Kay | Happy End mit Mr. Prince? | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 8, 130 Seiten

Reihe: Traumfrau gesucht!

Kay Happy End mit Mr. Prince?


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-1811-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 8, 130 Seiten

Reihe: Traumfrau gesucht!

ISBN: 978-3-7337-1811-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Der überaus attraktive Mr. Prince kommt nie vor zehn Uhr ins Büro - er muss ein Playboy sein, der es nicht aus dem Bett schafft! Das empört die hübsche Georgie, bis sie erfährt, dass er sich um seine Kinder kümmern muss. Sie beschließt, dem alleinerziehenden Dad zu helfen ...



Patricia Kay hat bis heute über 45 Romane geschrieben, von denen mehrere auf der renommierten Bestsellerliste von USA Today gelandet sind. Ihre Karriere als Autorin begann, als sie 1990 ihr erstes Manuskript verkaufte. Inzwischen haben ihre Bücher eine Gesamtauflage von vier Millionen Exemplaren in 18 verschiedenen Ländern erreicht! Patricia ist die älteste von vier Schwestern und stammt aus dem amerikanischen Bundesstaat Ohio. Sie ist viel gereist und hat unter anderem in New York State, Kalifornien und Schweden gelebt, bevor sie und ihr Mann sich endgültig in Texas niederließen. Sie haben drei erwachsende Kinder und drei Enkelkinder. Ihre größten Hobbys sind Lesen und der Besuch von Musicals, vorzugsweise direkt am Broadway in New York.
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1. KAPITEL

Fassungslos schaute Georgianna Fairchild ihre Mutter an. „Ich kann einfach nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast.“

Cornelia Fairchild aber blieb die Ruhe in Person – wie immer. „Und ich kann nicht glauben, dass ich dich auf hundertachtzig gebracht habe, Georgie.“

„Ich bin nicht auf hundertachtzig. Ich habe nur keine Lust mehr auf Leute, die sich in mein Leben einmischen wollen.“

„Leute, ja? Mehr bin ich also nicht für dich?“

Georgie verdrehte die Augen. „Jedenfalls nicht, wenn du mich mit irgendeinem Hinz oder Kunz verkuppeln willst. Wie oft muss ich dir und meinen Schwestern und Onkel Harry und Alex und überhaupt allen anderen noch erklären, dass ich nicht daran interessiert bin, zu heiraten. Basta!“

Frustriert sprang Georgie auf und begann, im Wohnzimmer ihrer Mutter auf und ab zu laufen. „Weißt du eigentlich schon, dass Joanna mich vor Kurzem zum Abendessen eingeladen hat? Als ich bei ihr ankam, waren da nicht nur sie und Chick, sondern auch noch Chicks Bruder.“

Joanna Spinelli hatte sich mit Georgie auf dem College ein Zimmer geteilt. Ihre beste Freundin hatte gerade eine heiße Affäre mit Chick London, ihrem Chef, was Georgie für einen großen Fehler hielt, denn aus einer solchen Beziehung konnte ihrer Meinung nach nichts Gutes werden.

„Was ist bitteschön so falsch daran?“, fragte Cornelia.

„Chicks Bruder ist zwar nett, doch es war sooo offensichtlich, dass Joanna uns verkuppeln wollte. Ich will aber nicht verkuppelt werden, und das weiß sie ganz genau, verdammt noch mal.“

„Bitte fluche nicht, Georgie. Das ist ganz und gar nicht damenhaft.“

„Entschuldige, aber Joanna sollte es wirklich besser wissen, und dann hat auch noch Bobby angerufen und Stress gemacht.“ Bobbie war die jüngste der vier Fairchild-Schwestern und befand sich immer noch in den Flitterwochen. Es sah so aus, als wäre jede von Georgies Schwestern bis über beide Ohren verliebt. Sie selbst hingegen schien noch davon überzeugt werden zu müssen, dass es so etwas überhaupt gab.

„Deine Schwestern lieben dich nun einmal“, entgegnete ihre Mutter. „Genau wie Joanna.“

„Ich weiß, dass sie das tun, Mom, aber dann sollten sie doch wenigstens auf mich hören. Ich meine, ich höre ja auch auf sie.“ Die leise Stimme in ihrem Ohr, die ihr sagte, dass sie eben nicht auf sie hörte, ignorierte sie dabei geflissentlich.

