Klesse | Richard Wagners 'Meistersinger von Nürnberg' | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 154 Seiten

Klesse Richard Wagners 'Meistersinger von Nürnberg'

Literatur- und kulturwissenschaftliche Lektüren zu Künstlertum und Kunstproduktion
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-96091-161-6
Verlag: Akademische Verlagsgemeinschaft München
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Literatur- und kulturwissenschaftliche Lektüren zu Künstlertum und Kunstproduktion

E-Book, Deutsch, 154 Seiten

ISBN: 978-3-96091-161-6
Verlag: Akademische Verlagsgemeinschaft München
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die literatur- und kulturwissenschaftliche Studie entfaltet eine Vielzahl ästhetischer und poetologischer Kontexte zwischen früher Neuzeit und dem frühen Realismus, an denen die 'Meistersinger von Nürnberg' partizipieren. Ausgehend von einer Verortung des Librettos innerhalb des literarischen Spannungsfelds von Künstlerroman und -novelle, erfolgen Untersuchungen zur Genieästhetik, dem Topos einer Nachahmung der Natur, Epigonentum und dem Unbewussten als Voraussetzung künstlerischer Schöpfungsprozesse. Im Fokus stehen nicht nur die Etappen der Künstlerwerdung Walther von Stolzings und dem damit verbundenen künstlerischen bzw. gesellschaftlichen Konfliktpotenzial, sondern Wagners Libretto als diskursiver Knotenpunkt künstlerischer Selbstreflexion, die im 19. Jahrhundert Hochkonjunktur hat.

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1;Cover;1
2;Impressum;5
3;Inhalt;8
4;Einleitung;12
4.1;1. Zukunftsmusik für das Tausendjährige Reich;12
4.2;2. Literaturgeschichtliche und methodische Annäherung;17
4.2.1;a) Der Künstlerroman: Ein literaturgeschichtlicher Abriss;18
4.2.2;b) Wagners Meistersinger : Eine literaturgeschichtliche Verortung;21
4.2.3;c) Fragen an das Libretto: Versuch einer Annäherung;24
4.2.4;d) Methodische Perspektiven;27
5;I. Der Mythos Nürnberg;30
5.1;1. Nürnberg in der Kultur- und Literaturgeschichte um 1800;31
5.1.1;a) Regeneration der Kunst: Wackenroder – Tieck;32
5.1.2;b) Nation und Ideal: Von Wackenroder zu Weininger;35
5.2;2. Wagners Nürnberg-Rezeption;37
5.2.1;a) Fakten und Fiktionen: Der Meister und die Meister;37
5.2.2;b) Antinomische Allegorien: Wagner liest Hoffmann;40
5.3;Zusammenfassung;44
6;II. Die Kaste der Künstler;46
6.1;1. Vernetzungen I: Tradition und Norm;46
6.1.1;a) Das System Meistergesang;46
6.1.2;b) Im Zeichen der Regelpoetik;50
6.1.3;c) Kunst und Handwerk;53
6.2;2. Konzeption der dramatis personae: Vier Fallbeispiele;56
6.2.1;a) Veit Pogner: Wertschöpfung und Mäzenatentum;56
6.2.2;b) Hans Sachs: Gemäßigte Regelpoetik;60
6.2.3;c) Sixtus Beckmesser: „Merker“ und Philister;64
6.2.4;d) „Überall Meister, / wie böse Geister“;70
6.3;Zusammenfassung;71
7;III. Künstlerische Feldversuche;74
7.1;1. Walthers „Werbgesang“ oder Der Fluch der Tabulatur I;75
7.1.1;a) Walther als Genieästhet: Ikonographische Interferenzen;76
7.1.2;b) Kunstproduktion zwischen Mimesis und Epigonalität;79
7.1.3;c) „Wilde Seelen“: Affektpoetik, Schwärmerei und Enthusiasmus;86
7.2;2. Beckmessers Ständchen oder Der Fluch der Tabulatur II;94
7.3;Zusammenfassung;100
8;IV. Das Preislied Walthers: Kunst- und Künstlergenese;102
8.1;1. Traum und Dichtung, Kunst und Liebe;102
8.1.1;a) Die Muse küsst im Dunklen: Die Kunst des Unbewussten;103
8.1.2;b) Kunst – Zeugung – Geburt;106
8.1.3;c) Der Trieb, der Kunst macht;111
8.2;2. „Die selige Morgentraumdeutweise“: Struktur und Metaphorik;113
8.2.1;a) Mythos – Mozart – Mörike;113
8.2.2;b) Mythos und Meisterqual;115
8.2.3;c) Inspiration und/oder Improvisation;117
8.3;Zusammenfassung;120
9;V. Zweifel in C-Dur;122
9.1;1. Parnass, Paradies und Bürgertum;122
9.1.1;a) Vom Epigonen zum Ehemann;123
9.1.2;b) Die Muse als Bürgersfrau;124
9.1.3;c) Die Aporie des Kunstmythos;126
9.2;2. Re-Lecturing Beckmesser: Avantgarde und/oder Pathologie;128
9.3;3. Sachsens Schlussansprache;132
9.3.1;a) Vom kunstpolitischen Ideologem zur fixen Idee;132
9.3.2;b) Re-Installation der Kunst-Religion;134
9.4;Schlussbetrachtung;138
10;VI. Literaturverzeichnis;142



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