Buch, Deutsch, Band 291, 420 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 785 g
Reihe: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Aktionärsbeschlüsse zu Klimafragen de lege lata und de lege ferenda
Buch, Deutsch, Band 291, 420 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 785 g
Reihe: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
ISBN: 978-3-428-19722-4
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Unter dem Begriff 'Say on Climate' diskutieren Wirtschaft und Rechtswissenschaft seit einigen Jahren die Möglichkeit von Aktionären deutscher Aktiengesellschaften, sich zu Fragen der Klimatransformation durch einen Hauptversammlungsbeschluss zu äußern. Neben einem umfassenden wissenschaftlichen Fundament dieser Diskussion gibt die Arbeit zahlreiche Impulse für die rechtspolitische Frage, ob die Beschlussmöglichkeiten der Aktionäre in Klimafragen künftig erweitert werden sollten. Im Einklang mit dem aktienrechtlichen Grundsatz der Organadäquanz entwickelt der Autor mit dem Entwurf eines § 120b AktG-E einen Regelungsvorschlag, der die Kompetenzen der Hauptversammlung ausweitet, ohne die Vorstandskompetenzen über Gebühr zu belasten. Auf diese Weise lässt sich der Transformationspfad der Gesellschaft mit den vielfältigen Aktionärsinteressen synchronisieren.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geowissenschaften Umweltwissenschaften Klimawandel, Globale Erwärmung
- Rechtswissenschaften Wirtschaftsrecht Handels- und Gesellschaftsrecht AG und Aktienrecht, KGaA, SE
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Umweltrecht Umweltrecht allg., Technikrecht, Immissionsschutzrecht
- Geowissenschaften Umweltwissenschaften Umweltverschmutzung, Umweltkriminalität, Umweltrecht
- Wirtschaftswissenschaften Betriebswirtschaft Unternehmensorganisation, Corporate Responsibility Unternehmenskultur, Corporate Governance
Weitere Infos & Material
Prolog
Klimatransformation im Biotop europäischer und deutscher Unternehmen – Aktionäre als Ersatzklimaschützer? – Begriff des Say on Climate und Abgrenzung zum Decide on Climate – Erkenntnisziel der Arbeit sowie Eingrenzung und Gang der Untersuchung
1. De lege lata
Aktienrechtliches Kompetenzgefüge in Klimafragen: Grundsatz: Eigenverantwortliche Leitungsmacht des Vorstands in Klimafragen – Ausnahme: Hauptversammlungsbeschlüsse über Klimafragen unabhängig von einer Vorstandsinitiative – Ergebnis Kapitel 1: Keine passgenauen Hauptversammlungskompetenzen in Klimafragen
2. De lege ferenda
Regelungsbedürfnis für ein Aktionärsvotum zu Klimafragen?: Leitlinien für den erforderlichen Begründungsaufwand bei der Einführung eines Aktionärsvotums in Klimafragen – Notwendigkeit eines Aktionärsvotums zu Klimafragen aus höherrangigem Recht? – Bedürfnis für ein Aktionärsvotum aufgrund veränderter Rahmenbedingungen der wirtschaftlichen Tätigkeit börsennotierter Aktiengesellschaften? – Beschleunigte Klimatransformation durch Votum der Aktionäre? – Aktienrechtliche Erwägungen für und gegen ein Aktionärsvotum zu Klimafragen – Ergebnis Kapitel 2: Bedürfnis für ein Aktionärsvotum zu Klimafragen de lege ferenda
3. De lege ferenda
Regelung eines Aktionärsvotums zu Klimafragen: Regelungsvorschlag für ein Say on Climate – Details der Ausgestaltung des Regelungsvorschlags – Schlussbetrachtung




