E-Book, Deutsch, 424 Seiten
Knapp / Söding Glaube in Gemeinschaft
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-451-80237-9
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Autorität und Rezeption in der Kirche
E-Book, Deutsch, 424 Seiten
ISBN: 978-3-451-80237-9
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Markus Knapp, geb. 1954, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie an der Ruhr-Universität Bochum; Thomas Söding, geb. 1956, Dr. theol., Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Glaube in Gemeinschaft;1
2;Inhalt;6
3;Autorität und Rezeption in der Kirche. Zur Einführung;12
4;Autorität und Gewissen;18
4.1;Die Autorität der Zeugen – und andere Autoritäten. Ein ekklesiologischer Diskurs über Glaubwürdigkeit;20
4.1.1;1. Der vornehme Ton;20
4.1.2;2. Zeugnis, Erfahrung, Überzeugung;22
4.1.3;3. Zeugnis-Performance;27
4.1.4;4. Ekklesiologische Konstellationen;31
4.2;Hirten-Gewalt?;38
4.2.1;1. Hirtengewalt im Verständnis der Vorkonzilszeit;38
4.2.2;2. Die Vollmacht des Diözesanbischofs nach Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils;42
4.2.2.1;a) Diözesanbischöfe – Verwaltungsbeamte des Papstes?;42
4.2.2.2;b) Ein Blick zurück – Verfassungsrecht auf dem Boden des II. Vaticanum;43
4.2.3;3. Hirten-Gewalt – über wen und über was?;47
4.3;Communio-Primat. Von Benedikt XVI. zu Franziskus: Überlegungen zum Petrusdienst im dritten Jahrtausend;55
4.3.1;1. Der freiwillige Amtsverzicht Benedikts – eine epochale Geste;55
4.3.2;2. Eine neue Situation – eine neue Ausübung des Petrusdienstes?;56
4.3.3;3. Das I. Vatikanum – eine Blockade für den Communio-Primat?;58
4.3.4;4. Mitwirkung der Bischöfe an der Leitung der Gesamtkirche – möglich!;60
4.3.5;5. Der Primat des Papstes im Konzert „patriarchaler Räume“;63
4.3.6;6. Aktuelle Herausforderungen;65
4.3.7;7. Unterwegs zum Communio-Primat – Reformsignale bei Papst Franziskus;66
4.3.8;8. Der eine Glaube und die vielen Gesichter der Kirche;72
4.4;Autorität durch Dienen? Strukturen einer missionarischen Kirche;74
4.4.1;1. Autorität in moderner Gesellschaft;76
4.4.2;2. Autorität in der Kirche;78
4.4.3;3. Kirchliche Autorität in der Gesellschaft;82
4.4.4;4. Erneuerung kirchlicher Strukturen;84
4.4.5;5. Schlussbemerkung;87
4.5;Von zwei Synoden und einem ökumenischen Konzil. Die Bischofsversammlung von Ephesus 431 und ihre Problematik;88
4.5.1;1. Der Konflikt: Nestorius und die Theotokos;88
4.5.2;2. Die Beratungen in Ephesus;94
4.5.3;3. Die Union von 433;99
4.5.4;4. Die Rezeption des Konzils;102
4.5.5;5. Zusammenfassung;105
5;Gehorsam und Freiheit;108
5.1;Gott spricht – wer hört zu? Auf dem Weg zu einer biblischen Theologie des Wortes Gottes;110
5.1.1;1. Wer fragt?;110
5.1.2;2. Wer spricht?;115
5.1.3;3. Wer hört zu?;126
5.2;Gehorsam und Freiheit bei Thomas von Aquin. Eine relecture;131
5.2.1;1. Erneute Konzentration;131
5.2.2;2. Gehorsam innerhalb der drei evangelischen Räte;133
