Le Bierre | Zwei Ufer voller Lust | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 147 Seiten

Le Bierre Zwei Ufer voller Lust

Bisexuelle Erotikgeschichten
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7392-3524-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Bisexuelle Erotikgeschichten

E-Book, Deutsch, 147 Seiten

ISBN: 978-3-7392-3524-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eine ganz besondere Sammlung, bisexueller Geschichten, die in den letzten acht Jahren entstanden sind. Manchmal ist es einfach nur die Frage, ob das vermeintlich starke Geschlecht nicht manchmal in eine Form gepresst wird und man sich später wundert, warum es nicht in die Form passt. Meine Überzeugung, dass Liebe völlig unabhängig vom Geschlecht oder dem Alter ist, bestärkt mich darin, die Homosexualität von Männern und auch von Frauen stets zu befürworten ...

Andre Le Bierre (*1973) wurde in Kiel, Schleswig-Holstein (Deutschland) geboren. Nach einer normalen Schulbildung und dem Eintritt ins Berufsleben war der Autor 13 Jahre verheiratet. Nach seinem Ausstieg aus den einschlägigen Erotik- und Flirtportalen widmet sich der Autor überwiegend der erotischen Literatur. Seit 2009 ist Andre Le Bierre offizieller Botschafter des Welt-AIDS-Tages. Seit dem Ende seiner Ehe hat der Autor seine Werke, die seither in einschlägigen Foren und Communities bekannt wurden gänzlich öffentlich gemacht und schreibt weiter für die Anerkennung der Schwulen und Lesben in unserer Gesellschaft. Im Kreise der Erotikautoren hat er sich 2007 mit den Autoren und Lesern von VEG zusammen getan und steht dem Erotikforum mit Tat und Rat zur Seite. Zu seinem Repertoire gehören aber auch Werke aus Kurzprosa, Gedichten, Essays und Satire. Im Rahmen dieser Themengruppen schreibt Andre Le Bierre auch gelegentlich Charitybeiträge. Jüngstes Werk ist ein dreifach-Drabble über die kürzlich passierte Hochwasserkatastrophe. Weltfrauentag, Welt-AIDS-Tag, Fukushima und ähnliche Anlässe waren dem Autor stets ein paar Worte wert.
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Die letzte Party


Es war auf der Geburtstagsfete eines Freundes. Diese Überraschungsparty war der Knaller schlechthin. Es gab anfangs Bier, später dann aber auch Hochprozentiges. ich war mit meiner Freundin eingeladen und wir saßen zwischen den ganzen Gästen und tranken fleißig mit. Es gab hauptsächlich kleine Schnäpse. Der Abend war lustig und wir waren ziemlich angeheitert. Nachdem ich das erste Mal auf die Toilette gegangen war, traf ich unseren Freund Marian auf dem Flur. Wir standen anschließend zum Quatschen in der Küche und bekamen gar nicht mit, dass die anderen derweil „Ampelsaufen“ veranstalteten.

Zwei Frauen waren in der Zwischenzeit auf der Toilette, um sich noch einmal alles durch den Kopf gehen zu lassen. Auch Marians Frau entleerte sich, damit sie weiter trinken konnte. Das war so eine Marotte von ihr. Ich saß mit meiner Freundin derweil wieder im Wohnzimmer und sah mich auf dem Tisch um, was ich dann als Nächstes trinken könnte. Ins Auge fiel mir eine Flasche Pernod, die von Marians Freunden mit gebracht wurde. Seine Frau hatte die Flasche geöffnet und fragte, ob wir auch gerne eine Mischung hätten. Sie hieß Astrid. Irgendwie kam sie mir bekannt vor, mit ihren fast schwarzen Haaren. Mir war so, als hätte ich sie schon einmal gesehen. Und dann diese Augen. Es war eine Mischung aus grau, blau und grün. Wir kamen ins Gespräch und im Laufe des Abends setzte sich die junge Frau zwischen meine Freundin und mich. Wir quatschten viel und unter anderem stellte sich heraus, dass sie bisexuell war.

Das war ein heikles, aber doch sehr interessantes Thema. „Das kann ja jeder sagen!“, lachte ich und fragte, wie sie das beweisen will. Die paar Leute um uns herum fanden Astrid ebenfalls attraktiv und riefen zuvor schon „Ausziehen!“, als sie galant über unsere Beine krabbelte. Danach hatte sie kurz ihr Oberteil bis zum BH hoch geschoben und ließ sich bestaunen. Doch dann fiel das Oberteil wieder hinunter und es war nichts mehr zu sehen.

