Klumpjan | Teuflisch verliebt | Buch | 978-3-9813928-5-2 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 144 Seiten, PB, Format (B × H): 130 mm x 200 mm, Gewicht: 182 g

Klumpjan

Teuflisch verliebt

Erotische Kurzgeschichten
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-9813928-5-2
Verlag: Edition Paashaas Verlag EPV

Erotische Kurzgeschichten

Buch, Deutsch, 144 Seiten, PB, Format (B × H): 130 mm x 200 mm, Gewicht: 182 g

ISBN: 978-3-9813928-5-2
Verlag: Edition Paashaas Verlag EPV


18 Liebesgeschichten rund um Liebe und Erotik.
Manuela Klumpjan schreibt stilvoll über nicht ganz alltägliche Situationen aus dem Bereich Liebe und Erotik. Die einzelnen Geschichten sind oft frech, manchmal romantisch, aber immer voller Respekt. Sie setzt auf Überraschungsmomente und ungewöhnliche Ausgänge der einzelnen Geschichten. Spannend und kurzweilig geschrieben spielt sie mit den Gedanken der Leser. Herausgekommen ist ein Buch für Liebhaber sinnlicher Geschichten, Liebesabenteuer und alle, die mit Sinn für Humor dem Bereich Liebe und Erotik entgegentreten.

Ob nun Leidenschaft am Herd, ein aufmücksiger Engel, die nicht ganz so brave Ehefrau oder aber der schüchterne Schuljunge - die einzelnen Charaktere der Kurzgeschichten sind individuell und abwechslungsreich. Jede Geschichte für sich hat etwas Besonderes und beweist, wie vielschichtig man dieses Thema angehen kann.

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Zielgruppe


Erwachsene, die offen sind für Liebe und Erotik


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhaltsangabe
Seite 5: Der Parkplatz
Seite 13: Engelchen
Seite 22: Büroalltag
Seite 30: Allein in einem fremden Ort
Seite 36: Urlaubsreif
Seite 40: Eine glückliche Ehe
Seite 49: Kochgelüste
Seite 61: Feuchte Träume
Seite 67: Heißer Aufguss
Seite 71: Orgelpfeifen
Seite 76: Christopher Street Day
Seite 83: Der Samenspender
Seite 93: Nikolausmenü
Seite 100: Reifenwechsel
Seite 103: Keine Chance
Seite 110: Der Anrufer
Seite 120: Erste Liebe
Seite 129: Der Freigänger
Seite 136: Feigheit
Seite 141: Autorenportrait


