King | Der Kampf des Highlanders | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 490 Seiten

King Der Kampf des Highlanders

Roman
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-95885-459-8
Verlag: Venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz

Roman

E-Book, Deutsch, 490 Seiten

ISBN: 978-3-95885-459-8
Verlag: Venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz



Für ihre Liebe trotzt er der größten Gefahr: die historische Romanze 'Der Kampf des Highlanders' von Susan King jetzt als eBook bei venusbooks. Schottland im 16. Jahrhundert. Als William Scott die junge Tamsin in den Fängen des Räubers Musgrave sieht, ist er wild entschlossen, sie zu retten. Die schöne Zigeunerin ist das Pfand, um ihren Vater zu einer Entführung zu zwingen, die nicht nur ihn, sondern auch Tamsin in tödliche Gefahr bringt. Während sie und William verzweifelt nach einem Ausweg suchen, entdecken sie verbotene Leidenschaft füreinander. Ihre Liebe ist unmöglich - und doch können sie nicht voneinander lassen ... 'Eine brillant gewobene Saga voller Geschichte und Gefühl, so üppig wie ein bunter Gobelin.' Romance Fiction Forum Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Der Kampf des Highlanders' von Susan King. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Susan King wurde 1951 in New York geboren. Sie studierte und promovierte in Kunstgeschichte. Während ihrer Promotion schrieb sie ihren ersten Roman, der sofort zum internationalen Überraschungserfolg wurde. Seitdem begeistert die Bestseller-Autorin regelmäßig mit ihren historischen Liebesromanen. Bei venusbboks erscheinen auch folgende Highland-Romane von Susan King: »Der Schatz des Highlanders« »Sturm über dem Hochland« »Der Fluch des Highlanders« »Im Bann der Versuchung« »Die Ehre des Highlanders« »Der Kampf des Highlanders« »Das Verlangen des Highlanders« »Die Insel der wilden Disteln«

