Landis | Lover's Touch: Agent Lovers Band 5 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 300 Seiten

Reihe: Agent Lovers

Landis Lover's Touch: Agent Lovers Band 5


2. Auflage 2019
ISBN: 978-3-96415-078-3
Verlag: Wild Books by Latos Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 5, 300 Seiten

Reihe: Agent Lovers

ISBN: 978-3-96415-078-3
Verlag: Wild Books by Latos Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eddie Banks Platz in der besten Top Secret Spezialeinheit steht auf der Kippe. Und das verdankt er hauptsächlich Avery Sebastian, mit der er in Peru eine leidenschaftliche Nacht verbracht und die ihm als „Dank“ brisante Unterlagen gestohlen hat. Avery ist kein unbeschriebenes Blatt und nimmt auf den Fahndungslisten als feindliche Spionin einen Spitzenrang ein.
Als sie bei einem seiner Einsätze wie aus dem Nichts auftaucht und Eddie das Leben rettet, beginnt er daran zu zweifeln, dass er tatsächlich mit dem Feind im Bett war. Zwar weiß er nicht, wo er mit seiner Suche ansetzen soll, aber er muss sie unbedingt finden. Denn Avery ist nicht nur die Frau, die sein Leben gerettet hat, sondern auch die Einzige, die seinen Ruf wiederherstellen kann ...



Sky Landis, geboren im Januar 1976 und aufgewachsen in Calbe/Saale, ist Mutter zweier Kinder und gelernte Anlagenmechanikerin. Nach ihrem Fachabitur im Bereich Wirtschaft verbrachte sie 16 Monate in den USA. Sky mag es vor allem humorig, gern auch mal schräg und will mit ihren Büchern hauptsächlich eines erreichen: Die Leser sollen sich unterhalten fühlen und Spaß dabei haben. Unter dem Pseudonym Gillian Hunter schreibt sie fesselnde erotische Liebesromane.
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1. Kapitel


12 Monate später

„Ist alles okay mit dir?“ Das war so typisch für Lauren. Wann immer Avery sich bei ihr meldete, kam statt einer Begrüßung genau diese Frage. Das Handy noch immer am Ohr, blieb sie am Straßenrand stehen. Ihr Blick wanderte von rechts nach links, während sie darauf wartete, dass der Verkehr auf der SE 17th Street etwas nachließ, damit sie die Straße überqueren konnte. Eine ältere Dame lief an ihr vorbei, zog an der Leine ihres Hundes und redete auf den schneeweißen Minipudel ein, der interessiert an Averys Sneakers schnüffelte.

„Sag schon! Alles okay mit dir?“, kam es ungeduldig von ihrer Assistentin, die gleichzeitig ihre engste Vertraute und Freundin war.

„Wenn es nicht so wäre, hätte ich mich nicht bei dir gemeldet, oder?“ Sie schüttelte den Kopf und lachte leise, weil Lauren deutlich hörbar den Atem ausstieß. Auch wenn Avery sie nicht sehen konnte, ahnte sie, dass ihre Freundin wahrscheinlich gerade erleichtert die Augen schloss. „Ich bin 28 und ein großes Mädchen, das auf sich aufzupassen weiß. Du machst dir zu viele Sorgen, Lauren.“

Der Verkehr ließ für einen Moment nach und Avery lief rasch über die vierspurige Straße.

„Nein, mache ich nicht. Wann immer du auf eine deiner „Geschäftsreisen“ gehst, habe ich ein komisches Gefühl.“

„Was vollkommen unnötig ist, das solltest du inzwischen mitbekommen haben. Ich bin vorsichtig - immer.“

„Also nehme ich dir nicht ab. Du riskierst viel zu oft viel zu viel. Und das schon deutlich zu lange. Irgendwann geht es schief.“

„Ich kann nicht aufhören - noch nicht.“ Wie oft hatte sie das schon zu Lauren gesagt? Avery hatte vor einer gefühlten Ewigkeit aufgehört, die Male zu zählen. Aber es aufhören. Dieses Leben in ständiger Gefahr und die Angst davor, erwischt zu werden. Von der Lauren bisher nichts bemerkt hatte – zum Glück.