Süß fand ich sie, mit ihren zwei Zöpfen im Haar und die Augen fand ich toll. „Wieso hast du nicht weiter gemacht?“, fragte ich sie. Sie rollte mit den Augen und sagte: „Unter normalen Umständen würde ich nie so viel Haut zeigen!“ Doch ich ließ nicht locker. „So so, du bist also bisexuell, ja?“, schob ich nochmal hinterher und nippte an dem Pernod-Cola, den sie mir eingeschenkt hatte. Sie stand auf und stellte sich vor mich, hob das Oberteil ganz hoch und sagte: „Meinst du, dass Frauen meinen Body toll finden?“ Ich sah mir den relativ schlanken Body an und grinste. Danach nickte ich, denn ich konnte fast alles sehen. Nicht nur, dass sie mit ihren schlanken Beinen genau über meinen stand und dazu nur einen kurzen Jeansrock trug, sondern ihr Body, nur von dem knappen BH verdeckt war schon sehr geil anzusehen.

Meiner Freundin flogen bei der Aktion schon fast die Augen aus dem Kopf. „Beweise es!“, forderte ich Astrid auf. Sie überlegte kurz und kniete sich über die Beine meiner Freundin. Dann schob sie ihr den Kopf hin und drückte ihr einen sanften Kuss auf den Mund. Dann setzte sie sich wieder. „Beweis genug oder willst du, dass ich Revanche fordere?“, lachte sie und exte ihr Pernodglas. „Die hat total weiche Lippen!“, sagte meine Freundin und lief rot an.

Es wurde spät an dem Abend. Meine Freundin hatte sich fest gequatscht und war auf einem Mal verschwunden. Ich bekam erst ein bisschen Panik, aber Astrid beruhigte mich und fragte, ob ich mit nach draußen kommen würde. Die Luft war durch das viele Rauchen schon ganz dünn geworden. Sie nahm meine Hand und zog mich vor die Tür. Dann schlenderten wir Hand in Hand um das Haus. An dem Auto von einem der Gäste blieben wir stehen und redeten. „Sag mal, findest du mich wirklich so toll?“, fragte sie plötzlich. Ich grinste sie etwas verlegen an und sagte leise: „Schon! Ich finde deine Einstellung toll und du bist total interessant!“ Ich bot ihr eine Zigarette an und nachdem wir eine geraucht hatten setzte sie sich mit ihrem Po auf die Motorhaube des Autos. Sie stellte ihre Beine gespreizt auf die Stoßstange und lächelte mich an. „Komm!“, zischte sie. „Oder hast du Angst, dass ich dich beiße?“ Ihre Augen glänzten in dem schwachen Licht es Mondes. Ich trat vor sie und strich ihr mit den Fingerspitzen über die Schenkel. Sie knurrte und sagte: „Und ich dachte, du wärst total schüchtern!“

Schüchtern? Eigentlich schon ein bisschen, aber Astrid faszinierte mich total. Ich rätselte immer noch, woher ich sie kannte. „Und du?“, fragte sie, als sie die Beine um meine Hüften legte. Ich war etwas irritiert und erzählte ihr, dass ich in der Vergangenheit schon einige schwule Erlebnisse hatte. Während ich so erzählte, schnürte sie ihre Beinschere etwas enger und packte mir an den Hosenschlitz. Mein Schwanz war sofort hart. Sie rieb über den Jeansstoff und sah mich an. Dann lachte sie. „Du fragst dich, woher wir uns kennen oder?“, sagte sie und fing an zu erzählen, dass sie des Öfteren mal eine Frau vernascht.

Sie erzählte mir von einer Discothek und ab dem Moment wusste ich, woher ich sie kannte ...

Die Discothek war noch ziemlich leer. Es war ja auch erst kurz nach zehn. Schon eine Weile beobachtete ich die Eingangsrichtung und hoffte auf jemanden, den ich kannte. Wahrscheinlich verirrte sich niemand in diesen dunklen Schuppen. Auf der Tanzfläche hüpften ein paar junge Mädels um die Wette und die Musik war auch noch nicht so gut. Ich war auf jeden Fall Besseres gewohnt. Die Tresen-kraft brachte mir mein zweites Corona. Ich stupste die Zitrone in die Flasche und genoss den mexikanischen Biergenuss, als plötzlich eine dunkle Erscheinung die Discothek betrat. Beim genaueren Hinsehen sah ich, dass es eine Frau war. Sie war ca. 1,75 cm groß und hatte lange dunkle Haare, die sie offen trug. Auf ihrer Nase saß eine Sonnenbrille, die in der Disco absolut fehl am Platz war, weil es eh schon so dunkel war.

