Le Bierre | Sexspiele 2 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 171 Seiten

Reihe: Lustspiele

Le Bierre Sexspiele 2

Noch mehr Erotikgeschichten
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7460-7799-4
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Noch mehr Erotikgeschichten

E-Book, Deutsch, Band 3, 171 Seiten

Reihe: Lustspiele

ISBN: 978-3-7460-7799-4
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Noch mehr neue Abenteuer, noch neuere Geschichten. Es geht um neue und alte Ideen und frivole Anmachen. Sexspiele entstehen zuerst im Kopf und später vielleicht auch wirklich. Nicht zuletzt geht es auch nur um das Eine ...

Andre Le Bierre (*1973) wurde in Kiel, Schleswig-Holstein (Deutschland) geboren. Nach einer normalen Schulbildung und dem Eintritt ins Berufsleben war der Autor 13 Jahre verheiratet. Nach seinem Ausstieg aus den einschlägigen Erotik- und Flirtportalen widmet sich der Autor überwiegend der erotischen Literatur. Seit 2009 ist Andre Le Bierre offizieller Botschafter des Welt-AIDS-Tages. Seit dem Ende seiner Ehe hat der Autor seine Werke, die seither in einschlägigen Foren und Communities bekannt wurden gänzlich öffentlich gemacht und schreibt weiter für die Anerkennung der Schwulen und Lesben in unserer Gesellschaft. Im Kreise der Erotikautoren hat er sich 2007 mit den Autoren und Lesern von VEG zusammen getan und steht dem Erotikforum mit Tat und Rat zur Seite. Zu seinem Repertoire gehören aber auch Werke aus Kurzprosa, Gedichten, Essays und Satire. Im Rahmen dieser Themengruppen schreibt Andre Le Bierre auch gelegentlich Charitybeiträge. Jüngstes Werk ist ein dreifach-Drabble über die kürzlich passierte Hochwasserkatastrophe. Weltfrauentag, Welt-AIDS-Tag, Fukushima und ähnliche Anlässe waren dem Autor stets ein paar Worte wert.
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Majas Urlaub


Endlich war es soweit. Unsere Eltern planten ihren nächsten Urlaub. Es ging nach Teneriffa. Die hatten tatsächlich vor, Andre und mich mit zu nehmen. Wir hatten uns riesig gefreut. Natürlich fing der ganze Stresse schon damit an, dass Andre seinen Ausweis erneuern lassen musste. Dieser Tölpel dachte an solche Kleinigkeiten natürlich nicht. Aber eine Woche vor dem Urlaub konnte er das neue Dokument abholen und tanzte damit in meinem Zimmer an: „Guck mal, was ich hier habe!“, sagte er stolz. Ich sah ihn an und lachte: „Ach nee, ein Typ der sich über einen Ausweis freut!“

Andre verzog das Gesicht und motzte: „Jaa … 46 Mark! Scheiße!“ Ich strich ihm übers Haar und sagte: „Is halt so, oder wolltest du nicht mit in den Urlaub? Und vielleicht schneidest du dir noch die Haare. Soll ziemlich warm dort sein!“ Ich glaube, er dachte darüber nach. Dann hatte ich meine Problemchen, alles in einen Koffer zu bekommen. „Mäuschen!“, sagte meine Stiefmutter. „Du brauchst auf jeden Fall keine Unmengen an langen Klamotten. Packe dir doch ein paar nette dünne Kleider ein und vielleicht zwei Jeans, kurze Hosen auf jeden Fall … Vergiss deinen Badeanzug nicht!“ Ich rollte mit den Augen. „Mein Gott, ich habe mindestens 10 Bikinis! Badeanzüge trägt doch heute keiner mehr!“ Sie sah mich mit großen Augen an. „Maja, ich trage Badeanzüge. Und dein Vater findet mich sehr sexy darin!“ Ich nickte nur, denn den Kommentar, den ich auf der Zuge hatte, sparte ich mir. Der Tag der Abreise kam.