„Ich weiß.“ Ein leises Seufzen war am anderen Ende der Leitung zu hören. Dann wechselte Lauren abrupt das Thema. „Wann bist du wieder zu Hause? Bleibt es bei der vereinbarten Uhrzeit?“

„Ja. Morgen Abend gegen 20:00 Uhr bin ich wieder zurück, spätestens. Ich werde jetzt noch etwas essen, danach in mein Motel fahren und mich den Rest des Abends durch das langweilige TV-Programm zappen. Vielleicht habe ich ja Glück und es läuft die 45. Wiederholung von .“ Avery lief quer über einen schmalen Rasenstreifen, schlängelte sich zwischen zwei weiß blühenden Büschen hindurch und trat auf den Parkplatz des Restaurants, auf dem sie ihren Leihwagen zurückgelassen hatte.

„Zu dir passt eher .“

„Tom ist zwar etwas zu klein für meinen Geschmack, aber er hat was. Auch wenn Ethan Hunt natürlich nicht echt ist. bin echt.“

„Gott, Avery. Du bist unmöglich“, grummelte Lauren vor sich hin.

„Und genau deswegen liebst du mich abgöttisch, Kleines. Ohne mich hättest du niemanden, an dem du herumnörgeln könntest.“

„Pass auf dich auf.“

„Tu ich das nicht immer?“

„Darauf willst du nicht wirklich eine Antwort, oder? Sei einfach vorsichtig, solange du dich in Ocala aufhältst. Dort schwirren gleich mehrere von den Kerlen rum, die dich in die Finger bekommen wollen.“

„Ich passe auf mich auf, versprochen. Wir sehen uns morgen“, verabschiedete sie sich und lief über den Parkplatz zum Eingang des Restaurants.

stand in weißen Lettern an der mit Holz verkleideten Fassade des Restaurants. Daneben der schwarze Umriss eines Longhorn Rindes. Die Sitzplätze im überdachten Außenbereich waren nur spärlich besetzt. Wenn es im Innenbereich genauso aussah, dann würde sie auf ihr Essen sicherlich nicht lange warten müssen. Avery stieß die Tür auf, schaute sich kurz um und erwiderte das freundliche Lächeln einer Bedienung, die sie erst nach ihren Platzierungswünschen fragte und dann zu einem kleinen Tisch für zwei Personen führte.

* * *

Eddie öffnete die Tür des schwarzen BMW X6, den er sich von Joey geliehen hatte, weil er bequemer war als sein Audi TTS Roadster, und ließ sich auf den Fahrersitz plumpsen. Dann fischte er sein Handy aus der Jackeninnentasche und rief seinen Mitbewohner und Ex-Partner an. Bereits beim zweiten Klingeln nahm McAdams den Anruf entgegen.

„Wie ist die Untersuchung gelaufen?“

Eddies Blick wanderte zum Gebäude mit dem Schriftzug , das er mehrere Wochen nach seinem Sturz von der Steilwand in Maine sein Zuhause hatte nennen dürfen. Oder müssen. Je nachdem, wie man es sehen wollte. Und heute, elf Monate nach dem Zwischenfall in Maine, hatte er hierher zurückkehren und eine Routineuntersuchung über sich ergehen lassen müssen.

„Der Doc meinte, es ist alles okay.“

„Aber …?“, hakte Joey nach, als ob er ahnte, dass ihn selbst die Untersuchungsergebnisse nicht zufriedengestellt hatten.

„Wie gesagt, alles okay. Keine Einschränkungen bei der Beweglichkeit.“ Solange er von den brennenden Schmerzen einmal absah, die ihn hin und wieder heimsuchten, wenn er sein rechtes Bein zu lange und zu stark belastete.