Kochgelüste
„Britta, 31, Single, arbeitslos und gelangweilt sucht neues Leben.“
So ähnlich hätte ein Inserat von mir in jeder beliebigen Zeitung erscheinen können. Doch soweit will ich es ja nicht kommen lassen. Also habe ich kurzentschlossen mein Leben selbst in die Hand genommen und mich selbstständig gemacht. Ich liebe kochen - und hasse Fertigsuppen.
Doch leider kenne ich viel zu viele Leute, die statt selbst zu kochen, lieber mal `ne Maggisuppe aufreißen. Das hat noch nicht mal etwas mit Faulheit zu tun, sondern mit Unvermögen. So entstand meine Geschäftsidee: „Einfaches Kochen daheim! Junge Frau zeigt, wie es geht.“
Diesen Text mit einem glücklich lächelnden Kochlöffel hatte ich auf einen Flyer bedruckt und mutig, wenn auch noch ein wenig hilflos, in der City verteilt. Da ich es ja ganz besonders geschickt angehen wollte, schaute ich beim Supermarkt, wer was gekauft hatte und drückte erst danach den Flyer in die Hand.
So lief meine Geschäftsidee gleich prima an. Die ersten sieben Aufträge hatten mich zu ausnahmslos jungen Frauen geführt, die gerade erst in die eigene Wohnung gezogen waren. Das Kochen mit ihnen hatte Spaß gemacht. Meine Kundinnen und ich waren zufrieden. Eine etwas ältere Mutti war entsetzt, dass ich statt mit Bio-Möhren mit ganz normalen kochen wollte. Aber das war bisher die einzige Schwierigkeit gewesen, die mich etwas aus der Bahn gebracht hatte. Doch damit konnte ich gut leben.
Gestern der Anruf war aber doch ein wenig anders gewesen. Plötzlich hatte ich einen jungen Mann am Telefon, der mich sofort buchen wollte. Sein Anliegen war auch etwas Besonderes: Er wollte Hilfe bei einem Dinner für seine Angebetete, die er zum ersten Date zu sich daheim eingeladen hatte. Es sollte etwas ganz Besonderes sein: "Besonders lecker, besonders romantisch und besonders verführerisch", waren seine Worte, denn er will Eindruck bei seiner Herzensdame schinden. Er überließ mir sogar die Auswahl der Speisen. Ich solle etwas kaufen, was mir besonders gut schmecken würde und es dann mit ihm zusammen kochen. Auch wenn sich der Typ ja echt nett anhörte, sein "Besonders"-Tick ging mir jetzt schon auf den Geist. Aber egal, Auftrag ist Auf-trag! Und Jens, so heißt er, zahlt sogar mehr als üblich, da das Kochen schon heute stattfinden muss.
Gerade habe ich dann alle Zutaten besorgt und bin jetzt auf dem Weg zu ihm. Es ist halb fünf - um acht soll das Essen für seine Angebetete auf dem Tisch stehen. Zum Glück wohnt er nur drei Blocks entfernt. Da kann ich mit dem Anfahrtsgeld schon richtig verdienen.
Als ich in der Mauergasse 34 ankomme, bin ich überrascht. Hier handelt es sich nicht um die erwartete Junggesellenbude, sondern um ein kleines, aber feines Einfamilienhaus. Ob der Typ etwa noch bei Mutti wohnt? Aber nein, am Klingelschild steht nur ein Name: Jens Schulte. Ich drücke auf den Klingelknopf. Fast zeitgleich öffnet sich die Tür - und mir verschlägt es den Atem: Dunkle Haare, leicht gewellt, fast schwarze Augen, knackige Figur und nackter Oberkörper in enger Bluejeans. Wow.
„Hi, ich bin Britta und will dich kochen", stammel ich vor mich hin, "eh, sorry, mit dir kochen natürlich".
Jens lacht und sieht noch hinreißender aus mit seinem feinen Grübchen auf der rechten Seite. "Puh, da habe ich ja noch mal Glück gehabt! Komm rein, ich bin sofort fertig." Er nimmt mir die Tragetaschen mit den Lebensmitteln ab und zeigt mir den Weg in die Küche - ein Traumküche in Weiß mit schwarzen Marmorplatten.
Mir bleibt der Mund offen stehen. Das ist Luxus pur mit allem, was sich ein Frauenherz nur wünschen kann! Gasherd und Ceranfeld, Grillplatte, Mikrowelle und Kühlschrank mit Eiswürfelfach. Staunend drehe ich mich im Kreis und fühle mich gleichzeitig in meinem einfachen Shirt und der Gammeljeans total fehl am Platz. Da Jens mich alleine zurückgelassen hat, habe ich Zeit, mich zu sammeln. Nur keine Unsicherheit zeigen. Der Typ hat dich zum Kochen gebucht, nicht zum Einzug. Und wenn ich etwas kann, dann ist das Kochen. Tja, heiß ist mir jetzt schon. Denn gerade kommt Jens wieder ins Zimmer. Über seiner Jeans trägt er ein schwarzes Hemd mit leicht weiten Ärmeln. Wow, was für ein Anblick. Ich starre ihn ungeniert an. Dass es so etwas in unserer Stadt gibt.
