Lanfranchi / Steppacher | Schulische Integration gelingt | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 346 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Lanfranchi / Steppacher Schulische Integration gelingt

Gute Praxis wahrnehmen, Neues entwickeln
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-7815-5116-9
Verlag: Verlag Julius Klinkhardt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Gute Praxis wahrnehmen, Neues entwickeln

E-Book, Deutsch, 346 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-7815-5116-9
Verlag: Verlag Julius Klinkhardt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Dieses Buch beinhaltet eine thematisch breite und tiefe Auseinandersetzung mit Fragen rund um die schulische Integration von Schülerinnen und Schülern mit einem besonderen Förderbedarf.

Die Beiträge beziehen sich auf allgemeine und grundlegende Gedanken zur Integration. Sie geben mit Originalbeiträgen Einblick in wichtige Forschungsarbeiten. Sie zeigen im Sinne der „best practice“ Ansätze, Erfahrungen, Instrumente zur Integration in Bezug auf alle Förderbereiche. Zudem werden in unterschiedlichen Beiträgen Akzente gesetzt zu Fragen der Integration von Lernenden mit herausforderndem Verhalten, zu Konsequenzen für die integrative Didaktik und die Schulentwicklung sowie für Zuweisung und Übertritte.
Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit einem besonderen Förderbedarf ist international ein brennendes Thema und die bedeutendste Schulreform der letzten 100 Jahre. Die Beiträge in diesem Buch sollen Perspektiven aufzeigen, wie auf den Ebenen von Theorie und Praxis integrative Ansätze entwickelt und weiterentwickelt werden können. Schlussendlich werden die zentralen Gelingensbedingungen der Integration gezeigt und einer breiten Leserschaft aus Pädagogik, Sonderpädagogik und Schulpsychologie Lust zur Auseinandersetzung und Mut zur Umsetzung gemacht.

Lanfranchi / Steppacher Schulische Integration gelingt jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Vorwort;10
3;Andrea Lanfranchi, Josef SteppacherEinführung;11
3.1;Trotz Problemen gelingt die Umstellung;12
3.2;Analyse und Beeinflussung von Steuerungsmechanismen;13
3.3;Was will dieses Buch?;15
3.4;Literatur;18
4;1. Grundlagen;19
4.1;Annedore Prengel1.1 Inklusion international:Zwischen normativer Gewissheit undalltäglicher Unvollkommenheit;20
4.1.1;Widersprüche und Unzulänglichkeiten in der Inklusiven Pädagogik;21
4.1.2;Sozialphilosophische Reflexionen zum Verständnis pädagogischer Paradoxien;24
4.1.3;Pragmatische Schritte der inklusiven Pädagogik angesichts der Paradoxien im Bildungssystem spätmoderner Gesellschaften;26
4.1.4;Literatur;29
4.2;Georg Feuser1.2 Integration ist unteilbar;32
4.2.1;... es ist, wie es geworden ist – mithin veränderbar;33
4.2.2;Integration – ein Menschenrecht;36
4.2.3;Das Exklusions-Inklusions-Verhältnis als Dilemma der Integration;40
4.2.4;Was braucht der Mensch;44
4.2.5;Literatur;48
4.3;Miguel López Melero1.3 Von Exklusion zu Inklusion –ein Humanisierungsprozess;50
4.3.1;Gleichheit in der Diversität;50
4.3.2;Lehrplan und Diversität: der Unterschied als Wert;52
4.3.3;Der doppelte Lehrplan und die lehrplanmässigen Anpassungen: eine schlechte Lösung;54
4.3.4;Arbeiten nach der Projektmethode;55
4.3.5;Didaktische Strategien, um einen Lehrplan ohne Exklusion zu erstellen;59