„Sehr schön. Sowie Kayla zu Hause ist, besorge ich uns zur Feier des Tages etwas zum Abendessen. Also sieh zu, dass du deinen Hintern her bewegst, Banks. Sonst lasse ich dir nichts übrig und du kannst maximal noch die Knochen abnagen.“

„Oder ich bringe etwas mit“, schlug Eddie vor und schnallte sich an. „Ich komme auf dem Rückweg direkt am vorbei und kann uns dort etwas einpacken lassen.“

„Klingt hervorragend. Für Kayla bitte noch einen gemischten Salat ohne Dressing. Mir reicht Steak.“

„Wird erledigt.“ Eddie beendete das Gespräch, steckte das Handy wieder in seine Jackeninnentasche und startete den Motor. Während er vom Parkplatz fuhr, ließ er das Abschlussgespräch mit dem Arzt noch einmal Revue passieren.

Sein Bein war im Großen und Ganzen wiederhergestellt. Zwar von einer langgezogenen und mehreren kleineren Narben entstellt, aber es tat ohne Auffälligkeiten seinen Dienst und hielt Kurzzeitbelastungen problemlos stand. Nur bei einer Langzeitbelastung sanken die Werte ab, was der Arzt jedoch keineswegs besorgniserregend fand.

Der Arzt vielleicht nicht, er hingegen schon. Denn eine Langzeitbelastung, wie sie hier im Hospital durchgeführt wurde, war ein Witz im Vergleich zu einer Belastung, die sein Bein während jedes aktiven Einsatzes ausgesetzt sein würde. Als Special Agent einer Top Secret Spezialeinheit, genauer gesagt den TDAs, mit der bestmöglichen militärischen Ausbildung, die man nicht ohne Grund bekam, war jeder einzelne Auftrag eine Herausforderung. Die psychische und physische Belastung war enorm, denn ihre Einheit wurde ausschließlich auf Missionen geschickt, die keine andere Institution übernehmen konnte oder wollte.

Doch was nutzte ihm die höchstmögliche Sicherheitseinstufung und die allseits bekannte , wenn er den Anforderungen auf Dauer vielleicht nicht mehr gewachsen war und dadurch irgendwann nicht mehr auf Einsätze geschickt wurde? Denn gerade die als besonders schwierig eingestuften Missionen bewältigen und damit Menschenleben retten, war genau das, was er wollte. Nichts anderes. Er konnte sich nicht vorstellen, etwas anderes zu tun. In ein paar Jahren vielleicht, wenn er zu alt für den Job wurde. Aber noch nicht jetzt mit gerade einmal 34.

Eddie wechselte die Spur auf der SE 17th Street, bog nach links ab und fuhr auf den Parkplatz des .

Eine Verletzung mit mehreren Knochenbrüchen komplett ausheilen lassen und zur alten Form zurückfinden, dauerte deutlich länger, als einen Schnupfen zu kurieren. In den letzten Monaten hatte Joey ihm das immer wieder vorgebetet, wenn ihm die Geduld mit sich selbst ausging, weil sein Körper während des Trainings Schwäche zeigte. Sein Freund war sogar so weit gegangen, ihn für mehrere Wochen aus dem Loft auszuquartieren, damit er es mit dem Training nicht übertrieb und am Ende die Genesung gefährdete.

Anfangs hatte er Joey sein rabiates Vorgehen übelgenommen. Aber nachdem er sich in sein Haus in Baldwin - das er sich vor knapp fünf Jahren zugelegt hatte – zurückgezogen hatte und zur Ruhe gekommen war, musste er ihm wohl oder übel zustimmen.

Nach seiner Rückkehr nach Ocala vor zwei Monaten hatte er es dann etwas ruhiger angehen lassen. Auch wenn er beständig daran arbeitete, die Muskulatur weiter zu stärken und damit das Level seiner Belastbarkeit zu erhöhen. Etwas anderes kam gar nicht infrage, wenn er sein selbstgestecktes Ziel erreichen wollte, beschloss Eddie, verriegelte die Autotür und lief auf den Eingang des Restaurants zu.

„War alles zu Ihrer Zufriedenheit?“,...



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