Buch, Deutsch, Band 29, 211 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 317 g
Reihe: Stuttgarter Beiträge zur Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Ergebnisse einer Interventionsstudie in der einjährigen Berufsfachschule/Metall
Buch, Deutsch, Band 29, 211 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 317 g
Reihe: Stuttgarter Beiträge zur Berufs- und Wirtschaftspädagogik
ISBN: 978-3-8322-6056-9
Verlag: Shaker
Vor dem Hintergrund multikulturell zusammengesetzter Klassen an gewerblichtechnischen Berufsschulen wird an Hand einer exemplarischen Intervention der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen/Lernvoraussetzungen interkulturelles Lernen stattfindet und welche Effekte im Rahmen eines spezifischen Lernprogramms erwartet werden können.
Dabei wird angenommen, dass
• Wissen über Kulturvielfalt (personengebundene und sachliche Aspekte),
• Einstellungen gegenüber Kulturvielfalt und die
• Moralische Urteilsfähigkeit als Vorraussetzung zur Gestaltung von Dialogen
relevante Teilbereiche von interkultureller Kompetenz sind.
Als Intervention werden für den allgemeinbildenden Unterricht im Berufsfeld Metall (Fächer Deutsch, Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde) sechs themenspezifische Unterrichtseinheiten entwickelt und im Raum Stuttgart mit einer Klasse der einjährigen Berufsfachschule (Vollzeit) durchgeführt. Folgende übergreifende Ziele werden mit dem Lernprogramm verfolgt:
- Sich der eigenen kulturellen Wurzeln bewusst werden
- Mit kulturellen Unterschieden angemessen umgehen
- Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen entdecken
Für die empirische Untersuchung der Lernbedingungen und -effekte der Treatmentgruppe (N=22) wurde ein kombiniertes Design aus quantitativen (Voll- und halbstandardisierte Fragebögen) und qualitativen (Leitfadeninterviews, Inhaltsanalyse von Aufsätzen) Instrumenten gewählt. Vergleichend ist eine Kontrollgruppe (N=80) einbezogen.




