Kendrick / Crews / Adams | Julia Extra Band 509 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 509, 450 Seiten

Reihe: Julia Extra

Kendrick / Crews / Adams Julia Extra Band 509


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7515-0069-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 509, 450 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7515-0069-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



NUR DIESER EINE TANZ MIT DIR? Von SOPHIE PEMBROKE
Engumschlungen tanzt die schüchterne Rachel mit ihrem heimlichen Schwarm Damon Hunter. Obwohl es nur für die Aufzeichnung einer Silvestershow ist, fühlt sie sich wie verzaubert. Als Damon sie um Mitternacht küsst, schmilzt sie endgültig dahin. Ein Fehler? Damon gilt als Playboy ...
EIN BLICK IN DEINE BLAUEN AUGEN ... von CAITLIN CREWS
König Orion hat keine Wahl: Um zu vermeiden, dass ein skrupelloser Medienmogul eine Skandalstory über ihn veröffentlicht, muss er dessen Tochter heiraten. Eine reine Pflichtehe - bis beim Blick in Lady Calistas meerblaue Augen gefährlich heißes Verlangen in Orion erwacht ...
EINGESCHNEIT MIT DEM SPANISCHEN MILLIARDÄR von SHARON KENDRICK
Liegt es an Hollies sexy Elfenkostüm? Auf der Weihnachtsfeier ihrer Firma flirtet der spanische Milliardär Maximo Diaz plötzlich hemmungslos mit ihr. Weil sie schon lange von ihm träumt, lässt sich spontan zu einer Nacht der Leidenschaft verführen. Mit ungeahnten Folgen ...
EINE BRAUT FÜR KÖNIG MATTEO von MILLIE ADAMS
Livia liebt König Matteo, seit er sie einst aus der Gosse rettete und zu seiner Assistentin machte. Trotzdem sagt sie Nein zu seinem Heiratsantrag. Sie weiß: Matteo will sie nicht aus Liebe zur Frau! Er braucht nur dringend einen Ersatz, weil seine Verlobte ihn sitzenließ, oder?



Fast ihr ganzes Leben lang hat sich Sharon Kendrick Geschichten ausgedacht. Ihr erstes Buch, das von eineiigen Zwillingen handelte, die böse Mächte in ihrem Internat bekämpften, schrieb sie mit elf Jahren! Allerdings wurde der Roman nie veröffentlicht, und das Manuskript existiert leider nicht mehr. Sharon träumte davon, Journalistin zu werden, doch leider kam immer irgendetwas dazwischen, und sie musste sich mit verschiedenen Jobs über Wasser halten. Sie arbeitete als Kellnerin, Köchin, Tänzerin und Fotografin - und hat sogar in Bars gesungen. Schließlich wurde sie Krankenschwester und war mit dem Rettungswagen in der australischen Wüste im Einsatz. Ihr eigenes Happy End fand sie, als sie einen attraktiven Arzt heiratete. Noch immer verspürte sie den Wunsch zu schreiben - nicht einfach für eine Mutter mit einem lebhaften Kleinkind und einem sechs Monate alten Baby. Aber sie zog es durch, und schon bald wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Bis heute folgten viele weitere Liebesromane, die inzwischen weltweit Fans gefunden haben. Sharon ist eine begeisterte Romance-Autorin und sehr glücklich darüber, den, wie sie sagt, "besten Job der Welt" zu haben.

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1. KAPITEL

Rachel Charles hielt sich den paillettenbesetzten Stoff vor den Körper und seufzte, als sie ihr Spiegelbild in der Umkleidekabine betrachtete. Falls es ihr gelang, sich trotz ihrer weiblichen Rundungen in dieses Kleid zu zwängen, würde sie darin wie eine glitzernde Discokugel aussehen. Das war nicht unbedingt der Look, den sie auf der Weihnachtsfeier des Kaufhauses Hartbury & Sons verkörpern wollte – besonders nicht als Stieftochter von Mrs. Hartbury.

Söhne gab es in dem traditionsreichen Familienunternehmen längst keine mehr, sondern nur Rachels Stiefmutter Hannah und ihre beiden Stiefschwestern Gretchen und Maisie. Und natürlich war da noch Rachels Vater, der seit seiner Heirat mit Hannah ein unverzichtbarer Teil der Familie Hartbury geworden war.

Im Gegensatz zu ihr.

Ärgerlich warf sie das Paillettenkleid auf einen Stuhl vor ihrer Kabine. Es war kurz vor Ladenschluss, daher musste sie sich keine Sorgen machen, dass noch irgendwelche Kunden kommen würden.

Was allerdings nicht hieß, dass sie keine Zuschauer hatte.

