Buch, Band 44, 354 Seiten, PB
Reihe: Cassiciacum
Untersuchungen zu "De musica" im Kontext seines Schrifttums. Augustinus bei echter
Buch, Band 44, 354 Seiten, PB
Reihe: Cassiciacum
ISBN: 978-3-429-04130-4
Verlag: Echter
Die genuine Einbettung der Augustinusschrift De musica in den Zyklus der disciplinae liberales macht deutlich, dass sie ihrer Bestimmung nach ein Lehr- und Unterrichtsbuch war. So steht diese Untersuchung vor der Aufgabe, De musica von zwei Seiten her zu erschließen: von der äußeren Seite im Aufzeigen des Bildungswertes der Schrift, dann von der inneren Seite als Zeugnis der geistigen Haltung Augustins. Im Einzelnen geht sie diese in folgenden Etappen an:
Nach einer aussagekräftigen Inhaltsanalyse der Schrift (1. Kapitel) ordnet die Untersuchung De musica in die Biographie Augustins ein (2. Kapitel). Es wird sodann der Beweis geführt, dass Musik eine Disziplin im traditionellen Bildungszyklus ist (3. Kapitel) und dass daran auch Augustins De musica gemessen werden muss (4. Kapitel). Darüber hinaus wird die Schrift Augustins nach ihrem philosophischen sowie theologischen Bedeutungsgehalt befragt (5. Kapitel), und es wird das dort sich abzeichnende besondere Zueinander von philosophischem Denken und christlichem Glaubensbewusstsein herausgearbeitet (6. Kapitel).
Die einzelnen Beweisgänge des hier angezeigten Bandes führen zu folgendem Ergebnis: Die Schrift De musica markiert den geistigen Prozess Augustins von der Hochschätzung und Absolutierung der traditionellen Bildung zum christlichen Glauben und stellt einen Versuch dar, Antike und Christentum zur Deckung zu bringen.