Kollo Friedrich der Große
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-95768-145-4
Verlag: Lau Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Kunst zu überleben
E-Book, Deutsch, 476 Seiten
ISBN: 978-3-95768-145-4
Verlag: Lau Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Willi Kollo wurde am 28.04.1904 in Königsberg geboren. Ab 1907 in Berlin. Hohenzollerngymnasium. Studium der Musik, Harmonielehre und Klavier. Daneben literarische Studien. Ab 1916 Internatsschüler Blankenburg a. H., wo er Spengler begegnete, der dort Lehrer gewesen war, und ihn, neben Walter Rathenau und Otto Braun, dem früh gefallenen Sohn der Sozialistin Lilly Braun, stärkstens beeinflusste. Mit 16 Jahren erregte er Aufmerksamkeit durch seine Übertragung des bekannten Gedichtes Tennysons 'The charge of the light brigade', die als 'Arbeit eines deutschen Schülers' in der Times abgedruckt wurde. Mit 17 Jahren folgte er Einladungen von literarischen Vereinen und Volkshochschulen, wo er eigene Novellen und Gedichte vortrug. Die Presse schrieb: 'Man ist ganz gefangen von der Erscheinung eines so jugendlichen Dichters, der in der Gestalt eines Weltweisen vor uns tritt.' 1950 errang Willi Kollo mit seiner Bühnenbearbeitung des Fontane Romans 'Frau Jenny Treibel' stärksten Erfolg. Komödien, Lustspiele, Filme und Lieder hatten ihn bereits weithin bekannt gemacht. Heinz Hilpert, Chef-Regisseur des Deutschen Theaters Berlin und seit 1950 Intendant des Deutschen Theaters Göttingen, brachte 1954 Willi Kollos im 'Dritten Reich' spielendes Schauspiel 'Eine Frau, die ich kannte' zur Uraufführung, in dem Hilpert selbst die männliche Hauptrolle spielte. Hermann Stresau, Chefkritiker der Frankfurter Allgemeinen: 'Ich finde Ihr Stück in einem Punkt wesentlich besser als Zuckmayers ?Des Teufels General?: Sie geben die Wahrheit ..., ja, so war es!' Der Bundespräsident verlieh Willi Kollo 1970 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse am Band. Willi Kollo starb am 4. Februar 1988.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtswissenschaft Allgemein Biographien & Autobiographien: Historisch, Politisch, Militärisch
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politikerbiographien
Weitere Infos & Material
Zeittafel des Siebenjährigen Krieges
| 1756 |
| 29. August | Beginn des Siebenjährigen Krieges mit der Überschreitung der sächsischen Grenze durch die preußische Armee. Rückzug und Verschanzung der sächsischen Armee unter dem Kommando des sächsischen Feldmarschalls Friedrich August Graf von Rutowski auf einer Lagerstellung um die Festung Königstein. Einschließung der sächsischen Armee bei Pirna. |
| 01. Oktober | Schlacht bei Lobositz in Böhmen: Erster Waffengang des dritten Schlesischen Krieges. Die Schlacht endete mit einem preußischen Sieg Friedrich II. über das österreichische Entsatzheer unter Feldmarschall Maximilian Ulysses Graf von Browne. |
| 14. Oktober | Besetzung Sachsens durch preußische Truppen nach der Kapitulation der sächsischen Armee bei Pirna. |
| 1757 |
| 06. Mai | Schlacht bei Prag in Böhmen. Preußischer Sieg über die Österreicher unter dem Oberbefehl des Prinzen Karl Alexander von Lothringen. Generalfeldmarschall Curt Christoph Graf von Schwerin fällt auf preußischer Seite. |
| 18. Juni | Schlacht bei Kolin in Böhmen. Erster Sieg der Österreicher unter Feldmarschall Leopold Joseph Graf von Daun. Aufhebung der Belagerung von Prag und Rückzug der preußischen Armee nach Sachsen. |
| 30. August | Schlacht bei Groß-Jägersdorf in Ostpreußen. Der zur Verteidignung Ostpreußens abgestellte Generalfeldmarschall Johann von Lehwaldt unterliegt mit seinen verfügbaren preußischen Truppen der zahlenmäßigen Übermacht der russischen Armee unter Stepan Fjodorowitsch Graf Apraxin. |
| 07. September | Schlacht von Moys in Sachsen. Der österreichische General Franz Leopold von Nádasdy schlägt die preußische Vorhut unter General von Winterfeldt, der tödlich verwundet wird. |
| 05. November | Schlacht bei Roßbach in Sachsen. Preußischer Sieg unter König Friedrich II. über die Franzosen unter dem Prinzen von Soubise und den koalierenden Reichstruppen unter dem Kommando von Joseph Friedrich Prinz von Sachsen-Hildburghausen. |
| 22. November | Schlacht von Breslau in Schlesien. Sieg der österreichischen Hauptarmee unter Prinz Karl Alexander von Lothringen über preußische Truppen unter August Wilhelm Herzog von Bevern. Nach Einnahme der Festungen Schweidnitz und Breslau befindet sich Schlesien weitgehend wieder in österreichischer Hand. |
