Buch, Deutsch, 208 Seiten, Format (B × H): 133 mm x 212 mm, Gewicht: 268 g
ISBN: 978-3-365-00158-5
Verlag: HarperCollins
Der Hass, dieses knirschende, zersetzende Gefühl, ist allgegenwärtig, brüllt von den Straßen oder flüstert in gutbürgerlicher Feindseligkeit. Er wächst in Parlamentsreden, Querköpfen und Kinderzimmern – und bestimmt nicht im Verborgenen, auch wenn viele ihn gerne dorthin verdammen würden.
Seyda Kurt befreit den Hass aus der Verbannung und begibt sich auf die Spuren seines widerständigen Potenzials. Dabei interessieren sie vor allem die Menschen als Subjekte des Hasses in einer kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Welt. Wer sind diese Hassenden und aus welchen Machtverhältnissen kommen sie? Wer darf hassen? Welche Gefühle lähmen, welche weisen den Weg in eine gerechtere, zärtliche Gesellschaft?
Schonungslos, launig und jenseits selbstgerechter Entrüstung erkundet Seyda Kurt einen dienlichen Hass, der Menschen in ihrem innersten Unbehagen abholt und uns hilft, uns in einem Ozean aus möglichen Reaktionen auf die Welt zurechtzufinden.