Es ging erst mit dem Flughafenshuttle, dann mit dem Flugzeug nach Teneriffa. Andre ließ es sich nicht nehmen, bei der ganzen Warterei schnell noch zwei Prossecco Piccolo aus dem Boardingshop zu holen. Papa gefiel das nicht wirklich, aber wir waren eben volljährig. Hatte eigentlich jemand Flugangst? Ich nicht, aber Andre wurde immer nervöser. Im Flugzeug gab es Essen, das war nicht ganz verkehrt, aber wegen Turbulenzen schaffte Andre nicht mal das Fleisch. Ich hatte das mit viel Soße zuerst verhaftet. Etwas angesäuert sah er zu mir, ich saß natürlich neben ihm, Stiefmama und Papa saßen in gleicher Höhe auf der anderen Seite des Ganges. „Und gefällt es euch?“, fragte Papa. Wir zeigten beide die Daumen hoch, um nicht quer durchs Flugzeug zu brüllen.

„Willst du Kaffee?“, fragte Andre und pfiff die Stewardess heran. Diese schlanke Blondine mit dem überschminkten Gesicht schien ihm wohl zu gefallen, woraufhin ich ihm in die Seite boxte und ihn giftig ansah. Um abzulenken, fragte er mich, ob ich mich eigentlich von Pamela verabschiedet hatte.

„Ohh … jaaa … die ist total neidisch!“, sagte ich leise. Ich merkte, dass es keinen Sinn hatte, über solch intime Sachen laut zu sprechen und nahm meinen Collegeblock aus der Tasche, um etwas aufzuschreiben. „Pamela denkt, dass wir beide dann die ganze Zeit …!“, schrieb ich und reichte ihm den Block. Er schrieb zurück: „Und? Machen wir das denn nicht?“ Meine Antwort: „Ha ha!“

Dann ging es richtig los. Wir hatten zwar Handys, damals so die ersten, die auf jeden Fall SMS konnten, aber wir waren ja im Flugmodus! Dann gab es ein richtiges Hin und Her:

Was heißt Ha ha?

Wann wie und wo sollen wir das machen?

Hast du keine Fantasie?

Ich schon, aber wie stellst du dir das vor?

Nach dem Abendessen! Ich komme in dein Zimmer! Ich habe sogar einen Anzug mit …

Und dann? Was habe ich an?

Ein Oberteil mit dünnen Trägern, einen Slip und einen BH …

Und dann?

Sitzt du einem Stuhl und ich schleiche mich von hinten an. Ich küsse deine Stirn …

Ich beuge meinen Kopf zu dir hoch …

Ich küsse dich …

Und wenn ich mehr will?

Stehst du auf und drehst dich einfach um …

Und dann?

Ist da so ein uriger alter Tisch … da beugst du dich mit dem Oberkörper drauf … Ich komme von hinten und küsse seinen Po …

Oh ja, das könnte mir gefallen. Habe ich einen Slip an?

Ja, aber den ziehe ich dir aus.

Mittlerweile mussten wir umblättern und einen neuen Kugelschreiber nehmen. Papa rief herüber: „Was macht ihr da?“ Ich sah zu ihm und lächelte: „Stadt Land Fluss!“ Dann widmete ich mich dem was Andre in der Zeit schrieb …

… um dann deine süße kleine … zu küssen. Ich sehe es vor mir, du streckst den Kopf nach oben und genießt es …

Ist das dein ernst?

Maja! Stadt Land Fluss? Ernsthaft? Pass auf, gleich will er mitspielen …

Anfrage von Papa: „Kann ich mitspielen?“ Wegen der Turbulenzen konnte er natürlich nicht.

„Ich zocke ihn noch kurz ab, und wenn wir uns frei bewegen können, darfst du!“, sagte ich.

Dann schreib doch noch ein paar Flüsse auf

Witzig! Wie geht es weiter?

Ich lecke dich, bis du es nicht mehr aushältst. Dann Komm ich zu dir aufs Bett. Du ziehst mich aus und …

blase dir einen? Wie immer?

Zicke

Geiler Bock! Weiter?

Wir sind nackt. Du beugst dich nach vorne und genießt es, wie ich in dich eindringe …

Und das finde ich toll?

In meinen Gedanken schon. Wie würdest du es machen wollen?

Ich könnte mich doch auch den ganzen Urlaub selbst befriedigen, oder?

Und ich?

Frag doch die Stewardess!

Bist du eifersüchtig?

Nein!

Was soll ich denn mit der Stewardess?

Ficken!

Und du?

Selbstbefriedigung! Hab ich doch gesagt!

Und das willst du?

Wie wäre es mit Stadt Land Fluss?

Ernsthaft?

Jo! Papa will doch mitspielen!

Dann würde ich erst einmal die Zettel vernichten!