| 05. Dezember | Schlacht bei Leuthen in Schlesien. Entscheidender Sieg der preußischen Hauptarmee unter König Friedrich II. über die österreichische Armee, die vom Prinzen Karl Alexander von Lothringen, dem Bruder des Kaisers, zur Rückeroberung Schlesiens kommandiert wurde. |
| 1758 |
| 13. März | Henri de Catt trifft in Breslau ein. Beginn der Tagebuchaufzeichnungen. |
| 29. April – 01. Juli | Preußische Truppen überschreiten die Grenze nach Mähren und belagern Olmütz. Durch den Überfall auf den Versorgungskonvoi bei Domstadl am 30. Juni geht das Hauptkontingent des Nachschubs an Munition und Verpflegung, der den Fortbestand der Belagerung sichern sollte, verloren. Friedrich II. hebt am 01. Juli die Belagerung von Olmütz auf und tritt einen Tag später den Rückmarsch nach Böhmen an. |
| 25. August | Schlacht bei Zorndorf in Westpommern. Friedrich II. siegt über die russische Hauptarmee unter dem Oberkommando des Grafen Wilhelm von Fermor. Graf Fermor weicht daraufhin bis November langsam in ein Feldlager bei Landsberg an der Warthe zurück. Friedrich II. zieht mit seinen Truppen nach Süden Richtung Sachsen, um seine beiden von der österreichischen Hauptarmee bedrohten Armeekorps zu unterstützen. |
| 14. Oktober | Schlacht bei Hochkirch in Sachsen. Das preußische Heer unter Friedrich II. wird nachts im Feldlager von Feldmarschall Graf von Daun überfallen und geschlagen. |
| 1759 |
| 23. Juli | Preußen war seit dem Winter 1758/59 zu einer erneuten Offensive nicht mehr in der Lage. Die Russen und Österreicher versuchen eine Vereinigung ihrer Armeen zu erreichen, um Preußen gemeinsam zu schlagen. Generalleutnant Carl Heinrich von Wedel hat den Befehl, den russischen Vormarsch aufzuhalten. Dabei kommt es zu der Schlacht bei Kay, die mit einem Sieg der Russen unter dem Befehl des Feldmarschalls Pjotr Semjonowitsch Graf Saltykow endet. |
| 12. August | Nach der Schlacht bei Kay kam es zur Vereinigung der russischen und österreichischen Armeen östlich von Frankfurt/Oder und zur Schlacht bei Kunersdorf. Friedrich II. wird von einer russisch-österreichischen Koalitionsarmee geschlagen, wodurch der Weg ins preußische Kerngebiet nach Berlin offen steht. Ihre Uneinigkeit verhindert eine Ausnutzung des Sieges. Saltykow zieht sich mit seinen Truppen über die Oder zurück. |
| 20. November | Gefecht von Maxen in Sachsen. Preußische Niederlage unter Generalleutnant Friedrich August von Finck gegen österreichische Truppen unter Feldmarschall von Daun, die mit der vollständigen Niederlage des preußischen Korps von 15 000 Mann endet. |
| 1760 |
| 23. Juni | Schlacht bei Landeshut in Schlesien. Ein preußisches Armeekorps unter dem Kommando des Generals de la Motte Fouqué wird vom österreichischen Feldzeugmeister Gideon Ernst Freiherr von Laudon geschlagen. |
| 15. August | Schlacht bei Liegnitz in Schlesien. Preußische Truppen unter dem Befehl des Königs Friedrich II. besiegt ein österreichisches Heer unter der Führung Laudons. Russische und österreichische Abteilungen bedrohen die Mark Brandenburg, besetzen und plündern Berlin. |
| 03. November | Schlacht bei Torgau in Sachsen. Friedrich II. besiegt Feldmarschall von Daun. |
| 1761 |
| Friedrich II. zieht sich im Sommer in eine verschanzte Lagerstellung gegen die anrückenden und sich vereinigenden Österreicher und Russen bei Bunzelwitz zurück. |
| 30. September | Die Österreicher unter Laudon nehmen die wichtige Festung Schweidnitz in Schlesien ein. |
| 05. Oktober | Der englische Premierminister William Pitt wird gestürzt. Das preußisch-britische Bündnis wird aufgekündigt. Die jährlichen Subsidienzahlungen in Höhe von 4 Millionen Reichstalern an Preußen werden eingestellt. |
| 16. Dezember | In Hinterpommern wird Kolberg von den Russen erobert. Damit fällt ein wichtiger Hafen für den Nachschub in die Hände des Gegners. |
| 1762 |
| 05. Januar | Die russische Zarin Elisabeth Petrowna, die als Ziel der russisch-österreichischen Allianz die Niederwerfung Preußens verfolgte, stirbt. Thronfolger wird Peter III. aus dem Hause Holstein-Gottorf, ein Verehrer Friedrichs II. |
| 05. Mai | Unterzeichnung eines Friedens- und Freundschaftsvertrages mit Rußland in St. Petersburg, dem sich Schweden am 22. Mai anschließt. |
| 20. Juni | Ende der Aufzeichnungen de Catts – Weiterführung des Buches bis zum Ende des Siebenjährigen Krieges und bis zur Rückkehr Friedrich des Großen nach Berlin durch Willi Kollo... |




