Kirchhoff / Kuhnt / Lipp | Der Fragebogen | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 106 Seiten, eBook

Kirchhoff / Kuhnt / Lipp Der Fragebogen

Datenbasis, Konstruktion und Auswertung

E-Book, Deutsch, 106 Seiten, eBook

ISBN: 978-3-531-90231-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Es gibt Dinge, die muss man nicht lernen, die kann man eben: Sehen, hören, sprechen, einen Fragebogen formulieren . . . . Weil wir beim mündlichen Befragen glauben der Wahrheit früher oder später auf den Grund zu kommen, meinen viele, das müsste auch für Frage bogen gelten. Das stimmt aber nicht. Denn anders als bei einer unstruktu rierten Befragung etwa eines Zeugen vor Gericht oder eines Prüflings in der Prüfung erlauben Fragebogen in der Regel kein Nachhaken bei Unklarheiten, keine Klarstellungen missverständlicher Formulierungen, keine Rückfragen bei offensichtlichen Versprechern; anders als offene mündliche Befragungen erfordern sie viel Nachdenken, bevor man mit der Fragerei beginnt. Die Rei henfolge der Fragen, die Wahl der Worte, selbst die Farbe des Fragebogens haben Einfluss auf die Antwort, und die Frage: Sind Sie - glücklich - unglücklich - weder/noch wird einen anderen Prozentsatz glücklicher Menschen liefern als die Frage: Sind Sie - glücklich - zufrieden - eher zufrieden - eher unzufrieden - unzufrieden unglücklich. Als amerikanische Meinungsforscher einmal fragten: "Stimmen Sie der Be hauptung zu: Für die zunehmende Kriminalität in unserem Land sind in er ster Linie die Menschen mit ihrem individuellen Fehlverhalten und nicht die gesellschaftlichen Verhältnisse verantwortlich?" sagten zwei Drittel der Be fragten "ja". Als sie statt dessen fragten: "Stimmen Sie der Behauptung zu: Für die zunehmende Kriminalität in unserem Land sind in erster Linie die ge- 7 sellschaftlichen Verhältnisse und nicht die Menschen mit ihrem individuellen Fehlverhalten verantwortlich?" sagten wieder zwei Drittel der Befragten "ja".
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Zielgruppe


Upper undergraduate

Weitere Infos & Material


1. Auf die Plätze, fertig, los.- 2. Die Qual der (Aus-)Wahl: Grundgesamtheit und Stichprobe.- 3. Fragen stellen ist nicht schwer, Fragebogen konstruieren sehr!.- 3.1 Von Bedenken, die zu Denken geben: Pretests.- 3.2 Eine maßgeschneiderte Fragebogenform und nichts passte mehr.- 3.3 Eine Zwischenbilanz: Wesentliches und scheinbar Nebensächliches.- 4. Vom unausgefüllten zum ausgefüllten Fragebogen.- 4.1 Fast wie Werbung: Anschreiben & Co.- 4.2 Am laufenden Band: Vervielfältigung und Versendung.- 4.3 Davon kann man nie genug kriegen: Der Rücklauf.- 5. Der Weg zum Datensatz.- 5.1 Eine Frage des Systems: Fragebogenkodierung.- 5.2 Ein Zuhause für die Daten: Erstellung der Datenmaske.- 5.3 Einzug der Daten: Dateneingabe und Fehlerbereinigung.- 6. Zahlen, Zahlen, Zahlen: Die Grundauswertung.- 7. Über einfache Tabellen hinaus.- 7.1 Interessante Wendungen: Tabellenvarianten.- 7.2 Ein Bild sagt mehr als tausend „Zahlen“: Diagramme.- 8. Ins Eingemachte der Datenanalyse.- 8.1 Pärchenbildung: Clusteranalyse.- 8.2 Drahtzieher und Seilschaften: Hauptkomponentenmethode.- 8.3 Alles ist relativ: Korrespondenzanalyse.- 9. Was am Ende übrig bleibt: Die Berichterstattung.- 10. Vorsicht Falle: Gesammelte Tipps.


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