4.3.6;Bedingungen für inklusive Schulen;61
4.3.7;Literatur;65
4.4;Marianne Wilhelm1.4 Inklusionstaugliche Entwicklungsdidaktik;66
4.4.1;Einleitung;66
4.4.2;Grundbegriffe inklusionstauglicher didaktischer Konzepte;67
4.4.3;Das subjektive inklusionstaugliche didaktische Konzept;70
4.4.4;Unterrichtsplanung: Selbstevaluation mit QIK-Check;73
4.4.5;Unterrichtsdurchführung: Selbstevaluation mit QIK-Check;74
4.4.6;Literatur;75
4.5;Ines Boban und Andreas Hinz1.5 Index für Inklusion – auf dem Weg zu einerSchule für alle;76
4.5.1;Heterogenität – Umgang mit Unterschieden;76
4.5.2;Inklusion – Eckpunkte und Ebenen eines immer schwerer erkennbaren Begriffs;77
4.5.3;Der Index für Inklusion – Inspiration für Entwicklung und Evaluation;80
4.5.4;Erfahrungen mit inklusiver Schulentwicklung auf der Basis des Index für Inklusion;83
4.5.5;Möglichkeiten konzeptioneller Anschlüsse und theoretischer Begründungen;84
4.5.6;Zusammenfassung;86
4.5.7;Literatur;87
4.6;Peter Lienhard1.6 Qualitätssicherung in integrativen Schulen;90
4.6.1;Integrative Förderung qualitativ einschätzen: alles andere als trivial;90
4.6.2;Was gehört zur Aufsicht, was zur Evaluation?;91
4.6.3;Eine Studie zum richtigen Moment;92
4.6.4;Entwicklungsbedarf wurde von den Kantonen erkannt;93
4.6.5;Wie „besonders” ist der Sonderschulbereich?;93
4.6.6;Konkrete Entwicklungsvorschläge der Studie;94
4.6.7;Die zukunftsträchtigste Lösung: Das Evaluationsverfahren für den Regelschulbereich weiterentwickeln;96
4.6.8;Die Qualitätsansprüche müssen offen gelegt werden;96
4.6.9;Aufwand und Ertrag müssen stimmen;100
4.6.10;Mehrstufige Verfahren sind zukunftsträchtig;101
4.6.11;Literatur;102
5;2. Forschung;103
5.1;2.1 Schulisches Integriertsein und Befinden im Unterricht;104
5.1.1;Schulische Integration und subjektives Integriertsein;105
5.1.2;Integriertsein und aktuelles Befinden im Unterricht;107
5.1.3;Fragestellungen;108
5.1.4;Methodisches Vorgehen;108
5.1.5;Ergebnisse;109
5.1.6;Bilanz;117
5.1.7;Literatur;119
5.2;Alexander Wettstein2.2 Integration von Kindern und Jugendlichenmit herausforderndem Verhalten;120
5.2.1;Kinder mit herausforderndem Verhalten – Verlierer der Integration?;120
5.2.2;Problemfelder;121
5.2.3;Lösungsansätze;128
5.2.4;Literatur;134
5.3;Michael Eckhart2.3 Soziale Integrationsprozesse in Schulklassen;137
5.3.1;Anspruch und Wirklichkeit;137
5.3.2;Verschiedene Ansätze zur Annäherung an soziale Integrationsprozesse;138
5.3.3;Sozio: Programm zur Analyse und Unterstützung sozialer Integrationsprozesse;143
5.3.4;Zusammenfassung: Soziale Integration als bleibende Herausforderung;146
5.3.5;Literatur;147
5.4;Klaus Joller-Graf und Sabine Tanner2.4 Wie gelingt Integrierte Sonderschulung?;149
5.4.1;Der Fragebogen;150
5.4.2;Die Stichprobe;154
5.4.3;Die Ergebnisse;157
5.4.4;Sicht der Klassenlehrpersonen;159
5.4.5;Sicht der SHP;161
5.4.6;Sicht der Eltern;162
5.4.7;Konsequenzen für die Praxis;163
5.4.8;Literatur;166
5.5;Daniel Barth und Mirjam Kocher2.5 Gesetzlich verordnete Integration:neuralgische Punkte;167
5.5.1;Methodik;167
5.5.2;Forschungsfragen;170
5.5.3;Ergebnisse;170
5.5.4;Fazit;180
5.5.5;Literatur;183
5.5.6;Abkürzungen;184
6;3. Gelingensbedingungen integrativer Schulen in verschiedenen Regionen;185
6.1;Fred Ziebarth3.1 Eine „Schule für alle“ am Beispiel derFläming-Grundschule in Berlin;186