Betrübt schüttelte Cornelia den Kopf. „Na gut, Georgie, dann mach doch, was du willst. Aber eines Tages bist du Mitte vierzig, hast keinen Mann und keine Kinder. Mal sehen, wie du dich dann fühlst. Außerdem wollte ich dich gar nicht mit jemandem verkuppeln“, fuhr sie fort. „Was das angeht, habe ich meine Lektion gelernt. Das kannst du mir glauben. Ich habe nur gesagt, dass Josie Wilcox’ Neffe bei ihr wohnt, solange er geschäftlich in Seattle zu tun hat, und da er nichts mit sich anzufangen weiß, dachte ich, dass ihr beide ja mal miteinander ausgehen könntet.“

„Bei allem Respekt, Mom – ich kenne Josie Wilcox kaum, und nach allem, was ich von ihr weiß, habe ich wirklich keine Lust, ihren Neffen kennenzulernen. Außerdem bin ich gerade einmal dreißig geworden. Hast du vergessen, was in diesem Artikel stand, für den sie verheiratete und alleinstehende Männer und Frauen interviewt haben?“

Statt einer Antwort nahm ihre Mutter nur ihre Teetasse in die Hand. Dabei schaute sie Georgie über den Rand der Tasse hinweg an.

„Nun, ich weiß es noch“, fuhr Georgie fort. „Darin stand, und das glaube ich auch, dass verheiratete Männer und alleinstehende Frauen zu den glücklichsten Menschen gehören. Die unglücklichsten sind verheiratete Frauen.“

„Ich bitte dich, Georgie. Mit Umfragen kannst du alles Mögliche beweisen. Du schnitzt sie dir einfach so lange zurecht, bis dir das Ergebnis passt. Ich zum Beispiel kenne viele glückliche verheiratete Frauen.“

Georgie seufzte. „Ich möchte nicht mit dir streiten. Versuche doch einfach, mich zu verstehen, ja? Ich bin glücklich mit meinem Leben. Im Gegensatz zu deinen anderen Töchtern möchte ich einfach nicht heiraten. Warum sollte man auch, wenn man keine Kinder haben will? Ich weiß, dass das total gegen deine Lebensauffassung geht, aber ich bin nun einmal ehrlich mir selbst gegenüber, und ich glaube einfach nicht, dass ich zum Muttersein geschaffen bin. Kannst du das nicht akzeptieren?“

Cornelia schaute aus dem Fenster auf die Veranda, die vor Kurzem in einen Wintergarten umgebaut worden war. Georgie folgte ihrem Blick. Die Aussicht von dem höher gelegenen Ortsteil Queen Anne – eine der bevorzugten Wohngegenden von Seattle – auf den Puget Sound war wirklich atemberaubend. Die Sonne brachte das Wasser zum Funkeln, sodass es aussah, als sei Hochsommer und nicht Januar. Vielleicht würde sie eines Tages auch so ein Haus besitzen, aber sie wollte es selbst bezahlen, anstatt Kompromisse mit einem Ehemann machen zu müssen oder verwöhnte Kinder zum Fußballtraining zu karren. Sie dachte nicht im Traum daran, ihre Unabhängigkeit und Freiheit aufzugeben. Es tat ihr leid, wenn ihre Mutter deswegen traurig war, aber es war schließlich ihr Leben und nicht das ihrer Mutter.

Cornelia ließ sich mit ihrer Antwort Zeit. „Wenn ich davon überzeugt wäre, dass du deine Entscheidung irgendwann einmal nicht bereuen wirst, würde ich es akzeptieren, Georgie, aber ich glaube, du weißt einfach nicht, wie es sein wird, wenn du älter bist und keine Kinder mehr bekommen kannst.“ Im Blick ihrer grünen Augen – die gleiche Farbe wie die von Georgies – lag unfassbar viel Liebe, als sie ihre Tochter anschaute. „Ich habe es schon so oft erlebt. Denk doch nur an deine Cousine Sophie.“

Sophie Fairchild, die einzige Tochter des Bruders von Georgies Vater, hatte erst spät geheiratet und dann vergeblich versucht, Kinder zu bekommen.