5.2.3;3. Gehorsam innerhalb der Tugendlehre;135
5.2.3.1;a) Noetische Differenzierung;139
5.2.3.2;b) Gehorsam und Gerechtigkeit;141
5.2.3.3;c) Willenskonformität oder: Gehorsam in Freiheit;144
5.2.4;4. Entäußerung und Erfüllung;149
5.3;Normativität und Freiheit im Gottesdienst. Versuch einer Verhältnisbestimmung im Kontext der Gegenwart;151
5.3.1;1. Gegenwärtige Debatten um Freiheit und Ordnung;151
5.3.2;2. Normativität als eine notwendige Grundlage der Liturgie;155
5.3.3;3. Freiheit als eine notwendige Grundlage der Liturgie;158
5.3.4;4. Ausblick;162
6;Lehramt und Glaubenssinn;164
6.1;Lehramt und Glaubenssinn. Anmerkungen zu einem zunehmend schwieriger werdenden dogmatischen Lehrstück;166
6.1.1;1. Die ‚Zeichen der Zeit‘;166
6.1.2;2. Wider die ‚Häresie der Vergesslichkeit‘;168
6.1.3;3. Offenbarungstheologische Revisionen;173
6.1.4;4. Vom ‚Subjektwerden‘ des Gottesvolkes;175
6.1.4.1;a) Vom passiven Erkenntnisprinzip zur aktiven Eigenschaft;175
6.1.4.2;b) Glaubenssinn und Rezeption;177
6.1.4.3;c) Strukturelle und institutionelle Realitätsdefizite;179
6.1.5;5. Kirchliches Recht und Ekklesiopolitik;181
6.2;Lehramt und Glaubenssinn. Kirchenrechtliche Überlegungen zu einem spannungsreichen Verhältnis – aus aktuellem Anlass;183
6.2.1;1. Der Glaubenssinn des Gottesvolkes;187
6.2.1.1;a) Geistwirken in Individuum und Gesamtkirche;187
6.2.1.2;b) Dynamik von Amt und Gottesvolk;189
6.2.1.3;c) Wahrheit statt Mehrheit;190
6.2.1.4;d) Erkenntnis oder Bekräftigung?;191
6.2.2;2. Rechtliche Berücksichtigung des Glaubenssinns;193
6.2.2.1;a) Gesetzgeberische Zurückhaltung;194
6.2.2.2;b) Glaubenssinnsensitive Strukturen;198
6.2.3;3. Einordnung der aktuellen Phänomene;204
6.2.3.1;a) Dokumentierter Dissens und Nichtrezeption;204
6.2.3.2;b) Theologische Relevanz der Rezeptionsverweigerung;206
6.2.3.3;c) Konträre Meinung als lehrhaft relevante theologische Position;208
6.2.3.4;d) Rechtliche Konsequenzen;211
6.3;Wandlungen des Glaubenssinns. Das Beispiel der Diskussion um die wiederverheirateten Geschiedenen;214
6.3.1;1. Der Glaubenssinn und seine kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexte;215
6.3.2;2. Glaubenssinn und wiederverheiratete Geschiedene;219
6.3.3;3. Vom Sensus fidelium zum Consensus fidelium;224
6.4;Kinder im sensus fidei. Ein Versuch, ihren ekklesiologischen Ort zu bestimmen;229
6.4.1;1. Aspekte einer Theologie der Kindheit bei Karl Rahner;231
6.4.2;2. Kinder als Subjekte der Theologie;234
6.4.3;3. Sensus fidei;237
6.4.4;4. Kleine Propheten. Zur Relevanz des sensus fidei;239
6.5;Reli-Lehrer(in) sein zwischen Lehre und Leere? Wie eine korrelative Theologie das Verhältnis von Theologie und Spiritualität klären könnte. Auch eine Frage nach der Beziehung von Lehramt und Glaubenssinn;242
6.5.1;1. Alltägliche Herausforderungen einer Religionslehrerin/eines Religionslehrers;243
6.5.1.1;a) Angst vor der Lehre und/oder Angst vor der Leere?;243
6.5.1.2;b) Experte oder Moderator?;244