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Prolog
»Bei meiner Ehr’! Eine liebreizende Zigeunerin.« Ben Jonson Schottisches Grenzgebiet
Februar 1526 »Dein Vater ist ein Dieb«, erklärte die Großmutter und schloss Tamsin in ihre Arme. »Ein schottischer Grenzräuber und ein gadjo, kein Roma. Er will, dass du bei ihm in seinem großen, aus Steinen gemauerten Haus wohnst, und er wird noch heute kommen, um dich abzuholen.« Tamsin war noch nie in einem solchen Haus gewesen und versuchte es sich vorzustellen. Kalt und dunkel, entschied sie, ohne die Wärme der Sonne und den frischen Duft des Waldes, den sie so liebte. Sie war sich nicht sicher, ob es erstrebenswert war, einen Dieb zum Vater zu haben, egal ob Roma oder Schotte, aber sie lächelte ihre Großmutter tapfer an, vertraute ihr in dem Wissen, dass ihre Großeltern sie nicht mit ihrem schottischen Vater würden gehen lassen, falls er ein übler gadjo wäre. Nona Faw lächelte. Ihr dunkles, faltiges Gesicht mit den aparten hohen Wangenknochen wurde von einem Turban aus violetter Seide umrahmt. Ihre Iris war tiefschwarz, im Gegensatz zu Tamsins grünen Augen, die sie von ihrem Vater geerbt hatte, einem Mann, den sie bisher nur wenige Male in ihrem Leben gesehen hatte. »Archie Armstrong hat ein gutes Herz«, fuhr Nona fort. »Wie könnten wir, die Roma, einen Mann des Diebstahls bezichtigen, wenn er für seine Familie sorgt und seine Feinde auf diese Weise rächt? Er ist immer großzügig zu unserem Volk gewesen, obschon wir als Fremde und Pilger durch Schottland reisen. Und er hat uns viel Geld dafür gegeben, damit wir dich großziehen, meine kleine Tchalai, nachdem … die, die dich geboren hat, vor sechs Jahren von uns gegangen ist.« Tamsin wusste, dass ihre Großmutter noch immer um ihre Tochter trauerte, die bei ihrer Geburt gestorben war. Nona würde den Namen ihrer Tochter niemals wieder aussprechen, geschweige denn Rot tragen, die Lieblingsfarbe ihrer verstorbenen Tochter. Derlei Bräuche gehörten zu den Trauerriten der Zigeuner. Auch Tamsin durfte kein Rot tragen, obwohl sie die Farbe liebte und sich ohnehin nicht an ihre Mutter erinnern konnte. Ihre Großeltern würden sie auch nicht bei ihrem gadjo-Namen nennen, auf den sich ihre Eltern vor ihrer Geburt geeinigt hatten, war er doch eine weitere schmerzliche Erinnerung an den Tod ihrer Mutter. Ihr Vater nannte sie Tamsin, wenn er das Zigeunerlager besuchte, und sie mochte den Klang dieses Namens und erfreute sich an dem Wissen, dass ihre Eltern ihn gemeinsam ausgesucht hatten. Tamsin nickte. »Avali, ja, Großmutter«, erwiderte sie. »Ich werde mit dem Mann gehen, der mein Vater ist, wenn ihr es so wünscht.« In Wahrheit ängstigte und betrübte sie der Gedanke, ihre Großeltern verlassen zu müssen, aber sie hatte sich ihren Wünschen stets gefügt. »Dein Vater möchte für dich, seine Tochter, sorgen«, bemerkte Nona. »Ich nehme an, dass er jetzt, da seine beiden erwachsenen Söhne gestorben sind, ein bisschen Fröhlichkeit in seinem steinernen Haus braucht, das er Merton Rigg nennt. Du wirst dort leben, um ihm und auch uns Freude zu bereiten.« »Ich muss für immer dort bleiben?« erkundigte sich Tamsin skeptisch. »Wir haben deinem Vater versprochen, dich ihm anzuvertrauen, obwohl du noch sehr jung bist und der hellste Stern in unserem Leben. Und weißt du, weshalb wir dich Tchalai rufen? Wegen der blassgrünen Sterne in deinen hübschen Augen«, fügte sie hinzu. »Wir werden dich so oft besuchen, wie unser fahrendes Leben es zulässt, mein Liebes. Und jetzt möchte ich, dass du eines niemals vergisst.« Tamsin sah zu ihr auf. »Was denn, Großmutter?« Nona beugte sich zu ihr hinunter. »Deine Hand könnte manchen in Angst versetzen, Tchalai. Du musst sie gut verbergen. Viele werden nicht verstehen, was sie sehen.« Tamsin nickte. Sie versteckte ihre merkwürdig verformte Hand hinter ihrem Rücken und machte eine Faust. »Das werde ich, Großmutter.« »Einige Roma glauben, dass du den bösen Blick hast, dass seit deiner Geburt ein Fluch auf dir lastet.« Nona Faw strich Tamsin die dunklen Locken aus dem Gesicht. »Ich denke, die gadjo sind noch abergläubischer in solchen Dingen als unsere Zigeunersippen. Wie sollte ein Neugeborenes, ein Kind der Liebe, die Welt mit einem Fluch belegen? Wie könnte dieses Gesicht mit seinen wunderschönen glasklaren Augen Unglück verheißen?« »Ich weiß, dass mich manche als wafri bak, Unglück, bezeichnen«, räumte Tamsin mit einem ernsten Nicken ein. »Großvater ist immer sehr wütend auf solche Leute.« Ihre Großmutter tätschelte Tamsins Wange und seufzte. »Das Schicksal hat dich aus irgendeinem Grund mit einem Makel behaftet, dennoch müssen wir darauf vertrauen, dass es dich nicht im Stich lässt. Doch du musst stark sein im Herzen, um all das zu ertragen, was noch auf dich zukommen wird. Eines Tages, so hoffe ich, wirst du deine Hand als Geschenk und nicht mehr als Strafe ansehen.