6.1.1;Gemeinsamer Unterricht an der Fläming-Grundschule in Berlin;187
6.1.2;Problemfelder der inklusiven Pädagogik und ihre Konfliktbewältigungsstrategien;191
6.1.3;Literatur;197
6.2;Gabriel Sturny-Bossart3.2 Zentralschweiz zwischen separativer undintegrativer Schulung;198
6.2.1;Schulische Integration rechtlich verankert;199
6.2.2;Kaum veränderte Schulstrukturen;200
6.2.3;Mehr Integration, weniger „Besondere Schulung“;202
6.2.4;Zusammenfassung und Ausblick;204
6.2.5;Literatur;206
6.3;Mauro Martinoni3.3 Ticino nach 1970 – zwischen Separationund Integration;207
6.3.1;Ein politisches Problem;208
6.3.2;Ein historisches Problem;208
6.3.3;Vom politischen Entscheid zur pädagogischen Lösungen;210
6.3.4;Öffentliche Meinung;210
6.3.5;Namen sorgfältig wählen;211
6.3.6;Soziales Netz pflegen;211
6.3.7;Projekte planen;211
6.3.8;Kompetente und sehr gut ausgebildete Fachkräfte;212
6.3.9;Abstufung der möglichen Massnahmen;212
6.3.10;Klare Regeln für die Zusammenarbeit mit den medizinischen Strukturen;212
6.3.11;Schlussfolgerungen;212
6.3.12;Literatur;213
6.4;Vittorio Emanuele Sisti-Wyss3.4 Entwicklung der Integrativen Schulung imKanton Aargau;214
6.4.1;Bildungspolitischer Entwicklungsprozess im Kanton Aargau;214
6.4.2;Erste Erfahrungen in den Schulen;216
6.4.3;Neue unterstützende Faktoren;217
6.4.4;Gelingensbedingungen im Überblick;218
6.4.5;Strategische Zielsetzung;218
6.4.6;Strukturelle Rahmenbedingungen;219
6.4.7;Pädagogische Rahmenbedingungen;220
6.4.8;Förderliche Schulkultur;220
6.4.9;Literatur;221
6.5;Alexandra Schubert3.5 Kanton Appenzell Ausserrhoden:Integrative Schulung;222
6.5.1;Die Volksschule in Appenzell Ausserrhoden;222
6.5.2;ISF als Grundlage für den Umgang mit Heterogenität;223
6.5.3;Schulleitungen als Grundlage für eine starke Schule;224
6.5.4;Ein wirkungsvolles Qualitätsmanagement als Grundlage für eine gute Schule;226
6.5.5;Kantonales Zentrum für Schulpsychologie und Therapeutische Dienste;227
6.5.6;Integrative Ausgestaltung verstärkter Massnahmen;227
6.5.7;Ausblick;230
6.5.8;Literatur;230
6.6;Ursula von Arx3.6 Schulhaus Nordstrasse Zürich in 9 Lektionen;231
6.6.1;1. Lektion: Warum Lehrer Sozialarbeiter sein müssen;233
6.6.2;2. Lektion: Integrativer Unterricht erfordert individuelle Förderung;234
6.6.3;3. Lektion: Vergesst Frontalunterricht! Vergesst die bestehenden Schulbücher!;235
6.6.4;4. Lektion: Zwei Lehrer in einem Raum stören nicht;236
6.6.5;5. Lektion: Der Lehrer als Einzelkämpfer ist verloren. Unterrichten heute ist Teamarbeit;237
6.6.6;6. Lektion: Die Vorteile von jahrgangsgemischten Klassen;238
6.6.7;7. Lektion: Nur die Wohlfühlschule ist eine gute Schule.;239
6.6.8;8. Lektion: Die ISF nützt den Schwachen und schadet den Starken nicht.;240
6.6.9;9. Lektion: Auch die Eltern sind zufrieden.;241
7;4. Integration im Förderbereich Lernen;243
7.1;Anke Sodogé4.1 Wirksame Förderung von Schülerinnen undSchülern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeitenim integrativen Unterricht;244
7.1.1;Ausgangslage und Forschungslage;244
7.1.2;Schriftsprachorientierung;246
7.1.3;Entwicklungsorientierung;247
7.1.4;Strategieorientierung;248
7.1.5;Lese- und Schreibkultur des Schulhauses;248
7.1.6;Kooperation zwischen Lehrpersonen und Kooperation mit Eltern;250
7.1.7;Literatur;252
7.2;Marianne Walt4.2 Integrative Didaktik im Mathematikunterric;254