6.5.1.3;c) Fragen auflösen, obwohl es darum geht, mit ihnen zu leben?;244
6.5.2;2. Das ungeklärte Verhältnis von Theologie und Spiritualität;245
6.5.3;3. Korrelative Theologie als möglicher Deuteschlüssel;246
6.5.4;4. Konturen einer korrelativen Theologie für das Thema: Gottes Wirken in der Welt;248
6.5.4.1;a) Prinzip der Hierarchie der theologischen wie existentiellen Wahrheiten oder Zur Relevanz eines Themas;248
6.5.4.2;b) Chiffren identifizieren;249
6.5.4.3;c) Ist die Akeda nicht Beweis der Anti-Hilfe Gottes? – Klärung der Chiffre „Hilfe“ vonseiten der Lebenskonzepte;252
6.5.4.4;d) Theologische Modelle, die Geschichtsmächtigkeit Gottes zu denken – Klärung der Chiffre „Hilfe“ vonseiten der Glaubenstraditio;253
6.5.4.5;e) Wie Gott hilft – Fragen, mit denen es zu leben gilt;254
6.5.5;5. Vom Risiko, existentiell zu sprechen und dem Risiko, es nicht zu tun;258
7;Macht und Charisma;260
7.1;Transformationen des Charismas. Überlegungen zum Buch Numeri vor dem Hintergrund von Max Webers Veralltäglichungstheorem;262
7.1.1;1. Amt und Charisma im Alten Testament;262
7.1.2;2. Funktionale Differenzierungen von Autorität und Legitimitätsdiskurse im Numeribuch;266
7.1.3;3. Veralltäglichung als Schlüsselbegriff;277
7.1.4;4. Veralltäglichungsaspekte im Buch Numeri;282
7.1.5;5. Transformationen des Charisma im Zusammenhang der Formation der Tora im entstehenden Frühjudentum;286
7.2;Das Zeichen des Rabbi. Zur Transformation der Rede von Macht und Allmacht in der Begegnung mit dem besonderen Charisma der Autorität Jesu Christi – ein Beitrag zur Kriteriologie der Glaubwürdigkeit des christlichen Zeugnisses;289
7.2.1;1. Kriterien ihrer Glaubwürdigkeit der des christlichen Zeugnisses;293
7.2.2;2. Das Zeichen des Rabbis oder: Wie ist der allmächtige Gott in der Geschichte auszumachen?;302
7.2.3;3. Fußwaschung und geöffnetes Herz: die Kriterien der Gegenwart Gottes in dieser Welt;306
7.3;Macht und Charisma. Anmerkung zur ekklesiologischen Dialektik des Charismas der Demut im Petrusdienst Benedikts XVI.;308
7.3.1;1. Einleitung;308
7.3.2;2. Geistliches Fundament der Verflechtung von päpstlichem Primat und bischöflicher Kollegialität;311
7.3.2.1;a) Kollegialität als Zeichen der communio;311
7.3.2.2;b) Die innere Grundfeste des Primats: Bereitschaft zur selbstlosen Nachfolge;313
7.3.3;3. Der martyrologische Charakter des Primats;315
7.3.3.1;a) Die Koexistenz der Macht des Gehorsams und des freien Machtverzichtes;316
7.3.3.2;b) Stellvertretung Christi als Teilhabe am Kreuzesschicksal des gehorsamen Christus;318
7.3.3.3;c) Die Macht der christlichen Blutzeugen als geistliche Stärke;320
7.3.4;4. Resümee;322
7.4;Kirche Neu Denken;324
7.4.1;1. Konziliare Perspektive;324
7.4.2;2. Franziskanische Akzentsetzung;325
7.4.3;3. Kirchliche Vollzüge;332
7.4.4;4. Die epikletische Gestalt der Kirche;334
7.4.5;5. Die Kirche als Subjekt der Epiklese;336
7.4.6;6. Auf dem Weg zu einer pneumatologischen Ekklesiologie;338