"Na, womit willst du mich anmachen?", fragt er in den Raum und erst da merke ich, dass er nicht mich, sondern den Salat meint, mit dem er wohl gerade spricht. Ich muss schmunzeln. Der Typ scheint nicht nur perfekt auszusehen, sondern auch Sinn für Humor zu haben. Plötzlich freue ich mich auf die Koch-Session mit ihm.
"Ja, das wird die Vorspeise! Gemischter Salat mit Serranoschinken und gerösteten Pinienkernen. Den kannst du schon mal waschen."
Sofort macht sich Jens an die Arbeit und zupft den Salat ins Waschbecken. Jedes einzelne Blatt zieht er langsam durch lauwarmes Wasser und streicht sanft darüber. Was macht der da???
"Na, gefällt es dir so? Es soll dir ja gutgehen bei mir." spricht er zärtlich mit prickelnder Stimme Richtung Spülbecken.
"Oh ja, herrlich, wasch mich weiter, ich bin noch nicht sauber", entrutschen mir meine Gedanken in geradezu perversem Stimmklang. Mist, jetzt habe ich laut gesprochen! Wie peinlich.
Doch Jens schaut mir direkt in die Augen und fragt genau so erotisch zurück: " Darf es ein wenig fester sein?"
"Oh, ja, rubbel mich richtig." Ich sülze vor mich hin, bis wir beide in grölendes Gelächter ausbrechen. Das Eis ist gebrochen, jede Erotik verflogen und mir machen uns ans Anrichten des Salats. Es ist einfach herrlich, wie wissbegierig dieser Typ ist. Doch so entspannt bleibt es nicht lange. Schon bei den Pinienkernen verfallen wir wieder ins Verruchte.
"Öle mich ein, bis ich richtig glitschig bin", mimt Jens die Stimme der Kerne nach.
"Nein, nicht zu viel, sonst werden wir nicht knusprig", stammele ich in leicht verstellter Knusperstimme.
"Hauptsache, es wird uns richtig heiß."
"Aber lass hier ja nichts anbrennen."
So geht unser Dialog in bester Kochmanier hin und her, bis dieser Salat endlich fertig dekoriert ist und wir ihn zur Seite stellen können. Erotiktalk am Herd - eine ganz neue Erfahrung für mich. Irgendwie macht mich das ganze ziemlich an. Ich merke, wie sich meine Stimmung verändert, wie ich immer wieder davon träume, ein Pinienkern ins Jens‘ Hand zu sein. Immer wieder schaue ich zu ihm rüber. Auch er blickt mir tiefer in die Augen, als ich es ertragen kann. Die Stimmung ist mitreißend prickelnd. Wie gerne ich ihn vernaschen würde. An seine Traumfrau, die gleich kommt, denke ich schon lange nicht mehr - eher da-ran, dass ich nicht gleich komme. Denn heiß und feucht bin ich schon lange.
Zum Hauptgang soll es gefüllte Zucchini geben. Schon als ich die Gurken aus der Tüte hole, wird mir die zweideutige Form bewusst. Jens sieht meinen Blick und greift beherzt zu. Langsam schiebt er eine der Gurken durch seine Hand. "Wie fest du bist und wie groß." Er rubbelt über die Gurke, als wäre es ein Penis. Auch ich nehme mir einen Zucchino und lasse ihn zum Abwaschen ins lauwarme Wasser gleiten.
"Nicht nur fest, sondern auch schön feucht.", treiben wir das äußerst erotisierende Spielchen weiter. "Nun höhle ich dich aus!" Damit zerteile ich die arme Gurke mittig in zwei gleiche, längliche Hälften. "Aua, nicht so brutal", stöhnt Jens, als ich mit einem Löffel das Kerngehäuse entferne. "Es ist mein erstes Mal."
"Na, dann mache ich es ganz langsam und sanft." zeige ich ihm den Vorgang erneut. Jens schmunzelt und meint dann beinahe in sich gekehrt: "Irgendwie sind die Rollen ein wenig vertauscht, das ist mein Part."
Nur zu gerne hätte ich jetzt seine Gedanken gelesen. Ich versuche meinen Blick von seinen entrückten Augen abzuwenden und schaue nach unten. Gaaanz falsche Richtung! Denn mein Blick schweift dabei direkt über seinen Schoß. Ich sehe, wie erregt er ist. Da können die Gurken nicht mithalten. Und im gleichen Moment ist mir klar, dass ich ihn will! Nur ihn, und jetzt sofort!
Meine Stimme wird noch etwas verruchter, als ich mich ganz nah an ihn randrücke, mit dem Gehackten in der Hand. "Dann füll mich mal ganz aus und press dich fest hinein". Jens ist verwirrt, kriegt sich kaum in den Griff, als er nach der gewürzten Fleischmasse greift.
"Nicht so zaghaft. Ich kann einiges ertragen.", heize ich ihn weiter an und merke, wie er ins Schwitzen kommt. Beinahe unschuldig klingt meine Stimme als ich ihn frage:

"Sind die Chilis zu scharf, oder was macht dich so heiß?"
Er lässt das Gehackte einfach fallen, reißt mich in seinen Arm und küsst mich hemmungslos. Natürlich erwidere ich den Kuss, züngel in ihn hinein und genieße jeden Moment. Wie gut er schmeckt, denke ich noch und muss beinahe schmunzeln, als ich ans Essen denken muss.
Aber gleichzeitig überkommt mich auch ein unsagbarer Hunger und Appetit! Auf ihn! Und so dauert es wenige Minuten, bis ich mich an seinem Oberkörper festsauge, ihn lecke, schmecke und genieße.
Jens zieht mich komplett aus, mitten in der Küche. Dann schmeckt auch er mich am ganzen Körper. Seine Lippen gleiten zu meinen Brüsten, saugen die harten Nippel ein und wandern danach zu meinem Bauchnabel. Meine Finger spielen an seinem Penis. Als ihm ein Tropfen entgleitet, fange ich ihn auf und schiebe meinen genässten Finger komplett in meinen Mund und lecke ihn provozierend erotisch langsam ab.
"Das will ich auch", stöhnt Jens, bevor er ohne Vorwarnung mit seiner ganzen Hand durch meinen Schritt gleitet, um direkt darauf seine Finger genüsslich abzulecken.
Dieser Typ bringt mich um den Verstand. Noch nie hatte ich so schnellen und leidenschaftlichen Sex! "Du schmeckst so gut", stöhnt er noch, bevor endlich seine Zunge in meiner Lustgrotte verschwindet und ich dahinschwebe. Ich zucke, quietsche und genieße das göttlichste Dinner, das mir je widerfahren ist. Dann plötzlich rückt er von mir ab. Ich bin kurzfristig total enttäuscht.
Doch als er dann sagt: "Wir benötigen noch weiße Soße für die Zucchini", bin ich beruhigt, denn Jens streift sich dabei ein Kondom über. Während ich noch herzhaft lache, stößt er auch schon zu. Ganz direkt, ohne jedes Vorspiel. Tief, kraftvoll, enorm groß und heftig füllt er mich aus.
"So fühlt sich also ein heißer Braten in der Röhre!", scherzt er noch, bevor auch ihn die Leidenschaft wieder von jeden Spielereien ablenkt und er mich nur noch hemmungslos wild nimmt, bis wir beide kommen und uns danach auf dem Küchenboden zusammenkuscheln.
Als es mir dann nach einiger Zeit doch zu ungemütlich wird, ist mir auch schon wieder zum Scherzen zu Mute. "Ping", sage ich laut, und Jens schaut mich erschrocken fragend an. "Das Hauptgericht ist fertig! Nun kommt der Nachtisch."
"Mensch, du bist mir schon ein verrücktes Früchtchen", geht er lachend auf meine Spinnereien ein. "Aber auch Obst muss vor dem Verzehr gut gereinigt werden!" Damit nimmt er mich auf seine Arme und trägt mich ins Bad, um mich einer ganz präzisen Waschung im heißen Schaumbad zu unterziehen. Erst sehr viel später erinnere ich mich daran, dass ja seine Traumfrau gar nicht erschienen ist. Ich frage ihn nach ihr und wer sie ist - und Jens will sich kaputtlachen.
"Na, das warst natürlich du! Schon an der Obsttheke im Supermarkt, als du mir den Flyer in die Hand gedrückt hast, wusste ich: dieses süße Früchtchen wirst du vernaschen." Und damit hatte ich meinen Spitznamen als freches Früchtchen auch schon gleich weg.


Klumpjan, Manuela wurde 1970 in Herne geboren und arbeitete nach dem Abitur mehre-re Jahre in der Altenpfle-ge. Aus gesundheitlichen Gründen wechselte sie später in den kaufmännischen Bereich und lernte dort ihren jetzigen Ehemann ken-nen, mit dem sie seit vielen Jahren in Hattingen/Ruhr lebt.
Sie ist Inhaberin des Verlages EPV: www.verlag-epv.de und der Onlineredaktion Paashaas: www.paashaas.de. Schreiben ist neben Segeln und Kulturveranstaltungen ihr größtes Hobby.



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