„Ich bin aber nicht Sophie. Ich habe einen herausfordernden Job, der mir sehr viel Spaß macht, eine großartige Familie und viele Freunde, und wenn ich jemals das Gefühl bekommen sollte, ein eigenes Kind haben zu wollen, dann kann ich immer noch eines adoptieren. Es gibt immerhin Millionen von Kindern auf der Welt, die jemanden brauchen, der sie liebt.“ Bei ihrer Arbeit für die Hunt-Stiftung hatte sie viel zu viele davon kennengelernt. Ihre traurigen Augen verfolgten sie oft bis in den Schlaf hinein.

„Ja, ich weiß. Aber das könntest du ja trotzdem noch tun.“ Cornelia seufzte. „Nun gut, Georgie, ich werde dich jetzt nicht länger damit nerven. Ich hoffe für dich, dass du deine Entscheidung nicht eines Tages bereust.“

„Danke, Mutter!“ Nun, da sie als Siegerin aus diesem Wortgefecht hervorgegangen war, konnte Georgie es sich leisten, großzügig zu sein. „Du weißt, dass ich dich liebe und dass ich für jedes deiner Opfer, das du für uns gebracht hast, zutiefst dankbar bin. Da können wir es uns doch wenigstens einmal leisten, nicht einer Meinung zu sein.“

Ihre Mutter lächelte. „Natürlich, aber das heißt nicht, dass ich mir nicht weiterhin Sorgen um dich mache.“

Georgie beugte sich zu ihrer Mutter hinüber und küsste sie auf die immer noch glatte Wange. „Ich weiß, und ich weiß auch, dass ich keine Wunder erwarten darf, aber wenn einer Wunder vollbringen kann, dann bist du es“, fügte sie schmunzelnd hinzu.

„Was hast du denn jetzt vor?“, wollte ihre Mutter wissen. „Hat sich Alex schon dazu geäußert, wohin du als Nächstes gehen wirst?“

Georgie verzog das Gesicht. „Das hoffe ich doch sehr. Wir treffen uns morgen zum Mittagessen. Ich freue mich schon darauf, ihn wiederzusehen.“

Ihre Mutter runzelte die Stirn. „Ich dachte, du hättest in den letzten Wochen in Alex’ Büro gearbeitet …“

„Nicht in seinem Büro. Ich mache Recherchen für ihn in meinem Homeoffice. Das macht mir aber nicht so wahnsinnig viel Spaß. Deshalb freue ich mich ja auch auf die neue Aufgabe.“

Alex war ein Chef, wie man ihn sich nur wünschen konnte. Er ließ seinen Mitarbeitern in der Hunt-Stiftung ziemlich freie Hand, behandelte alle gleich und respektvoll. Seine Frau P. J. konnte sich glücklich schätzen. Sollte Georgie jemals ein Mann wie Alex über den Weg laufen, dann würde sie es sich möglicherweise doch überlegen, ob sie wirklich unverheiratet bleiben wollte.

„Na ja, wenn er dich wieder ins Ausland schickt, dann hoffentlich dieses Mal in eine friedliche Gegend“, sagte ihre Mutter. „Ich mache mir jedes Mal solche Sorgen um dich, wenn du in einem Krisengebiet eingesetzt wirst.“

Georgie war bis zum Beginn der Weihnachtsferien im Sudan gewesen. Seit drei Wochen arbeitete sie nun von zu Hause aus. Obwohl sie sich in ihrem hübschen Apartment sehr wohl fühlte, brannte sie darauf, wieder ins Ausland zu gehen.

„Alex würde mich niemals in Gefahr bringen“, stellte sie klar.

Cornelia zog die Augenbrauen hoch. „Afghanistan war aber schon ziemlich gefährlich. Genau wie Burundi und sogar der Sudan …“

„Ich war in keinem dieser Länder wirklich in Gefahr.“ Das war allerdings nicht die ganze Wahrheit, aber die würde sie ihrer Mutter bestimmt nicht erzählen. Natürlich bewegte sie sich in jenen Ländern weitgehend in überwachten Gebieten, und sie wurde ständig von UN-Mitarbeitern und Sicherheitsleuten begleitet, aber dennoch … Niemand war hundertprozentig sicher in einer Gegend, in der gerade Krieg herrschte, und sie war auch schon ein oder...



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