7.5;Sündige Kirche oder Kirche der Sünder?;340
7.5.1;1. Das kirchenkritische Interesse an einem idealisierten Kirchenbild;340
7.5.2;2. Eine These K. Rahners und ihre Kritik durch W. Kardinal Kasper;342
7.5.3;3. Freiheitsverlust nach innen und Ressentiment nach außen;342
7.5.4;4. Die Ambivalenz des biblischen Monotheismus;346
7.5.5;5. Die Überwindung der Sünde im Medium des „Fleisches“;348
7.5.6;6. Der Rückfall der Jünger in die Mechanismen der Sünde;349
7.5.7;7. Konsequenzen;352
8;Tradition und Innovation;356
8.1;Tradition und Innovation? Ekklesiologische Erwägungen zur Rezeptionsgeschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils;358
8.1.1;1. Kontinuität und Tradition – die konziliare Eröffnung eines ekklesiologischen Diskurses;358
8.1.2;2. Kirche und Welt – die konziliare Grammatik des Traditionsdiskurses;360
8.1.3;3. Eine Grammatik theologischer Traditionsinnovation: die Pluralität der Orte und Gegenwarten in der Darstellung des Glaubens;364
8.1.4;4. Traditionskontinuierung als Innovation – das Zweite Vatikanische Konzil als Diskurs;369
8.2;Zwischen Anpassung und Neugestaltung. Die Reform des Kirchenrechts als Konzilsrezeption;373
8.2.1;1. Die Vorgaben Paul VI.;375
8.2.2;2. Die Leitlinien der Codexreform;379
8.2.3;3. Der Codex, übersetzende Rezeption des Konzils;385
8.2.4;4. Zusammenschau;388
8.3;Kirche als Ergebnis interaktiver Wertschöpfung. Innovationstheologische Seitenblicke auf Betriebswirtschaftslehre und Zweites Vatikanisches Konzil;390
8.3.1;1. „Ein Gebirge ist in Bewegung“;390
8.3.2;2. Produktdurch Prozessinnovation: Jüngste Beispiele pastoraler Aufbrüche;393
8.3.3;3. Interaktive Wertschöpfung: Einsichten betriebswirtschaftlicher Innovationsforschung;399
8.3.4;4. Die Produktion von Theologie als Prozess Interaktiver Wertschöpfung: Das Zweite Vatikanische Konzil;402
8.4;Mit Kindern Eucharistie und Abendmahl feiern. Lernwege in der Ökumene durch konfessionelle Innovationen in der einen Tradition;406
8.4.1;1. Zugänge: Facetten einer ökumenisch motivierten Fragestellung;406
8.4.1.1;a) Eine literarische Annäherung;406
8.4.1.2;b) „via empirica“ einander als Geschwister anerkennen – eine Lösung?;407
8.4.1.3;c) Die gewählte Fragestellung;408
8.4.2;2. Das innovative Votum für die „Frühkommunion“ (Pius X.);411
8.4.2.1;a) Die Grundanliegen von Pius X.;411
8.4.2.2;b) Eucharistie der Kinder und Liturgische Reform im Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils;413
8.4.3;3. Abendmahl mit Kindern – Initiativen in den evangelischen Kirchen;414
8.4.3.1;a) Synodale Wegweisungen im 20. Jahrhundert;414
8.4.3.2;b) Offene Fragen;416
8.4.4;4. Mit Kindern Eucharistie feiern – ein Lehrstück in der ökumenischen Hermeneutik;417
8.4.4.1;a) Eine Kontroverse im 16. Jahrhundert?;417
8.4.4.2;b) Bleibende Aufgaben angesichts ökumenischer Konvergenzen und Differenzen;419
9;Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;421




