Buch, Deutsch, 400 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reihe: Comicstudien
Eine emotionstheoretische Betrachtung des Superheld*innengenres im Comic
Buch, Deutsch, 400 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reihe: Comicstudien
ISBN: 978-3-11-914316-5
Verlag: De Gruyter
In Superheld*innencomics sind Emotionen, wie Wut, Angst oder Liebe allgegenwärtig. Sie charakterisieren die Figuren, sind fundamentaler Bestandteil ihrer Genese, ihrer Secret Identities sowie ihrer Superkräfte. Dabei artikulieren sie sich in einer für das Superheld*innengenre charakteristischen expressiven Formsprache.
Der vorliegende Band geht diesem bisher in der Forschung noch wenig beachteten emotionalen Potenzial nach und untersucht das US-amerikanische Superheld*innengenre im Comic erstmals aus einer emotionstheoretischen Perspektive. Anhand differenzierter Comicanalysen werden die verschiedenen Facetten von Emotionen beleuchtet, angefangen mit der Systematisierung emotionsanzeigender und emotionalisierender Zeichen bis hin zur Ergründung der emotionalen Semantik des Genres. Dabei wird beispielsweise diskutiert, welche emotionale Architektur die Traumata der Superheld*innen besitzen, inwiefern Emotionen vergeschlechtlicht oder rassifiziert werden und welche Emotionsdiskurse sich in emotionalen Superkräften verbergen.
Ziel der Studie ist es, die Grammatik der Emotionen in Superheld*innencomics offenzulegen und einen bis dato noch unausgeschöpften Zugang zum Genre aufzuzeigen.
Zielgruppe
Forschende / Researchers
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Design Comics & Cartoons (Design)
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturtheorie: Poetik und Literaturästhetik
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaft und Gesellschaft | Kulturwissenschaften Populärkultur
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaft und Gesellschaft | Kulturwissenschaften Kulturwissenschaften