„Was hat dir an dem nicht gefallen?“, fragte Maisie, die entspannt auf der Chaiselongue neben dem bodenlangen Spiegel lag. „Ich finde, es sieht sehr festlich aus.“

Rachel hatte erst als Teenager Erfahrungen mit Geschwistern sammeln können, nachdem ihr verwitweter Vater wieder geheiratet hatte. Dass ihre jüngeren Schwestern ein gewisses Mitspracherecht verlangten, wenn es um Rachels Garderobe ging, hatte sie schnell begriffen.

Wahrscheinlich spekulierte Maisie gerade darauf, dass Rachel das Paillettenkleid kaufte, dann aber nicht den Mut haben würde, es anzuziehen. Wodurch Maisie mal wieder kostenlos in den Genuss eines neuen Kleides käme …

„Ich denke, das ist mehr dein Stil, Maisie“, erwiderte Rachel trocken und griff nach dem nächsten Kleid. „Du würdest bestimmt toll darin aussehen.“

Wie hatten ihre Schwestern sie nur dazu bringen können, sich auf diesen Shoppinghorror einzulassen? Als ihre Stiefmutter sie gefragt hatte, was sie zu der Feier anziehen würde, hatte sie ihr geantwortet, dass sie höchstwahrscheinlich dasselbe schwarze Kleid wie jedes Jahr tragen würde. Doch kaum hatte Rachel ihre heutige Schicht beendet, waren auch schon ihre Schwestern mit Massen von Kleidern aus der Damenabteilung aufgetaucht und hatten sie begeistert angestrahlt.

Sie hätte gern geglaubt, dass es eine nette schwesterliche Geste wäre. Jedenfalls hätte sie es bis zum letzten Sommer geglaubt. Aber jetzt nicht mehr.

Inzwischen wusste sie ohne jeden Zweifel, was ihre Stiefschwestern von ihr dachten – und das verdankte sie Tobias. Wenigstens etwas, wofür sie sich bei ihrem Ex bedanken konnte.

Nur noch ein paar Wochen, rief sie sich ins Gedächtnis, während sie den Vorhang der Umkleidekabine wieder zuzog. Sobald die nächsten Testergebnisse ihres Vaters vorlagen und er sich mit dem Arzt beraten hatte, konnte sie handeln. Sie war fest entschlossen, den nächsten Schritt zu tun und aus dem Haus der Familie Hartbury auszuziehen.

Nachdem sie die Uni abgeschlossen hatte, hatte es Sinn gemacht, wieder nach Hause zurückzukehren, schließlich war das Hartbury Haus ein vierstöckiges Stadthaus mitten in London. Es gab hier mehr als genug Platz für fünf Leute und war sehr viel besser als alles, was Rachel sich hätte leisten können, selbst mit einem richtigen Job.

Das war nämlich das nächste Problem gewesen: Arbeit zu finden. Mit ihrem Abschluss aus Oxford hätten ihr eigentlich etliche Türen offen stehen müssen, doch bei Bewerbungsgesprächen war Rachel eine ausgesprochene Niete. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kommilitonen war ihr Selbstbewusstsein nicht so ausgeprägt, dass sie glaubte, alles tun zu können. In ihrem Fall war es genau umgekehrt!

Als Hannah daher vorgeschlagen hatte, dass sie im Familienbetrieb arbeiten sollte, nur für eine Weile, bis sie einen passenderen Job fand, war ihr das wie ein logischer Schritt vorgekommen. Sie hatte angefangen, im Verkauf auszuhelfen, und nach und nach Erfahrungen in sämtlichen Bereichen gesammelt. Und jetzt, sieben Jahre später, arbeitete sie immer noch bei Hartbury’s …

Doch schließlich konnte sie nur einen Schritt nach dem anderen tun, und jetzt war erst einmal wichtig, dass ihr Vater wieder völlig gesund wurde. Denn als er vor ein paar Monaten von einem Tag auf den anderen ins Krankenhaus gekommen war, hatten alle einen Riesenschreck bekommen. Und auch wenn es ihm inzwischen wieder besser ging, wusste Rachel, dass dies noch nicht der Zeitpunkt war, um auszuziehen.

Ein Schritt nach dem anderen. Jetzt musste sie erst einmal etwas zum Anziehen für die Weihnachtsfeier finden.

Das nächste Kleid war ein unförmiges Gebilde aus grünem Samt und bedeckte sie von Kopf bis Fuß. Es erschien ihr etwas besser als das Glitzerding davor ... bis Gretchen ihr eine mit Puscheln besetzte Stola reichte. „Um deine Problemzonen zu verdecken“, meinte sie.

Ich sehe aus wie ein Weihnachtsbaum, dachte Rachel unglücklich, als sie sich im Spiegel betrachtete. Aber schließlich hatte sie ihrem Vater nach dem großen Streit im Sommer versprechen müssen, Frieden mit ihren Stiefschwestern zu schließen.

Nur noch zwei Monate, dann bin ich hier weg, sagte sie sich.

„Es … es sieht sehr festlich aus“, meinte sie stockend.