7.2.1;Individualisierung und Differenzierung im Mathematikunterricht;255
7.2.2;Gelingensbedingungen für die praktische Umsetzung;257
7.2.3;Lernzielorientierung und Lernzieldifferenzierung;258
7.2.4;Offene Aufgabenstellungen und niveaudifferenzierte Übungsaufgaben;258
7.2.5;Selbständiges Arbeiten und Selbsteinschätzung;259
7.2.6;Veränderte Rolle der Lehrperson;259
7.2.7;Lernzielorientierte, niveaudifferenzierte Themenpläne;259
7.2.8;Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen;261
7.2.9;Ausblick;263
7.2.10;Literatur;264
7.3;Annemarie Kummer Wyss4.3 Teamteaching – Anspruch, Wirklichkeitund Praxis;265
7.3.1;Was heisst hier „Team“;265
7.3.2;Barrieren und Chancen für die Zusammenarbeit im Lehrberufsfeld;266
7.3.3;Teamteaching in der Praxis;267
7.3.4;Teamteachingformen;268
7.3.5;Strukturveränderung – Praxisentwicklung – Kulturgestaltung;270
7.3.6;Literatur;270
7.4;Raphael Gschwend4.4 Förderplanung mit der „InterdisziplinärenSchülerdokumentation“ ISD;272
7.4.1;Ausgangspunkt Schulisches Standortgespräch SSG;272
7.4.2;Beschreibung des Instrumentes;274
7.4.3;Literatur;278
8;5. Integration im Förderbereich Geistige Entwicklung;279
8.1;Elsbeth Zurfluh5.1 Zehn Jahre Integrationsklassenim Kanton Basel-Stadt;280
8.1.1;Die soziale Integration gelingt;280
8.1.2;Gemeinsamer Unterricht, gemeinsames Lernen;282
8.1.3;Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team;283
8.1.4;Lernerfolg und Entwicklung der Kinder;285
8.1.5;Die Akzeptanz des Modells im professionellen und nicht-professionellen Umfeld;287
8.1.6;Literatur;289
9;6. Integration im Förderbereich emotional-sozialer Entwicklung;291
9.1;Marc Getzmann6.1 „Mariazell“ als Kompetenzzentrumfür die Integration von Kindernmit Verhaltensproblemen;292
9.1.1;Ein „neuer Konsens“ als Voraussetzung für das Gelingen von Integration;292
9.1.2;Das Modell der „Integrativen Sonderschulung“ bei schweren Verhaltensauffälligkeiten;294
9.1.3;Prozessverlauf;299
9.1.4;Pädagogische Prinzipien in der Begleitung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten;300
9.1.5;Unterstützende Unterrichtsgestaltung;302
9.1.6;Literatur;305
9.2;Béa Sager6.2 SchulINSEL Sarnen – Time-in statt Time-out;306
9.2.1;Befähigung steht über der Integration – das Befähigungsnetz;306
9.2.2;Das Angebot der SchulINSEL;307
9.2.3;Nutzung der SchulINSEL;309
9.2.4;Die Wirkung der SchulINSEL;311
9.2.5;Literatur;312
9.3;Lorenz Lunin6.3 Re-Integration von Schülern nachSchulausschluss;313
9.3.1;Gemeinsamkeiten der acht rekonstruierten Fälle;314
9.3.2;Fallbeispiel „Schade ist Papa jetzt nicht bei uns!“;315
9.3.3;Schlussfolgerungen und Anregungen aus schulpsychologischer Sicht;318
9.3.4;Literatur;319
9.4;Monika Brunsting6.4 Aufmerksamkeit, AD(H)S undintegrative Schulung;320
9.4.1;Was ist Aufmerksamkeit?;320
9.4.2;Was ist AD(H)S?;322
9.4.3;Wie wird man AD(H)S los oder wie lernt man mit ihr leben?;324
9.4.4;Literatur;328
10;Andrea Lanfranchi und Josef SteppacherAusblick;330
10.1;Herausforderungen und Trugschlüsse;331
10.2;Für die Verflüssigung von Denken und Handeln;332
10.3;Bedingungen für das Gelingen;332
10.4;Zusammenfassende Thesen;334
10.5;Literatur;336
11;Walter KurmannEin betroffener Vater erzählt;337
11.1;Mein, unser Leben mit der behinderten Silvia!;339
12;Verzeichnis der Autorinnen und Autoren;344



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