon jetzt mehr, als sie je für möglich gehalten hätte, doch sie bezweifelte, dass Trey diese Gefühle teilen würde. Vor allem da er sich noch nicht mal daran erinnern konnte, mit ihr geschlafen zu haben.

Sie verdrängte diese Sorgen und reihte sich in die Schlange vor dem Café ein. Nachdem sie die Getränkekarte studiert hatte, entschied sie sich für eine heiße Pfefferminzschokolade mit Extra-Schlagsahne und Schokoladen- und Zuckerstangenstreuseln.

Als sie damit zu einem leeren Tisch ging, musste sie wieder an Trey denken. Und wenn er nun abstritt, der Vater zu sein? Das süße Getränk hinterließ plötzlich einen schalen Geschmack in ihrem Mund. Treys Zurückweisung wäre ein schwerer Schlag für sie, aber damit musste sie rechnen. Warum sollte er ihr glauben, dass er der Vater ihres Kindes war, wenn er sich noch nicht mal an den Sex mit ihr erinnern konnte?

„Die Welt ist wirklich klein, nicht wahr?“

Kayla errötete, als sie Treys Großmutter mit einer Tasse Kaffee neben ihrem Tisch stehen sah. Sie zwang sich zu einem Lächeln. „Stimmt.“

„Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich mich zu Ihnen setze?“

„Nein, natürlich nicht.“ Im Café waren nur wenige freie Plätze, und es wäre seltsam, getrennt voneinander zu sitzen. Kayla kannte die Stricklands nämlich schon seit Ewigkeiten.

Melba und Gene waren liebe Menschen, wenn auch ein bisschen altmodisch. Oder einfach nur alt – vermutlich Ende siebzig oder Anfang achtzig, niemand wusste das so genau. Ihre Pension war bei Besuchern in Rust Creek Falls sehr beliebt, vorausgesetzt, sie störten sich nicht an Melbas strengen Regeln. Unter anderem vermietete sie nicht an unverheiratete Paare, und sie duldete keinen heimlichen Übernachtungsbesuch ihrer Gäste. Ein Verbot, das Kayla und Trey am 4. Juli skrupellos übertreten hatten.

„Himmel, ist das voll hier.“ Melba setzte sich zu Kayla an den Tisch. „Dabei haben wir gerade erst den 1. Dezember. Anscheinend hat heute ganz Kalispell beschlossen, Weihnachtseinkäufe zu machen.“

„Ganz Kalispell und halb Rust Creek Falls“, stimmte Kayla zu.

Die ältere Frau lachte. „Sieht so aus, als hätten Sie auch schon früh angefangen“, stellte sie fest, als sie die vielen Einkaufstüten unter dem Tisch sah.

„Stimmt.“ Kayla leckte etwas Sahne von ihrem Löffel.

„Ich liebe Weihnachten“, gestand Melba. „Das Einkaufen, das Geschenkeeinpacken, Dekorieren und Backen. Aber am meisten freue ich mich, Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen zu können.“

„Bekommen Sie an den Feiertagen Besuch?“

„Ich hoffe doch. Wir haben schon Claire, Levi und Bekka bei uns, und Claires Schwestern haben auch schon angedeutet, dass sie Weihnachten kommen wollen.“

Die beiden Frauen unterhielten sich noch ein bisschen über das bevorstehende Weihnachtsfest, bis Melba einen Blick auf die Uhr an der Wand warf. „Großer Gott!“, rief sie erschrocken. „Ist es wirklich schon so spät? In drei Stunden treffe ich mich mit Gene zum Abendessen, und bisher habe ich erst eine Tasse Kaffee gekauft!“

„Hat Ihr Mann Sie in die Stadt begleitet?“

Die ältere Frau nickte. „Ja, wir haben Karten für Dickens’ Ein Weihnachtsmärchen.“

„Die Aufführung wird Ihnen bestimmt gefallen. Die Besetzung ist toll, vor allem Belle.“

Melba lächelte, da Kaylas Zwillingsschwester diese Rolle spielte. „Sie sind natürlich überhaupt nicht voreingenommen“, sagte sie augenzwinkernd.

„Na ja, ein bisschen schon.“ Kaylas Schwester war immer schon eine Theaternärrin gewesen. Die Rolle von Scrooges früherer Verlobter war zwar keine Hauptrolle, bot ihr jedoch die Möglichkeit, auch in ihrer Heimat auf einer Bühne zu stehen. Kayla nutzte die Gelegenheit, um hinter der Bühne auszuhelfen. Zu ihrer Überraschung machte ihr das großen Spaß – und sie war dankbar für die Ablenkung von ihrer derzeitigen Situation.

„Lissa und Gage haben es sich letzte Woche angesehen und fanden die Kostüme spektakulär.“

„Es hat mir Spaß gemacht, sie zu schneidern“, gab Kayla zu.

„Aber Sie haben keine Lust, selbst eines Ihrer Kleider auf der Bühne zu tragen?“

„Absolut nicht.“

„Wissen Sie, wegen Kristens Fähigkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, fragen sich einige Leute schon, ob sie vielleicht der Rust Creek Rambler ist.“

Kayla runzelte die Stirn. „Soll das ein Witz sein?“

„Natürlich kann ich von Ihnen nicht erwarten, mir zu verraten, ob Ihre Schwester die Autorin der Klatschkolumne ist.“

„Nein, das ist sie nicht“, antwortete Kayla entschieden.

„Na ja, Sie müssen es ja wissen. Man sagt, dass Zwillinge keine Geheimisse voreinander haben. Außerdem hat Kristen mit dem Theaterstück und ihrem neuen Verlobten bestimmt alle Hände voll zu tun. Wann sollte sie da Zeit für die Kolumne finden?“

„Ich wundere mich bloß, dass man sich erst jetzt für die Identität der Autorin interessiert. Immerhin gibt es die Kolumne schon seit drei Jahren.“

„Dreieinhalb“, korrigierte Melba sie. „Ich vermute, das Interesse ist gewachsen, weil manche glauben, der Rambler sei für die versetzte Hochzeitsbowle verantwortlich.“

Kayla sah die ältere Frau entsetzt an. „Wie kommen die Leute denn darauf?“

„Na ja, die Ereignisse jener Nacht haben eine Menge Gesprächsstoff für die Kolumne geliefert“, erklärte die ältere Frau. „Kann doch sein, dass das beabsichtigt war.“

„Eine schreckliche Vorstellung!“

„Nicht wahr?“ Melba trank ihren Kaffee aus und stellte ihre Tasse weg. „Dem Rambler ist übrigens auch nicht entgangen, dass mein Enkel...



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