Gretchen strahlte sie an. „Ja, genau. Und es ist nicht so auffällig wie das andere. Das magst du doch nicht, oder?“

Innerlich seufzte Rachel. Ihre Stiefschwestern waren beide groß und schlank, hatten endlos lange Beine und gehörten als künftige Erbinnen des Familienvermögens zur gesellschaftlichen Elite von London. Sie waren reich, schön und sich dessen sehr bewusst.

Rachel hingegen war nichts von alldem. Sie war klein, hatte ausgeprägte Kurven und ein Gesicht, welches man im besten Fall normal hübsch nennen konnte. Wenn man es unter ihren wilden braunen Locken überhaupt wahrnahm.

Während sie ein Kleid nach dem anderen anprobierte, dachte Rachel sehnsüchtig an ihr altes schwarzes Kleid.

Unter all den Kleidern, die ihre Stiefschwestern angeschleppt hatten, gab es nur eins, das ihr bisher gefallen hatte. Ein wunderschön gemustertes Wickelkleid aus weichem fließendem Stoff, das ihre Kurven sehr vorteilhaft betonte und in dem Rachel sich ausgesprochen weiblich und verführerisch gefühlt hatte. Doch bei ihren Stiefschwestern hatte es keine Gnade gefunden, und Gretchen hatte sie mehrmals darauf hingewiesen, dass sie damit viel zu sehr auffallen würde. Was natürlich nicht infrage kam.

Bedrückt betrachtete sie sich in dem grünen Kleid. Vielleicht würde es ja doch gehen, wenn …

„Also, das ist ein Look!“

Rachel zuckte zusammen. Sie kannte die warme männliche Stimme, die immer so humorvoll klang.

Sie gehörte Damon Hunter, dem jüngeren Bruder ihrer besten Freundin und dem attraktivsten Mann, den sie je getroffen hatte. Sowie dem letzten Menschen, von dem sie wollte, dass er sie erblickte, wenn sie wie ein Weihnachtsbaum aussah.

O nein!

Rachel atmete tief durch und zwang sich, seinem Blick im Spiegel zu begegnen.

„Hallo, Damon. Was machst du denn hier?“

Seit gut zehn Jahren verheimlichte sie jetzt schon, dass sie für Damon schwärmte, da würde sie sich heute auch keine Blöße geben.

„Celeste hat mich geschickt, um dich abzuholen. Aus irgendwelchen Gründen hatte sie den Verdacht, dass du versuchen würdest, den heutigen Abend zu schwänzen.“

Weil Celeste sie gut kannte. Seit sie sich als Studentinnen ein Zimmer geteilt hatten, waren sie beste Freundinnen. Beide waren eher introvertiert, und Rachel wusste, dass sie für Celeste, die sich eigentlich nur für ihr Studium interessierte, die einzige Freundin war, was ihr immer das Gefühl gab, etwas ganz Besonderes zu sein.

„Ach, du willst ausgehen?“, fragte Gretchen erstaunt, was Rachel ihr nicht einmal übel nehmen konnte, denn es passierte wirklich äußerst selten.

„Wohin denn?“, fragte Maisie interessiert und rückte ihre langen Beine in die richtige Position, damit Damon einen Blick darauf werfen konnte. „Können wir mitkommen? Es sei denn, ihr habt ein Date …“ Sie kicherte, denn diese Vorstellung erschien ihr ausgesprochen absurd. Auch das konnte Rachel ihr nicht verübeln, denn der Gedanke, dass der attraktive Damon Hunter mit einem so schüchternen und pummeligen Mauerblümchen wie ihr ausgehen würde, war einfach lächerlich.

Seufzend drehte sie sich um und zwang sich, Damons amüsiertem Blick zu begegnen. „Damon, das sind meine Stiefschwestern Gretchen und Maisie. Mädels, das hier ist Damon, Celestes Bruder.“ Als die beiden sie verständnislos anschauten, setzte sie hinzu: „Der Bruder von Celeste. Meiner besten Freundin!“

„Ach ja, natürlich!“ Gretchen klatschte in die Hände und strahlte ihn an. „Um ehrlich zu sein, haben wir geglaubt, Rachel hätte Celeste nur erfunden, denn wir haben sie immer noch nicht kennengelernt.“

„Wenn wir allerdings gewusst hätten, dass sie einen Bruder hat, der so aussieht wie Sie …“, murmelte Maise, während Gretchen ihr einen warnenden Blick zuwarf.

„Meine Schwester ist nicht besonders gesellig“, erwiderte Damon freundlich.

„Das ist ja wohl die Untertreibung des Jahres!“, murmelte Rachel. Dann drehte sie sich um, verschwand wieder in die Kabine und zog das grüne Samtkleid aus. Allerdings konnte sie nicht verhindern, mit anhören zu müssen, wie ihre Stiefschwestern mit Damon flirteten.

Kein Wunder, schließlich waren sie ja genau die Art...



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