E-Book, Deutsch, 192 Seiten
Kunz Die Männer-Diät
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-641-55951-9
Verlag: Goldmann
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wie Sie in Bestform kommen - Betriebsanleitung
E-Book, Deutsch, 192 Seiten
ISBN: 978-3-641-55951-9
Verlag: Goldmann
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wo Frauen schon panisch auf die Waage schielen, finden Männer sich allenfalls etwas voller, kräftiger. Lange haben sie kein Problem mit ihrer Figur, auch wenn der Sixpack zum Onepack mutiert ist. Bis sie – und mit ihnen 3/4 der deutschen Männer – endgültig zu dick sind.
Leider sind die meisten nach einer Kur eher dicker als vorher. Martin Kunz weiß: Männer nehmen anders ab als Frauen! Er weiß, dass sie von „normalen“ Diäten, peinlicher Gymnastik, kompliziertem Kochen, nervigem Kalorienzählen wenig halten. Was sie wünschen sind praktische, knappe Anleitungen und schnelle, sicht- und spürbare Ergebnisse.
„Wenn Männer so gut gewartet wären wie ihre Fahrzeuge, würde garantiert nicht jeder Zweite so eine herzinfarktgefährdende Wampe mit sich herumschleppen.“ Mit dieser Kernthese im Werkzeugkasten zimmert er ein männliches, cooles und völlig relaxtes Konzept, mit dem auch Männer endlich wieder schlank und fit werden können.
Das Buch, das Frauen den Männern schenken, die sie lieben!
Der Wissenschaftsredakteur Martin Kunz war 15 Jahre lang Leiter des Ressorts Forschung, Technik, Medizin beim Nachrichtenmagazin »Focus« und ist Autor des Bestsellers Die Volumetrics-Diät. Seit Januar 2012 ist er Leiter der Akademie der Bayerischen Presse (ABP).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Eingangsschnelltest: das Formel-1-Qualifying;9
3;Kapitel 1: PSYCHE/AUTOMARKE: »Ich fühle mich wie ein Alfa Romeo«;12
4;Kapitel 2: KÖRPER/KAROSSERIE: »Sportflitzer oder rostiger Caravan?«;48
5;Kapitel 3: ABNEHMEN/ VERBRAUCHSWERTE: »Mit neuester Motoren-technologie den Spritverbrauch senken«;68
6;Kapitel 4: SATT ESSEN/ VOLLTANKEN: »So kommt Biosprit in den Tank«;104
7;Kapitel 5: TRAINING /RENNSTRECKE: »Die richtige Drehzahl finden«;148
8;Kapitel 6: UNTERSTÜTZUNG/COACH : »Das ADAC-Prinzip anwenden«;176
9;Das Fitnessfinale: der Abschlusstest;185
10;Anhang;187
(S. 67-68)
Ein Schnitzel ist männlich und ein Gemüsegratin weiblich? Ein völlig neuer Gedanke, dass Gerichte auch ein Geschlecht besitzen. Jetzt mal im Ernst: Gewisse Speisen kommen bei Männern einfach nicht gut an. Daran sollte jedoch niemand verzweifeln, denn das lässt sich ändern. Ein bisschen Sprachkosmetik, schon wird aus »gedünsteten Bohnen« ein »Bündel Speckbohnen am Hüftsteak«. Männer sind eigentlich simpel gestrickt – man muss sie nur verstehen lernen, um ihren Tank richtig zu befüllen. Und am Ende hilft die Nacht, um traumhaft abzuspecken. So könnte es klappen mit dem Abnehmen.
Der männliche Körper, so könnte man meinen, funktioniert ähnlich wie ein Automobil: Je nach Belastung verbrennt die Maschine viel oder wenig Energie. Gesunde Männer haben einen täglichen Energiebedarf von etwa 2500 bis 3500 Kilokalorien, und zwar je nach Körpergewicht und Aktivitätsniveau (beim Auto entspricht das der Fahrleistung). Wird dauerhaft mehr getankt, als der Motor verbrennt, dann würde sich, um mal im Autojargon zu bleiben, der Reservetank immer weiter aufblähen.
Mit der Zeit wäre im Reservetank genug Sprit, um mehrere tausend Kilometer weit zu fahren. Trotzdem kämen bei jedem Tankstellenstop wieder einige Liter extra dazu. Ein interessantes Ergebnis lieferte eine Studie aus Kenia. Dort wunderten sich Forscher seit vielen Jahren darüber, dass der Volksstamm der Massai sich zwar ziemlich fett ernährt, aber die Männer trotzdem extrem schlank sind. Als Hauptnahrungsmittel neben Rindfleisch nehmen die Massai ein Blut-Milch-Getränk zu sich, das sie »Saroi« nennen. Die Ernährungsexperten analysierten den Speiseplan und die täglichen Aktivitäten der Massai, die vor allem als Viehhirten unterwegs sind, und verglichen sie mit jenen von sesshaften Bauern und Großstadtbewohnern Ostafrikas.
Der große Unterschied: Während die Stadtbewohner täglich nur knapp 900 Kilokalorien extra verbrannten, kamen die Bauern auf immerhin 1500 und die Massai auf stolze 2500 Kilokalorien, die bei sie ihren täglich anfallenden Tätigkeiten verbrauchten. Die 2500 Kilokalorien entsprechen einer Wegstrecke von 20 Kilometern, die die Hirten zurücklegten. So erklärt sich auch, dass die ostafrikanischen Nomaden trotz reichhaltiger Ernährung bei der Studie sehr gute Herz-Kreislauf-Werte aufwiesen. Was können wir nun von den Massai lernen?




