Kunzke | Sucht und Trauma | Buch | 978-3-89806-860-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 364 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 528 g

Reihe: psychosozial

Kunzke

Sucht und Trauma


1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-89806-860-4
Verlag: Psychosozial-Verlag

Buch, Deutsch, 364 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 528 g

Reihe: psychosozial

ISBN: 978-3-89806-860-4
Verlag: Psychosozial-Verlag


»Sucht und Trauma« zeichnet aus, dass gerade die Wechselwirkungen zwischen den beiden Problembereichen, wie sie sooft auch bei Patienten vorkommen, in den Vordergrund gestellt werden. Dabei werden intensiv die neurobiologischen und psychodynamischen Grundlagen von Sucht und Trauma betrachtet. Die Anforderungen an die institutionelle Suchtbehandlung sind vielfältig, teilweise fast widersprüchlich und schwierig. Die hohe Zahl an Traumatisierungen unter suchtkranken Patientinnen und Patienten erfordert die Integration von verschiedenen methodischen und modalen Behandlungsstrategien. Dabei müssen besonders moderne traumatherapeutische Methoden berücksichtigt werden. Kunzke erörtert ebenfalls, welche Anforderungen sich an solche integrativen Behandlungsmodelle stellen und wie man ihnen angemessen begegnet.

Kunzke Sucht und Trauma jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhalt

1 Dank

2 Einleitung

3 Sucht: Das Problem in Zahlen
3.1 Prävalenz der Abhängigkeitserkrankungen
3.2 Gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Konsequenzen
3.3 Einige Basis-Daten zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen

4 Psychoanalytische Modelle der Sucht
4.1 Psychoanalytische Modelle der Sucht in ihrer Entwicklung

4.2 Die Selbstmedikationshypothese
4.3 Das Affektproblem

4.4 Ist ein konsistentes, störungsspezifisches psychoanalytisches Modell der Sucht formulierbar?

4.5 Resümee: Einheitliche psychoanalytische Modelle der Sucht

5 Abriss genetischer und neurobiologischer Modelle der Sucht

5.1 Genetische Faktoren der Suchtentstehung
5.2 Neurobiologische Modelle der Sucht

6 Allgemeine Psychotraumatologie

6.1 Was ist ein Psychotrauma

6.2 Prävalenzraten
6.3 Grundlegende Erscheinungsformen von Traumafolgeerkrankungen im engeren Sinne

6.4 Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung
6.5 Dissoziative Störungen
6.6 Verschiedene Traumafolgestörungen im Überblick

6.7 Zur Neuro-Bio-Psychologie des Psychotraumas

7 Zur Diagnostik Posttraumatischer Störungen

7.1 Zur Vergabepraxis der PTSD-Diagnose im klinischen Alltag: Ausgewählte Studienergebnisse

7.2 Diagnostische Ratingverfahren und Screeninginstrumente
7.3 Hinweise zur Durchführung diagnostischer Erstgespräche bei süchtigen und traumatisierten Patienten
7.4 Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse in der diagnostischen Phase und der weiteren Behandlung

7.5 Zur Kontroverse um die Glaubwürdigkeit retrospektiver Aussagen zu Kindheitstraumata

7.6 Zur Problematik der Diagnosenmitteilung an die Patienten

8 Zur Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung

8.1 Zur historischen Entwicklung der Traumatherapie

8.2 Zur Effektivität der Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung
8.3 Die Phasen der Psychotraumatherapie

8.4 Phase 1: Stabilisierung
8.5 Methoden stabilisierender Traumatherapie
8.6 Phase 2: Traumakonfrontation

8.7 Phase 3: Integration

9 Trauma und Sucht

9.1 Zu den neurobiologischen Mechanismen der Wirkung von Drogen und Alkohol auf die PTSD-Symptomatik
9.2 Prävalenz der Komorbidität von Trauma und Sucht

9.3 Komplikationen bei traumatisierten, suchtkranken Patienten

9.4 Mögliche kausale Zusammenhänge zwischen Sucht und Trauma

9.5 Zum prädiktiven Einfluss von PTSD und Traumata auf die Behandlung und dem Therapie-Outcome in der Behandlung süchtiger Patienten
9.6 Zum Therapie-Outcome bei kombinierten Behandlungsstrategien für Sucht und PTSD

10 Spezielle Interventionsformen bei traumatisierten, süchtigen Patienten

10.1 Bemerkungen zur psychopharmakologischen Behandlung süchtiger Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung

10.2 Zum Umgang mit akuten Intrusionen und dissoziativen Zuständen in der Suchtbehandlung

10.3 Einige beispielhafte Techniken zum Intrusions- und Dissoziationsstop
10.4 Der Einsatz von EMDR in der Suchtbehandlung
10.5 Innere-Kind-Arbeit in der Suchtbehandlung
10.6 Literatur und CDs zur Selbsthilfe
10.7 Burn-out-Prophylaxe

11 Psychoanalytisch orientierte Einzeltherapie in der Sucht
11.1 Indikation
11.2 Einzel- versus Gruppentherapie aus empirischer Sicht

11.3 Verschiedene einzelpsychotherapeutische Verfahren in der Sucht im Vergleich: Empirische Ergebnisse

11.4 Aufgaben psychoanalytisch orientierter Einzelgespräche in der Behandlung süchtiger Patienten

12 Psychoanalytisch orientierte Gruppentherapie
12.1 Indikation
12.2 Zur Wirksamkeit psychoanalytisch orientierter Gruppentherapie bei Abhängigen: Empirische Ergebnisse

12.3 Zur Behandlungstechnik
12.4 Der Gruppentherapiebogen Sucht (GTB-S): Ein Sreeningverfahren zur differenzierten Verlaufsbeobachtung der Gruppentherapie mit süchtigen Patienten

13 Die Integration der Behandlungsmodelle moderner Psychotraumatologie in die psychoanalytisch orientierte Suchttherapie

13.1 Unterschiedliche Substanzen – unterschiedliche Wirkungen
13.2 Notwendige Modifikation des Vorgehens und der psychotherapeutischen Haltung in der Behandlung traumatisierter, suchtkranker Patienten

13.3 Umrisse eines integrativen Behandlungsmodells
13.4 Zusammenfassung: Leitlinien einer integrativen, psychodynamisch orientierten Behandlung süchtiger, traumatisierter Patienten

14 Literatur



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.