Eine glänzende Lederhose bedeckte die langen Beine bis zu den schwarzen Stiefeln, die darunter heraus stachen mit dem Silberbesatz. Madame trug bauchfrei, d.h. ein knappes schwarzes Lacktop, welches ihr abgefahrenes Piercing in Amulettform am Bauchnabel zur Schau stellte. Ihre athletische Figur war von einem langen schwarzen Ledermantel bedeckt, der offen in der Zugluft wehte. Dieser dunkelrote Lippenstift auf ihren vollen Lippen verlieh ihrem makellosen Gesicht etwas Mystisches. Sie setzte sich auf die andere Seite des Tresens und bestellte drei Escorial. Diese schüttete sie, ohne eine Miene zu verziehen, in den Mund und schluckte den brennenden Schnaps runter. Dann wischte sie sich vorsichtig mit dem Finger über die Lippen.

Das Licht verdunkelte sich und die Tanzfläche füllte sich ein wenig. Unschwer zu erkennen hüpften drei junge Frauen im Rhythmus zu „Show me Love“ über das Parkett.

Madame in Schwarz huschte mit einem flüchtigem Lächeln an mir vorbei und begab sich auf die Tanzfläche, welche gerade eingenebelt wurde und näherte sich den Drei. Plötzlich sah man Blitzlicht und der DJ mischte einen neuen Titel in den Beat. Leichte Independentklänge gaben ein absolut düsteres Feeling und dann hörte ich den Titel. „Party Girl“, ein selten gehörter aber guter Track. Die Unbekannte näherte sich dem rothaarigem Girl und legte von hinten die Hand auf ihr Kreuz. Dann drehte sie sich die junge Dame zu sich hin, sodass sie ganz nah vor ihr tanzte. Mit einem Bein zwischen den Beinen der Rothaarigen wippten die beiden Hüfte an Hüfte im Takt.

Die Unbekannte setzte die Brille auf die Haare, und schien Miss Rothaarig zu hypnotisieren. Ich hatte gerade mein Handy auf Kamerabetrieb und zoomte mir das Geschehen weiter heran. Die Rothaarige hatte halterlose schwarz-weiß geringelte Strümpfe an, die in den schwarzen Stiefeletten endeten. Ein kurzer lila Minirock bedeckte den knackigen Po der jungen Dame, die ebenfalls bauchfrei mit den riesigen „Affenschaukeln“ in den Ohren, ihren schwitzigen Bauch gegen die Unbekannte presste und sicherlich schon mit den Schamlippen auf der Lederhose saß. Sie grinste die Frau an und legte die Arme in den Nacken der Unbekannten, um sich mit den fremden Händen an der Hüfte sehr eng aneinander führen ließ.

Dann sah ich einen vorsichtigen Kuss der beiden und das Lied war zu Ende. Die Unbekannte flüsterte der jungen Dame etwas ins Ohr und zog sie hinter sich her. Die beiden verschwanden in eine abgelegene Ecke, wo Spielautomaten standen. Ich folgte den beiden unauffällig und hatte noch die Handycam an. Ich filmte alles mit. Ich erkannte beim Heranzoomen das niedliche Gesicht der Rothaarigen. Sie hatte glatte Haut und ein paar Sommersprossen, die das junge Gesicht zierten. Rosig glänzende Lippen, die mit klarem Lipgloss bedeckt waren und diese fast grauen Augen, die in der Discobeleuchtung glänzten. Die Unbekannte drückte knutschend die junge Frau gegen den Flipper. Mit beiden Händen setzte sie das junge Ding auf die Kante und schob ihre Finger zwischen die Oberschenkel ihres Fangs.

Diese öffnete bereitwillig ihre schlanken Beine und ließ sich begrapschen, wie ein williges Weib. Dann presste sie die Lippen zusammen. Wahrscheinlich hatte die Unbekannte genau den richtigen Punkt erwischt und fingerte an ihr herum. Vorsichtig fuhr sie der Rothaarigen mit der Zunge über den gestreckten Hals und züngelte an den zusammen gepressten Lippen, bis diese sich leicht öffneten und die lange Zunge langsam in dem Mund der jungen Dame verschwand. So tief, dass sich die Lippen sanft berührten und man durch das Schlucken am Hals der Rothaarigen sehen konnte, wie tief die Unbekannte in ihrem Mund war. Eine Hand der Unbekannten fuhr zum Busen hoch und schob das störende Top nach oben, sodass die...



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