Ich riss die Zettel heraus und faltete sie zusammen, um sie in meine Tasche zu stecken. „Was willst du denn damit?“, fragte Andre. „Wer weiß?“, sagte ich. „Vielleicht schenke ich sie der Stewardess beim Auschecken oder Pamela beim Wiedersehen nach dem Urlaub. „Pamela?“, fragte er. „Wieso?“, meinte ich. „Die gefiel dir doch! Wusstest du, dass sie mit Tom anbändelt?“ Andre sah mich erschrocken an. „Mit Tom? Ihrem Bruder?“, fragte er. „Ganz genau genommen ist er ihr Stiefbruder und sie liebt ihn!“, sagte ich. Ich ging noch mal auf die Toilette und zu dem nächsten Stadt Land Fluss Spiel kamen wir gar nicht mehr … Teneriffa war in Sicht ...

Teneriffa ... heiß … sonnig und wir hatten Jetlag … Die Zimmer waren ein Traum. Stiefmama und Papa hatten eine große Suite mit Balkon. Andre und ich hatten die beiden Zimmer daneben mit eigenem Pool. Wir konnten beide aus der jeweiligen Terrassentür heraus und in den Pool. Das ergab für uns doch ungeahnte Möglichkeiten. Das war natürlich nur möglich, wenn unsere Eltern noch im Bett oder mit anderen unterwegs waren. Natürlich sahen unsere Eltern sich die Zimmer an. „Schau nur!“, sagte Papa. „Die können Tag und Nacht baden!“ Da war denen wohl gar nicht aufgefallen, dass wir uns nachts auch gegenseitig besuchen konnten. Doch dazu kam es nicht, weil vor der Terrasse abends der Bewegungsmelder anging, wenn man noch in den Pool wollte.

Ich hatte es nicht gewagt heraus zu gehen. Obwohl der Pool eigentlich der Hammer war. An meiner Terrassentür stand eine geschwungene Holzliege mit dicken wasserfesten Polstern drauf. Der Pool sah aus, als würde er am Horizont enden. Von da an hatte man freie Sicht auf die wunderschöne Bucht. Das Ende von Pool war einfach nur auf den Horizont abgestimmt. Dahinter war natürlich noch die Wasserablaufkante, die man nicht sehen konnte. Wir hatten Halbpension. Morgens und Abends Buffet war schon nicht schlecht. Kurz vor der Dämmerung hatte ich mich auf mein Bett gelegt. Ich hatte noch das schwarze langärmelige Oberteil an. Ich lag auf dem hellen Bett und hatte meinen Slip schon ausgezogen. Wie ich es Andre prophezeit hatte, würde ich mich selbst befriedigen.

Und das tat ich auch an dem Abend. Es war eine fremde Umgebung, aber ich war allein. Ganz allein versuchte ich mich, zu entspannen. Der Slip war aus und ich lag auf dem dick gepolsterten Bett. Wenn Andre mich nur so sehen könnte. Ich schob mein Oberteil hoch und sah nach unten. Irgendetwas in meinem Kopf sagte mir: „Maja, du bist scharf!“

Ich testete meine intimste Stelle. Wie der nasse Pool schoss es aus meiner Scheide, als ich meine Schamlippen berührte. Ich wollte es nicht provozieren, aber ich war scharf wie eine Rasierklinge. Ich blickte zur Terrasse, weil ich mich weiterhin allein fühlen wollte. Insgeheim hoffte ich aber, dass Andre sofort auftauchen würde. Seine Idee mit dem, was er geschrieben hatte, war ja gar nicht so schlecht …

Ich schob mir einen Finger zwischen die Schamlippen und stöhnte auf. Ich legte meine Brust frei und massierte meine Brüste. Dann widmete ich mach wieder meiner intimsten Stelle. Ich war sowas von megaheiß. Ich wichste mich und als ich die Augen schloss, spürte ich eine Hand auf meinem Oberschenkel …

„Maja!“, flüsterte Andre, der sich tatsächlich im Anzug in mein Zimmer geschlichen hatte. Ich sah ihn an und sagte: „Andre, ich bin so heiß!“ Er beugte sich über mich uns küsste mich. „Dann lass es uns tun!“, zischte er. Doch ich sah ihn verlegen an und schickte ihn fort. Ziemlich geknickt ging er über die Terrasse wieder in sein Zimmer …

Am nächsten Morgen … ich war noch genauso heiß, wie am Abend zuvor. Vielleicht musste ich mein Vorhaben, nichts mit Andre zu machen doch über Bord werfen? Ich war so geil, ich wusste echt nicht...



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