« Tamsin nickte erneut, obwohl sie nicht verstand, was ihre Großmutter ihr zu erklären versuchte. Sie sah kein Geschenk, sondern nur eine kleine, hässliche Hand, anders als die der anderen und kaum zu gebrauchen. Sie wünschte, ihre Hand wäre wohlgeformt, wusste jedoch, dass selbst ihre glühendsten Wünsche sie nicht verändern würden. Als ihr Vater im Verlauf jenes Tages in das Lager ihrer Großeltern geritten kam, dachte Tamsin, dass er der hünenhafteste Mann sei, den sie je gesehen hatte. Archie Armstrong war groß, kräftig und ausgesprochen anziehend. Selbst seine Zähne waren gewaltig, als er sie angrinste. Scheu lächelte sie zu ihm auf und seine Antwort war ein lautes, erfreutes Lachen, in das sie einstimmte. Er war blond, hatte grüne Augen und eine gesunde Gesichtsfarbe und er erinnerte sie an einen struppigen, goldbraunen Bären. Schweigend verharrte sie, während er mit ihrem Großvater Schottisch redete, was sie nicht verstand. Dann reichte ihr Vater dem Großvater einen schweren Beutel voller Silbermünzen. Tamsin wusste, dass John Faw ein Graf in seinem eigenen Land war, einem fremden Land weit entfernt von Schottland. Sie war sich sicher, dass ihr Großvater glücklich darüber war, einen weiteren Beutel mit Münzen unter dem Boden seines Planwagens verstecken zu können, und hoffte, er würde ihr ein Silberstück schenken, das sie an einem Band um ihren Hals tragen könnte. Ihre Großmutter trug so viele Silbertaler an ihrer Kette, dass sie bei jeder ihrer Bewegungen an ihrem üppigen Busen klimperten und glitzerten. Schließlich sprang ihr Vater auf sein Pferd und streckte Tamsin seine Arme entgegen. Ihre Großmutter küsste sie immer wieder, drückte sie an sich, bis sie beide feucht von Tränen waren. Ihr Großvater, der nach Rauch, Pferden und den Metallen roch, an denen er arbeitete, strich ihr sanft über den Kopf und erklärte ihr, dass sie sie besuchen würden, wann immer ihre Reisen sie in die Nähe von Archies gemauertem Anwesen führten. Dann schlang er ein Lederband mit drei Silbermünzen um ihren Hals und hob sie in die Arme ihres Vaters. »Alles wird gut«, erklärte ihre Großmutter. »Du wirst mitgehen und wirst sehen: Alles wird gut.« Tamsin nickte, ein kleines Bündel mit ihren Habseligkeiten in ihrer gesunden Hand und ihre Linke unter ihrem Umhang versteckt. Als sie fortritten, rollten Tränen über ihre Wangen, obwohl sie sich zu Beherrschung und stolzer Haltung gemahnte. Nach einer Weile wischte sie die Tränen ungeschickt mit ihrer Hand weg, die sie zur Faust gekrümmt hatte, damit ihr Vater deren Missbildung nicht bemerkte. Sie fürchtete, dass er sie dann vielleicht nicht mitnehmen würde in sein riesiges steinernes Haus, wo ihre Großeltern sie so gern aufgehoben wissen wollten. Doch tief in ihrem Herzen wünschte sich Tamsin, unter dem Himmel und den Sternen zu bleiben und mit ihren Großeltern durch Wind, Sonnenschein und Regen zu reisen. Sie wollte nicht in einem gadjo-Haus eingesperrt sein, das sicher so finster und stinkend wie eine Höhle war. Doch das fröhliche Lachen ihres Vaters vermittelte ihr ein Gefühl der Sicherheit. Ihre Großeltern hatten ihr versprochen, sie so oft wie nur möglich zu besuchen. Und sollte sie bei ihrem Vater nicht glücklich sein, würden Nona und John Faw sie in ihr Zigeunerlager zurückholen. Außerdem, so gestand sie sich selbst ein, war sie neugierig darauf, was es mit schottischen Dieben und gemauerten Häusern auf sich hatte. »Jesus Christus! Was haben wir denn da?« brummte Archie. Er wandte sich zu dem Mann, der neben ihm zu Pferd saß, und deutete auf das enge Tal an den Ausläufern der Anhöhe, über die sie gerade ritten. Eine Gruppe von Reitern tauchte in der Schlucht auf. Seine plötzliche Bewegung brachte das Mädchen auf seinem Schoß zum Schwanken und Archie umschlang sie mit einem Arm. Schweigend blickte sie zu ihm auf; seit er sie aus dem Zigeunerlager geholt hatte, hatte sie kein Wort mit ihm gesprochen. Unmerklich lächelte er. Sie musterte ihn aus ihren riesigen Augen, grün wie Glas und von dichten schwarzen Wimpern umrahmt, wie Smaragde in ihrem schmalen, honigfarbenen Gesicht. Das Kind ist einfach zu ernst, zu ruhig, überlegte er. Ihr Vertrauen und ihre Bereitwilligkeit, ihre dunkle, anmutige Schönheit rührten sein Herz, erfüllten ihn mit mehr Zuneigung für sie, als er sich eingestehen wollte. Sie erinnerte ihn sehr stark an ihre Mutter, mit Ausnahme der Augen, die von dem gleichen hellen Grün wie seine eigenen waren, und ihrer goldbraunen Haut, blasser als die ihrer Mutter. Ihre Mutter war schön und liebenswert gewesen und es hatte ihn nie gekümmert, dass sie ein Zigeunermädchen war. Sie hatten sich geliebt. Wenn sie die...


King, Susan
Susan King wurde 1951 in New York geboren. Sie studierte und promovierte in Kunstgeschichte. Während ihrer Promotion schrieb sie ihren ersten Roman, der sofort zum internationalen Überraschungserfolg wurde. Seitdem begeistert die Bestseller-Autorin regelmäßig mit ihren historischen Liebesromanen.

Bei venusbooks erscheinen auch folgende Highland-Romane von Susan King:
„Der Schatz des Highlanders“
„Sturm über dem Hochland“
„Der Fluch des Highlanders“
„Im Bann der Versuchung“



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